Die Stiftskirche


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St. Maria Magdalena befindet sich im Ortsteil Flaesheim. Flaesheim liegt am s�dlichen Ufer der Lippe. Nahe der Gemeindegrenze bei Bossendorf erreicht die Lippe ihren n�rdlichsten Punkt. Der Lippe ist es vor allem zu verdanken, dass sich hier schon sehr fr�h Menschen niederlassen konnten. Der Boden des Lippetales enth�lt gen�gend Feuchtigkeit und ist nicht schwer zu bearbeiten. Hier konnte der Mensch schon sehr fr�h Ackerbau und Viehzucht betreiben. Eine Urkunde aus Werden belegt, dass sich bereits um 800, also im fr�hen Mittelalter, in Flaesheim ein Gutshof mit einer Kirche gebildet hat. Um 1166 ist er im Besitz des Grafen von Ravensberg. Im selben Jahr 1166 gr�ndeten sie auf ihm jenes Frauenkloster, das zun�chst dem Pr�monstratenserorden angeh�rte und sp�ter um 1550 zu einem freiweltlichen adeligen Stift wurde. Mit der Klostergr�ndung erhielt die Flaesheimer Kirche auch Pfarrrechte. Flaesheim ist eine der wenigen Pfarreien des Vestes Recklinghausen, deren Erhebung zur Pfarrei uns urkundlich vorliegt. Eigenartig erscheint, dass w�hrend des gesamten Mittelalters nirgendwo ein Flaesheimer Pfarrer erw�hnt wird. F�r die Seelsorge des Klosters und des Dorfes waren �ber 400 Jahre lang M�nche aus dem Mutterkloster Knechtsteden zust�ndig. Der letzte uns bekannte Seelsorger, ein gewisser Prior Brenich, ertrinkt 1533 in der Lippe. Erst als das Stift sich vom Mutterkloster losgesagt hatte und ein Prior von Knechtsteden dort nicht mehr zugelassen wurde, musste sich der Flaesheimer Konvent selber nach einem Priester umsehen, der die Seelsorge des Stiftes und der Pfarrei �bernahm. Um 1565 begegnete uns in Thomas Ringenberg der erste Flaesheimer Pfarrer. Dieser Pfarrer gelobt, neben den kirchlichen Diensten, dem Kapitel nach Gelegenheit mit Schreiben und sonst im Besten vorstehen und dienstbar zu sein. Dem Pfarrer stand ein Einkommen zu, das nicht festgelegt war, da die Verwaltung beim Kapitel lag. Kirche, Pfarrhaus und alle Einrichtungen waren Eigentum des Stiftes. Die Pfarrangeh�rigen m�gen das nicht ungern gesehen haben, aber ihre Pfarrei war dadurch vom Stift abh�ngig und auch alle Flaesheimer Bauern und K�tter. Diese Abh�ngigkeit endete auch nicht bei der Aufl�sung des Stiftes 1803. Erst 1917 �bergibt der Herzog von Arenberg Kirche und Pfarrhaus der Kirchengemeinde Flaesheim. Die erste Flaesheimer Kirche wurde vor �ber 800 Jahren, ohne Zweifel als Eigenkirche auf dem Gut Flaesheim errichtet. Die Flaesheimer Kirche blieb bei allen zeitbedingten Abwandlungen bis in die j�ngere Zeit Eigentum eines Grundherren. Erst 1961 verzichtete der Herzog von Arenberg auf alle Patronatsrechte �ber Kirche und Pfarrei. Weitere Informationen findest Du unter www.st-maria-magdalena-haltern.de
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http://www.praemonstratenser.de/107.html

http://www.st-maria-magdalena-haltern.de/

http://www.geocities.com/florian_opraem/flaeshm.htm

http://www.premontre.org/subpages/loci/imagines/imflaesheim/galflaesheim.htm

http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GCVAF3



St. Maria Magdalena Haltern (Flaesheim)
Stiftsplatz 6 45721 Haltern am See
Tel.: 0 23 64/35 40 Fax.: 0 23 64/10 69 26
E-Mail: st.maria-magdalena-flaesheim@t-online.de und baumann_flaesheim@freenet.de

Chorgest�hl aus der Barockzeit
Der Hochaltar aus dem Jahre 1658
Plastik der hl. Maria-Magdalena aus Eichenholz
Ma�werkfenster
hl. Norbert von Xanten den Gr�nder des Pr�monstratenserordens
Strebepfeiler
Der Taufstein

***Quelle : www.st-andreas-haltern.de/smm.kirche.rundgang.html***

Der 1658 vollendete, von der �btissin Maria von Ketteler geschenkte barocke Hochaltar in der Stiftskirche (Quelle:Haltern und seine Umgebung)
Stiftskirche um 1966
Die Stiftskirche als Bastelbogen im Ma�stab 1:140 , herrausgegeben von Heinz Busse und der Halterner Zeitung, im Jahre1997






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Wie alt ist das Chorgest�hl ?



Restaurator nahm die Stiftskirche genau unter die Lupe.


Der Heimatverein gab jetzt ein weiteres Gutachten in Auftrag. Der Restaurator, der fr�her in Haltern wohnte, soll kl�ren, wie alt Chorgest�hl, Sakristei-T�r, die T�r zur Orgelb�hne sowie die Seitenausgangst�r sind. Eines hat Stenner jedoch bereits herausbekommen: Das Gest�hl in der Pfarrkirche zu Buldern stammt vom gleichen K�nstler und aus einer Zeit wie das der Stiftskirche. Zuf�llig hatten Mitglieder des Heimatvereins die Sitzb�nke in Buldern entdeckt. Pfarrer Alois Fimpeler k�nnte das Gest�hl in den 1920-er Jahren nach Buldern verkauft haben. Es stand auf der ehemaligen Nonnenempore der Stiftskirche, erz�hlt Heiner Laakmann, Vorsitzender des Heimatvereins. Das Schnitzwerk der Sitze stamme von einem heimischen Meister. In Buldern steht das Gest�hl im Chorraum der Kirche



Zwei Gutachten hatte der Heimatverein bekanntlich Anfang des Jahres in Auftrag gegeben: Der Dachstuhl der Stiftskirche wurde etwa 1525 errichtet., Die Sakristei entstand um 1791. Zuvor hatten jeweils Br�nde den Bestand vernichtet. 1789 war das Klostergeb�ude abgebrannt, 1523/24 brannte, laut eines alten rechnungsbuches der Stadt Haltern, die Stiftskirche nieder. Ein Gl�cksgriff gelang dem Heimatverein im M�rz : Nach Ver�ffentlichung eines Fotos im Westfalenspiegel, das einen Bildstock in Flaesheim zeigte, kam der Heimatverein zum Landesmediumzentrum M�nster. Dort liegen unendliche viele Glasplatten mit Fotos von einem Dr.Wilhelm Sch�fer, der um 1905 in der Gegend viele Fotos machte, unter anderem auch in Flaesheim. 1905 war Sch�fer Leiter der damaligen Mittelschule in Recklinghausen und machte wohl auch Fotos f�r die Vestische Zeitschrift, so Laakmann. Die Fotos auf den Glasplatten als Speichermedium �berstanden den Zweiten weltkrieg und wurden in den 1990-er Jahren von einem Antiquariat zum Kauf angeboten. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe erwarb sie. Die Platten lagern in Schuhkartons, aber Dr.Sch�fer hat alle Fotos beschriftet. Studentische Hilfskr�fte sichten die Fotos. Bei der ersten Sichtung wurden 16 Fotos mit Flaesheimer Motiven entdeckt, die der Heimatverein gekauft hat, erz�hlt Laakmann.


Sollten noch weitere Fotos zugeordnet werden, erwirbt der Verein auch diese. Wir wollen einen Bildband herausgeben, so Heiner Laakmann. Einige Fotos k�nnen genau zugeordnet werden, weil sie beschriftet sind. Andere geben dem Heimatverein noch R�tsel auf, wie das vom alten Kapellchen bei Flaesheim.

Text: Bianca Gl�ckner,Ruhrnachrichten







Weitere Presseartikel zur Stiftskirche findet ihr auf meinem uploader:.



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