DSCHWOS PERRO DE AGUA ESPANOL

Spanischer Wasserhund

Perro de Agua Espanol, FCI Gruppe 8

 Erscheinungsbild:

Er ist derb, gut   proportioniert, relativ  länglich und harmonisch in den Fromen mit schönem geraden Profil, athletisch gebaut und mit einer gut einwickelten Muskulatur. Er verfüt über ein ausgezeichnetes Seh- und Gehörvermögen sowie über ein ausgebildeten Spürsinn. Die Beschaffenheit des Haares in an klimatische Veränderungen der Sumpfgegenden angepasst und wird daher auch bei der Wasserjagd sowie beim Fischen als zuverlässige Unterstützung eingesetz. Die Widerristhöhe der Rüden liegt zwischen 44-50 cm und Hündinnen zwischen 38-46 cm. Gewicht 14-22 kg.

Wesen:

Er ist fröhlich, temperamentvoll, treu und ausgeglichen. Er ist schnell, geschick und von grosser Ausdauer. Nebst seiner Lernfähigkeit ist er arbeitswillig, folgsam und mutig. Dank seiner Anpssungsfähigkeit, seiner hohen Aufnahmefähigkeit fällt die Erziehung mit ihm leicht. Sie sind sehr gute Spielkamarade für Kinder, die gelernt haben mit Hunden richtig umzugehen. Durch die Kombination seines Erbes ald Hütenhund, Jagdhund und Wasserhund hat der Perro Fähigkeiten, die in dieser Kombination bei anderen Hunderassen kaum zu finden sind. Man kann einfach nur viel Spass zu Hause und bei Ausflügen und Unternehmungen mit ihnen haben, ihnen alle möglichen und unmöglichen Tricks und Jobs beibringen! Er eignet sich sehr gut für Agility, Nasenarbeit, Obidience.

Herkunft:

In Spanien nennt man ihn oft auch Turco Andaluz (Andalusischer Türkenhund), dies deshalb weil man annimmt, dass seine Heimat im südlichen Teil der Provinz Andalusien ist. Trotz  seines Namens "Turco" nimmt man an, dass er aus den gleichen Vorfahren stammt, wie der Protugische Wasserhund und der Französische Barbet. Ob er zur Zeit der maurischen Herrschaft nach Südspanien kam, oder erst viel später als Treibhund für Schaftransprote mit dem türkischen Schiffen, bleibt eine offene Frage. Sicher ist jedenfalls dass viele dieser Treibhunde von türkischen Schiffen sich während des Aufenthaltes in der südlichen Provinz  mit andalusischen Hütenhunden paarten. So kamen sie auch zum Namen Turco. Ähnlichen Hunderassen gibt es übrigens auch im südlichen türkischen Taurus und an der Küste, aber auch in Ungarn, welches ebenfalls früher unter türkischem Einfluss stand. So sei an dieser Stelle speziell der Puli erwähnt. Im Jahre 1973 entschlossen sich einige Hundefreunde diese Hunde rein zu züchten. Sie wurden aufmerksam auf diese Hütenhunde, die in einem grossen Landwirtschaftsbetrieb in Moron de la Frontere (Sevilla) als Schafhüter arbeiteten. 1981 erschien erstmals ein Perro de agua Espanol an einer Hundeausstellung in Malaga und erregte grosse Aufmerksamkeit bei den Richtern. So wuchs das Interesse an dieser Rasse, ein Standard wurde ausgearbeitet und schon 1985 stellte die spanische FCI Geschäftstelle ein Gesuch um Anerkennung dieser Hunderasse bei ihrem Dachverband, welche 1989 zuerst provisorisch und 1992 endgültig auch von diesem Dachverband volle Anerkennung fand. An spanischen Ausstellungen recht gut vertreten, registriert man im nördlichen Europa jedoch heute noch selten Teilnahmen dieser Rassehunde.

Fell:

Haar: Das Haar ist immer gelockt und wollig. Kurzes Haar ist gewellt oder gelockt, langes Haar kann zottelige Zöpfe bilden. Das Haarkleid ist sehr pflegelicht, kein kämmen und bürsten, kein Haarwechseln und kein Haarausfall. Der Hund muss aber mindestens einmal im Jahr geschoren werden, wobei stets der ganze Körper gleichmässig geschoren werden muss und ästhetische Kriterien dabei nicht zum tragen kommen. Das Haar sollte nicht länger als 14 cm sein.

Farbe:

Einfarbig, Weiss, Schwarz, Braun in den verschiedenen Nuancen. Zweifarbig Weiss-schwarz oder Weiss-braun. Dreifarbige Tiere sind nicht zugelassen. Die Haut ist weich, dünn und stramm am Körper anliegend. Sie ist je nach Farbe des Haarkkleides braun oder schwarz pigmentiert. Die Schleimhäute sind ebenso pigmentiert.

Gang:

Die bevorzugte Gangart ist der Trab, der Galopp ist kurz und hüpfend.

Rute:

Mittelhoch angesetz. Die Rute wird kupiert. In den meisten Europäischen Länder besteht ein Kupierverbot, da wird die Rute lange gelassen. Angeborene Stummelruten kommen gelegentlich vor.

 

 
     

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