| Ich holte unser kanadisches Fräulein ab, damit sie ihre Großtante besuchen kann. |
| Sie ist zur Zeit bei einer Gross-Cousine um dort zu entspannen und auf die Kinder aufzupassen. Bevor wir fuhren aß sie Müsli um gestärkt zu sein. Nein, Rosinen mag sie nicht. |
| Zuerst gab es leckeren Apfelkuchen, um gestärkt einen Ausflug nach Oberschleißheim anzutreten. |
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Am schattigen Parkplatz stellten wir das Auto ab und gingen am Biergarten vorbei.
Linker Hand ist das Alte Schloss Schleissheim, dass heute das Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseum, die Ökumenische Sammlung „Das Gottesjahr und seine Feste“ und die Sammlung zur Landeskunde Ost- und Westpreußen beherbergt.
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| Julia und ich flitzen die Treppe hoch und ich zeigte ihr die große Vorhalle, in der Ostern immer ein riesiger großer Baum steht, mit vielen bemalten Ostereiern. |
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Ein paar Fotos, wicki, wicki, klicki, klicki und der Spaziergang durch die mit bunten Blumen übersäte schön angelegte Anlage führt uns am neuen Schloss Schleissheim vorbei.
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Julia liest die angebrachten Tafeln, die es in Deutsch und Englisch gibt.

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Das Neue Schloss Schleißheim wurde im Auftrag Kurfürst Max Emanuels gebaut; Festsäle, tolle Treppenaufgänge mit
Nischen zum Fotografieren ,
kurfürstliche Appartements, eine Gemäldegalerie sowie der barocke Schlosspark von Enrico Zuccalli, Dominique Girard und Carl von Effner laden zu einem Besuch ein.
Geschnitzte Tore, hohe Räume
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| Es war heiss und wir wollten lieber im Schatten auf den Spuren der Adeligen wandeln. |
Der Bach neben uns war voll und bei den Kaskaden entdeckten wir eine Schwanen-Familie mit Jungen Schwanen-Kindern. Die Fontänen wurden vom Wind im hohen Bogen auf die Seite geweht. Ein wunderschönes Schauspiel. |
Die Gartenparterre war ebenfalls mit wunderschönen blühenden Blumen bepflanzt. |
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Vor dem großen Schlossfenstern standen weiss bemalte Bänke, auf denen wir uns im Schatten ausruhen konnten und den Blick bis zum Lustschloss genossen.
Mich beeindruckten die tollen Kamine die in großer Anzahl auf dem Dach vom Schleissheimer Schloss zu sehen waren. Schloss Schleissheim hatte pro großer Räumlichkeiten einen offenen Kamin, damit das Schloss nicht zu kalt war an kühlen Tagen.
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An der Ostseite befinden sich riesige Skulpturen unter den Arkaden
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| Anlässlich seiner Vermählung mit der österreichischen Kaisertochter Maria Antonia im Jahre 1685 beauftragte Kurfürst Max Emanuel den Architekten Enrico Zuccalli mit der Errichtung des Jagd- und Gartenschlösschens Lustheim; es beherbergt den ersten größeren Zyklus barocker Deckenmalereien in Bayern sowie eine bedeutende Porzellansammlung. Der Weg dorthin führt durch den wunderschön angelegten Park, der uns in der Tageshitze nicht lockte. |
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Julia warf einen Blick in die innere Halle die frisch renoviert war.
Ich zeigte ihr noch die schöne Treppe die beidseitig hinauf in die oberen Galerien führte, die mit alten Gemälden bestückt ist. Auf der Nordseite befindet sich die Maximilianskapelle, die ich im letzten Jahr sah, als Sheryn und Frank zu Besuch hier waren.
Eine schnuckelige Kapelle, die trotz allem 75 Personen beherbergen konnte und wer will, kann sie für einen Gottesdienst oder einer Hochzeit mieten.
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Der Rückweg führte uns direkt in den schattigen Biergarten von der Schlossgaststätte. Keiner wollte was essen, Julia wählte ein Mandeleis, Gisela ein Walnusseis und ich nahm das Haselnusseis. |
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Zum Abschluss gab es nochmals einen selbstgemachten Apfelkuchen für unser Cousinchen, der frisch besonders sehr gut schmeckt.
| Apfeltaschen - schnell und einfach gemacht |
Apfeltaschen im Tortelette von Tupper |
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| Wir fuhren am Kindergarten vorbei, um Valentin abzuholen. |
| Julia und ich holten Valentin im Kindergarten ab und ich brachte beide zur Cousine |
| zurück. |
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| Es war ein schöner Tag |