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 Manfred Franz Radefeld:

WARUM? 

 Vom vergeblichen Versuch, realen Sozialismus zu machen


 

Da ich nicht willens und in der Lage bin, die horrenden Summen zur Finanzierung einer Print-Ausgabe aufzubringen, stelle ich meine persönliche Abrechnung mit diesem Irrweg hier ins Nettz

 

Expose`

Der 1936 geborene Autor hat in seinem bewussten Leben sowohl das Ende des
Krieges als auch die Nachkriegszeit und die daran anschließende Zeit des
Aufbaues, vor allem des "Aufbaues des Sozialismus" und schließlich auch
dessen Niedergang erlebt.
Im vorliegendem Werk versucht er sich darüber klar zu werden, warum der für ihn,
wie für so viele andere, so hoffnungsvoll begonnene Weg letztlich zur Sackgasse
wurde. Warum die, die den Sozialismus einst aufgebaut, oder zumindest durch
stille Duldung hatten aufbauen lassen, schließlich im Herbst 1989 auf die Straße
gingen und eben dieses System hinwegfegten, und damit den Versuch, den
Sozialismus als Staats- und Gesellschaftsform zu errichten, beendeten.
Bei genauer Betrachtung des "real existierenden Sozialismus", wie er in seiner
voll entwickelten Form, so etwa seit Mitte der siebziger Jahre, gern genannt
wurde, musste der Autor erkennen, dass nicht die Summe der Fehler in Politik
und  Wirtschaft letztlich zu seinem Abgang in die vergangene Geschichte führte,
sondern, dass der Untergang dieses, ebenso wie aller realisierten
Weltverbesserungsmodelle schon wegen ihrer inneren Struktur unvermeidlich
war.
Jede einzelne Seite des im Sozialismus gelebten Lebens wird auf mögliche
"Fehler" hin untersucht, um den Argumenten und Wunschvorstellungen einiger
ewig Gestriger die Grundlage zu nehmen. Denn es gibt sie tatsächlich, die, die
aus der Geschichte und der Analyse des "Großversuches" immer noch nicht den
Schluss gezogen haben, dass der Sozialismus/Kommunismus bestenfalls ein
schöner Traum, keinesfalls aber ein wirklich tragfähiges Staatskonzept ist.
Und das eben nur im allerbesten Falle. In den Idealvorstellungen eines
Jugendlichen. Und so wie sich die Vorstellungen meist anders als geträumt
realisierten, so wurde auch aus dem Autor vom begeisterten jugendlichen
Anhänger der marxistischen Lehre ein zuerst zaghafter, später unduldsamer
Kritiker.
Denn die Wirklichkeit war nicht so, wie die Programme, sie war eher hart und
nüchtern. Ein Wesenszug der sozialistischen Propaganda und Argumentation war
ja eben deshalb vor allem die Verschleierung und Verklärung der tatsächlichen
Realitäten und ihrer wahren Ursachen.
Alle diese Überlegungen, sehr oft am konkreten Beispiel vorgeführt, sind der Inhalt
des vorliegenden
Buches. 

M.F.Radefeld 1999

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WARUM?
 Dumm gelaufen oder unmöglich?
Vom misslungenen Versuch, realen Sozialismus zu machen

Inhalt

01.Einige Gedanken zuvor
02."Volksmeinung" in Leserbriefen
03.Beginn

1.Arme und Reiche

2.Arbeit und Lohn

3.Der Kampf um die Macht

4.Verhalten und Verhältnisse
4.1 Strebsamkeit
4.2 Faulheit
4.3 Neid
4.4 Angst
4.5 Bequemlichkeit
4.6 Liebe und Ehe

5.Die "herrschende Klasse"

6.Politische Fehler

7.Oekonomische Fehler
7.1 Fehleinschätzungen sozialistischer
Entwicklungen
7.2 Fehleinschätzungen der kapitalistischen
Entwicklungen
7.3 Die Zerstörung eines Landes
7.4 Oekonomische Fehlgriffe

8.Zu einigen Grundwidersprüchen der
marxistischen Philosophie

9.Über den Umgang mit den Menschen
9.1 Eine neue Klassengesellschaft?
9.2 Arbeitskräftemangel und Zwangs-
arbeit
9.3 Die Partei "neuen Typus"
9.4 Der "rote" Adel

ANHANG: Kurzgeschichte der Weltver-
besserungsysteme

NACHWORT: Was wäre wenn......
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