„Die Majestät bin ich"
Von Tanja Warter am 15. Apr 2009 um 14:53 in Tierisch gut
Erhaben wie Fernsehkaiser Robert Palfrader wirkt sie.
Doch die Perserkatze hat ein sehr gutmütiges Wesen.
(SN).Der verbissene und hochnäsige Blick täuscht:
Perserkatzen sind ausgesprochen freundliche, ausgeglichene und anhängliche Tiere.
In der Regel werden sie als reine Wohnungskatzen gehalten.
Das klappt problemlos, denn ihr Freiheitsdrang hält sich in Grenzen.
Ein Exemplar der beliebtesten aller Rassekatzen kostet zwischen 600 und 1000 Euro.
Für echte Fans ist dieser hohe Preis (normale Bauernkatzerl gibt es ja in der Regel gratis) kein Thema.
„Perser machen süchtig", weiß Susanne Hangöbl, eine Züchterin aus Pfaffstätt bei Mattighofen.
Sie hat fünf weibliche Tiere und einen Kater und achtet streng auf die Gesundheit der prächtigen Katzen.
Extrem kurze Nasen und hervorstehende Augen machen den Stubentigern zu schaffen.
In Züchterkreisen sagt man „ohne Nase", wenn diese von der Seite gar nicht zu erkennen ist.
Schwierigkeiten bei der Atmung und stets rinnende Augen können die Folge sein.
Wer sich eine Perserkatze anschaffen will, sollte auch kontrollieren,
ob die Zuchtlinie frei ist von der heimtückischen Nierenkrankheit PKD.
Gesunde Tiere sind verschmust und verspielt und können über 15 Jahre alt werden.
Das Fell (ein Haar ist bis zu 15 cm lang) muss jeden Tag gebürstet werden, sonst verfilzt es.
Dann gibt es nur eine Lösung: Die Katze wird beim Tierarzt unter Narkose geschoren.