Muskelaufbau & Bodybuilding


Muskelaufbau


Um einen optimalen und langfristigen Muskelaufbau zu erzielen, muss sich das gezielte Training sowie die angepasste Ernährung ergänzen.

Die Vergrößerung des Muskulaturquerschnitts wird als Hypertrophie bezeichnet, welche nur zustande kommen kann, wenn
das gewohnte Leistungsniveau des Muskels im Rahmen eines Muskelaufbaus überschritten wird. Hier beginnt der eigentliche Muskelaufbau.

Bei Eintreten dieses Zustandes, der gezielten Kontraktion im Rahmen des Muskelaufbaus kommt es zu vermehrter Eiweißeinlagerung
in den Muskelfibrillen. Diese bilden in mehrschichtiger Aufführung den eigentlichen Muskel. Sie schieben sich ineinander, unter der
Beteiligung der Filamentproteine Aktin und Myosin, die die Grundbausubstanz des Muskels bilden und somit für den Muskelaufbau
verantwortlich sind. Das Anspannen beiderlei Muskeltypen wird durch ein Aktionspotential ausgelöst und gelangt über das Nervensystem
zum Gehirn. So lässt sich der Muskelaufbau physiologisch skizzieren.

Man unterscheidet im Zusammenhang mit dem Muskelaufbau zwei trainierbare Muskelgruppen, die sogenannten „roten“ Muskeln,
welche über einen hohen Myoglobingehalt, ein Protein das über eine sehr hohe Sauerstoffbindungsfähigkeit verfügt, und eher für
langfristigere, leichtere und energiesparende Leistungen einsetzbar sind. Sie eignen sich für den zwar kurzfristig weniger stark
ausgeprägten, jedoch länger währenden Muskelaufbau. Die „weißen“ Muskeln hingegen eignen sich zu schnelleren Kontraktionen
unter Aufwendung eines höheren Energiebedarfes und sind somit rascher zur Ermüdung zu bringen und sind für den schnelleren,
jedoch kurzfristiger währenden Muskelaufbau geeignet.. Sie enthalten einen niedrigeren Myoglobin- Anteil. Insofern kommen für diese
unterschiedlichen Muskeltypen beim Muskelaufbau unterschiedliche Trainingsmethoden zum tragen, um einen optimalen Muskelaufbau
zu gewährleisten.

Die angewandten Übungen, die vorgenommen werden um Muskelaufbau zu erzielen, sollten gerade anfangs wiederholt werden,
um den nötigen „Gewöhnungseffekt“ an den Muskelfasern zu erzielen, ebenso wirkt sich die Reizübertragung zwischen dem
Nervensystem und dem Muskel bei Wiederholung effizienter auf den Muskelaufbau aus.

Auch sollten im Rahmen des Muskelaufbaus 60-75% der Maximalleistung, die der zu trainierdende Muskel zu leisten imstande ist,
nicht überschritten werden um die Muskelfibrillen nicht zu überdehnen. Geschieht dies, so würde dies aufgrund der recht hohen
Rekonvalenzzeit den Muskelaufbau hemmen.

Beim Muskelaufbau oft unterschätzt, so sind die Ruhephasen innerhalb des Muskelaufbaus von eklatanter Bedeutung. Nach der
Belastung der Muskeln im Rahmen des Muskelaufbaus ist die Proteinbiosynthese, die es zur Herstellung von Proteinen bedarf,
vermehrt aktiv und somit ist die Aufnahme von Aminosäuren, welche in die Muskelzellen gelangen um den Muskelaufbau voranzutreiben,
beschleunigt. Hier empfiehlt es sich, über die Nahrung schnell verwertbare Proteine aufzunehmen um den Prozess des Muskelaufbaus
erst ermöglichen zu können.

Diese  für den Muskelaufbau extrem wichtigen Proteine findet man in konzentrierter Form in speziell für den Muskelaufbau
entwickelten Nahrungsergänzungsmitteln.

Im Übrigen sollte beim Muskelaufbau generell auf eine erhöhte Kalorienzufuhr geachtet werden, denn nur wenn ein Überschuss an
Kalorien vorhanden ist, kann der Muskelaufbau stattfinden. Auch auf genügend Flüssigkeitszufuhr sollte geachtet werden, da die
für den Muskelaufbau benötigten Nährstoffe auf diesem Wege in die Muskelzellen gelangen.

Zusammenfassend kann man festhalten, dass der optimale Muskelaufbau erreicht werden kann durch gezieltes Training,
einhergehend mit der Einhaltung der notwendigen Ruhephasen, sowie die angepasste Ernährung, welche den Muskelaufbau unterstützt.


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