Kai-Uwe Götz, 46 Jahre, Lyriker, Photograph und Altenpfleger lebt im Herzogtum-Lauenburg, genauer: Wentorf A.S. In seinem bewegten Leben war er u.a. 4 Jahre Zeitsoldat, ein Jahr in Kanada stationiert. Anschließend 10-jähriges Leben als Globetrotter in denen er alle Länder bereiste in denen die Sahara vorkam: Marokko, Libyen, Tunesien, Sudan, Tschad, Mali, Spanisch-Sahara und Ägypten. Letzteres Land hat ihn besonders beeindruckt: 18 mal besuchte er es und kennt das Land wie kaum ein anderer. Danach Sesshaftigkeit und Umschulung zum Altenpfleger. 3jägrige Tätigkeit als Sterbebegleiter in einem Hospiz, danach 8 Jahre in einem ambulanten Pflegedienst in Hamburg. Seit 3 Jahren arbeitet er in einem Pflegeheim. Seine Lebenserfahrungen, Begegnungen mit Sterben und Tod und die Suche nach seinen Wurzeln spiegeln sich in seinen Gedichten wieder, die u.a. in seinen Büchern „Poesie des Todes und andere Lebendigkeiten“ sowie „Worte in den Wind“ zu finden sind. Neben zahlreichen Auszeichnungen sind auch viele seiner Gedichte und Photographien in Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen. Seine Photoausstellungen waren u.a. auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg und auf der Leipziger Buchmesse zu sehen.
Sein größter Erfolg war jedoch der, dass Xavier Naidoo einige seiner Gedichte auf seinen Konzerten vorgelesen hat. Xavier Naidoo schreibt zu den Gedichten von Kai-Uwe Götz „Es ehrt mich dass du mich als jemanden siehst der dein wirklich meisterhaftes Schreiben beurteilen kann, danke. Fesselnd, treffend und ich habe erst 5,6 Gedichte aus „Worte in den Wind“ aufnehmen können aber habe schon auf Konzerten daraus vorgelesen und „Werbung“ gemacht. Mach weiter so!“
Z.Z. arbeitet Kai-Uwe Götz an seinem 3ten Buch, welches mit der Neuauflage seiner beiden vorangegangenen Büchern noch in diesem Jahr erscheinen wird. Erhältlich in jedem Buchhandel oder, falls eine Widmung vom Autor erwünscht ist, direkt beim Autoren zu beziehen. Weiteres dazu auf dieser HP.
Was ich bin
Ich bin kein Mensch von dieser Welt
Wandle mit verschlossenen Augen durch meine Träume
Und es überkommen mich die Gezeiten des Nebels
Ich sehe das Unsichtbare hinter dem Sichtbaren
Ich höre das geflüsterte Wort jenseits des Schweigens
Ich spüre die Gefühle hinter der Maske der Unnahbarkeit
Ich sehe dich wie du die gleichen Wege gehst
Und wie du auf der Stelle trittst
Ich sehe dich wie du den Weg zu dir suchst
Und wie du dich verlierst
Denn ich bin die verlorene Sternenspur
Deiner längst begrabenen Träume
Und während dir das Warten die Jahre füllt
Tickt die Uhr „Vergeblichkeit
“Warum ich weine?
Weil meine Worte kein Gehör finden
Irgendwann stirbt jeder Traum
Zulange gequält mit der Frage nach dem Sinn
Bist Du verwirrt?
Man sagt
Weltfremd
Ist alles was ich bin ....

http://kai-uwe61.beepworld.de/anderewelten.htm
Kritiken
Es ehrt mich dass du mich als jemanden siehst der dein wirklich meisterhaftes Schreiben beurteilen kann, danke.
Fesselnd, treffend und ich habe erst 5,6 Gedichte aus „Worte in den Wind“ aufnehmen können aber habe schon auf Konzerten daraus vorgelesen und „Werbung“ gemacht.
Mach weiter so
In Anerkennung Deines Schaffens
Peace
Frieden
Dein Xavier
Xavier Naidoo
Der nächste Lyrikband wurde von Kai-Uwe Götz verfaßt und trägt den Titel: „Poesie des Todes und andere Lebendigkeiten“. Die Gedichte sind von extremer Tiefe und sowohl sehnsuchtsvoll als auch schonungslos. In diese Texte einzutauchen heißt, die Reise in sich selbst, in die Untiefen der Seele zu wagen. Dieses aufwühlende Buch des 41jährigen Autors ist geprägt von dem stürmischen Seegang des menschlichen Daseins. Das Werk ist für 10 Euro über den Buchhandel (amicus-Verlag, ISBN 3-935660-17-0) erhältlich oder kann direkt beim Autor bestellt werden via email: Kai-Uwe.Goetz@hansenet.de). Weitere Infos über den Dichter gibt’s unter: http://www.beepworld.de/members/kai-uwe61/
Orkus-Rezension Ausgabe 04 April 2003
Kai-Uwe Götz ist ein Lyriker der ein ungewöhnlich großes Sprachgefühl besitzt. Durch seine Fähigkeit poetisch reduzierte Bilder zu erschaffen erreicht seine Lyrik ein sehr hohes Maß an formaler und inhaltlicher Dichte. Er gehört zu den Dichtern die ihr poetisches Handwerk verstehen. Seine Lyrik vermittelt einen homogenen Gesamteindruck aus dem ganz besonders positiv sein Umgang mit der Bildsprache hervorsticht. Sein künstlerisches Vermögen in seiner lyrischen Arbeit hebt ihn ganz besonders aus den zeitgenössischen Dichtern hervor.
Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte
Glaubwürdig, aufrüttelnd, die Darstellung dem Ihnhalt angemessen
G.D. im November 2009 - Jury-Mitglied der Ideale-Stiftung
Was in unserer zivilisierten Welt angstvoll an den Rand gedrängt sein Dasein fristen muss, zieht Kai-Uwe Götz in "Ein Leben" hervor. Er betrachtet stellvertretend eine Konsequenz unsere Lebensweise für andere - stellvertretend, weil es sich tagtäglich millionenfach für uns nahezu unbemerkt vollzieht. Die Perspektive seiner Darstellung ist ungewöhnlich. Die Art und Weise, wie er seine Worte fasst, ist ruhig und sachlich, die Sprache frei von Pathos und Belehrung. Das Bild entwickelt sich konsequent, ist stimmung und betrifft unwillkürlich. Der Einstieg ist unmittelbar, das Ende kurz - wirkt aber nach."
L.S. im November 2009 - Jury-Mitglied der Ideale-Stiftung
Kai-Uwe Götz verbindet mythische Bilder und eine überwache, alle Sinne umfassende Wahrnehmung zu einer poetisch-klanglichen Gestaltung, die magischen Zauber verströmt. Da funklen und gleißen die rethorsichen Blüten, einem Sternenteppich gleich. Seine Verse sind von klarer, bestechender Schönheit. Ein Kleinod an Zartheit das den Übergang zwischen Unschuld und dunkler Ahnung fast schmerzhaft schön einfängt. Dabei versucht er zugleich Wege zu zeigen, um dieser Welt, trotz allem Leid und Elend, wieder einen Wert und eine Schönheit zu geben, die sie in unserer Zeit verloren zu haben scheint. Und das Schönste dabei ist: diese Wege sind sogar für jeden begehbar, man muss sich nur darauf einlassen.
Wochenblatt, 11.08
Der Schritt über die Grenzen ist nicht jedem vergönnt. Zumeist fehlt doch der Mut den Schritt dorthin zu wagen oder der Sinn dafür zu erkennen, daß es etwas hinter diesen Grenzen gibt. Die wenigen Mutigen sind seltene Geschöpfe in dieser Welt. Sie geben uns die Möglichkeit unsere Scheu zu überwinden und in Tiefen unserer Seele zu blicken, die wir vorher nicht kannten. Sie lassen uns den „Fall“ erleben, erspüren in all seinen Facetten, einer Erlösung gleich. Jene Menschen – wie Kai-Uwe Götz - erzählen die tiefsten Tiefen, die ärgste Finsternis, die größte Angst und doch auch das hellste Licht in Bildern, Worten, Gedichten. Es gibt sie – vereinzelt - diese Begnadeten, die uns zeigen wie unendlich reich die Endlichkeit ist. In ihrem Tun dürfen wir uns versenken und finden darin immer auch einen Teil von uns selbst. Ein Erkennen was uns staunen läßt. So seltsam es ist jenen zu begegnen und in Ihren Augen das Leben hinter den Grenzen zu fühlen, so wunderbar ist es auch. Es ist vielleicht die Verkörperung der Dichtung selbst – das Atmen der Sinne in ihrer reinsten Form.
Es ist die Besessenheit, der wir ihre Aufrichtigkeit glauben.
Es ist die Schonungslosigkeit, deren Ringen wir spüren können.
Es ist der Mut, sich zu stellen, der uns Respekt abfordert.
Es ist die unendliche Sehn-Sucht, deren Drang uns vertraut ist.
Diese Gedichte ergründen was wir so oft verleugnen wollen - sind sie doch ein Spiegel unserer Seele. Ein Spiegel den uns Kai-Uwe Götz vorhält und es bedarf Mut Wort für Wort einzutauchen in dieser - in unserer Welt.
Doch dieser Mut wird fürstlich belohnt.
Denn diese Lyrik ist Antwort. Notwendiger denn je. Diese Poesie des Todes schlägt eine Schneise durch die laute Leere um uns. Sie hat die Kraft die Erinnerung an wahrhaftiges Wissen in uns zu wecken.
Barbara T.
...es gibt auf dem Gebiet der schreibenden Zunft, wie überall, Taschenspieler, Gaukler, Artisten, Clowns und einige wenige 'echte Zauberer'. Die erkennt man in der Regel daran, daß man sie eben erst dann sieht, wenn sie Dich bereits völlig verzaubert haben. Da kam einfach jemand, streckte Dir seine Hand hin und bot Dir eine Reise an, in ein Land, eines was Du nie vorher betreten hast. So neu und doch so altbekannt...
Alles was Du tun mußt, ist zu vertrauen, die Hand zu nehmen und daran glauben, daß Du schon irgendwo ankommen wirst. Wenn Du das schaffst, dann findest Du Dich vielleicht in gleißendem Sonnenlicht, auf einer wunderbaren Blumenwiese wieder. Du kannst darüber hinweglaufen, unterschwellig bemerkend wie schön weich der Boden unter Deinen Füßen federt und doch in Eile, so wie immer. Das Leben rauscht vorbei, wie die Landschaft an einem Zugfenster und Du verfolgst ebenso den Strom Deiner Tage. Aber das ist es nicht was Zauberer im Sinn haben...
Und hörst Du zu, bleibst nur einen winzigen Moment stehen auf dieser herrlich duftenden Wiese, hörst in Dich hinein, folgst einem Impuls, dann wirst Du die Schuhe ausziehen, Deine Zehen in das Gras graben, tief den Geruch der Natur in Deine Nase saugen, nur um Dich dann mit ausgebreiteten Armen rücklinks in das weiche Grasbett fallen zu lassen. Da liegst Du dann, zwischen Grashalmen, Blumen und den summenden Insekten, starrst fasziniert in einen Himmel, dessen Blau Dich förmlich überschüttet und alle Gedanken fliegen erst einmal davon.
Auf einmal scheint die Weite endlos und Du kannst Dich darin bewegen wie es Dir beliebt. Du entdeckst ein Gefühl welches Dich schaudern läßt, ein wenig frieren macht und doch bist Du erwärmt und sicher gebettet auf dieser sonnendurchfluteten Fläche. Tief in Dir erfasst Du was Du bist, lebendig. Jede Faser Deines Körpers ist Dir spürbar, jeder noch so kleine Reiz prickelt auf Deiner Haut, in der Du Dich wohlfühlst wie schon lange nicht mehr. Spürst Dir nach, auf Deinen ureigenen Pfaden. Fühlst die uralte Energie und die Erinnerungen an Deine Kindertage, als die Welt noch lag wie ein unerforschtes Land zu Füßen Deiner drängenden Neugier und naiven Freude. Ahnst Dich zurück in die Furcht der Nächte vor dem Monster unter Deinem Bett und die Spannung, als Du auf Bäume geklettert bist um Äpfel zu stibitzen.
Du ahnst, Du fühlst, was Du längst vergessen glaubtest. Und wenn Du irgendwann aufstehst aus dem Gras, Dich reckst und streckst, da liegt ein seliges Lächeln auf Deinen Lippen, und Du gibst Dir selbst das Versprechen, wieder an Zauberer zu glauben...
Ein solcher 'echter' Zauberer ist Kai-Uwe Götz. Mit seinem zweiten Gedichtband 'Worte in den Wind...', legt er in der Nachfolge zu 'Poesie des Todes...' vor. Ein Werk wie es lebendiger nicht sein könnte. Ein Buch wie ein Ausflug, ein Fenster ins Leben. Nicht besser, aber ganz anders, nimmt 'Worte in den Wind...' einen mit, stößt einen mit der Nase auf die vergessen geglaubten Spuren der eigenen Träume. Manchmal wie eine verbale Ohrfeige kommen diese Zeilen daher. Rütteln auf, öffnen wieder die Sinne für Wesentliches. Beschäftigte 'Poesie des Todes...' sich mit dem Sterben, so ist 'Worte in den Wind...' ein Buch des Lebens. Wie ein Kreis der geschlossen wird, so erscheinen mir diese Beiden, untrennbar zueinander gehörig. Als ich es las, da dachte ich, 'ja, nun ist es gut, nun ist es rund'. Was mich an der Lyrik dieses Menschen fasziniert ist die Kombination aus Traum und Wirklichkeit, aus gekonnter Wortwahl und klarer Aussage, aus Seelenurlaub und Alltagstauglichkeit. Dieser Linie bleibt auch 'Worte in den Wind...' treu und wird diesmal noch ergänzt durch die wunderbaren Illustrationen der Lebenspartnerin des Autors, bei denen ich einzig etwas traurig war, daß sie nicht größer und auf Glanzpapier gedruckt sind.
Wer Wert legt auf verständliche Begleitung, auf Freude am Lesen und auf Nähe zum Zeitgeist, für den ist 'Worte in den Wind...' ein absolutes Muß! Die Bestellung kann direkt auf der neu gestalteten Homepage des Autors vorgenommen werden.
Michaela D.
Auszüge aus dem Gästebuch anlässlich der Ausstellung
Poesie des Todes
15.03.2001 bis 15.09.2001
im Verwaltungsgebäude des Friedhof Ohlsdorf Hamburg
Die Ausstellung ist sehr schön. Viele gute Texte über das Leben und Sterben. Die Musik im Hintergrund fand ich sehr beruhigend. Das Leben ist kurz. Der Tag, d.h. jeden Tag, sollte der Mensch geniessen. Alles sehr tröstend, man wird sich seiner Vergänglichkeit bewusst.
Andrea U.
Der Friedhof, die Gräber, der Tod, all das gehört zum Leben, alle Menschen sollten öfter Zeit finden in sich zu kehren! Gerade hier war es nun wieder schön über alles einmal nachzudenken. Eine sehr schöne Ausstellung, herzlichen Dank.
Barbara K.
ich bewundere Menschen, die Ihren Mitmenschen durch Kunst so viel geben können. Ihnen meine Hochachtung.
Isa S.
Die Bilder sind wunderschön und die Verse berühren den Leser. ... Hinter den Versen erkennt man eine Art Trauer und Trost des Dichters für die Hinterbliebenen.
Ohne Namen
Die Texte und Bilder sind umwerfend schön und bringen den Betrachter zum nachdenken. Ein großes Lob an Schriftsteller und Fotograf
M. K.
Texte und Bilder gehen einem unter die Haut. ... Jeder Text und jedes Bild zeigen verschiedene Situationen von Angehörigen, ihre Hoffnungen, ihre Wünsche und ihre Gedanken. Am meisten gefällt mir der Text „Du bist gestorben“. Eine sehr gute Arbeit von dem Künstler.
U.
Wie wunderbar tröstlich und einfühlsam die Worte und Bilder.
Chr. D., Heidelberg
Danke, im Namen der „Geistlichkeit“ der evang. Kirchengemeinde Plön in Holstein
Pastorin R. G-R., Pastor, M. S. Pastor U. G. und Pastor Fr. W.
Mit vielen eindrucksvollen Gedanken habe ich diese beeindruckende Stätte verlassen.
Bernd H.
Die Texte und Bilder hier in der Halle sind tief bewegend und ergreifend. Vielen Dank dem Verfasser und dem Fotografen!
Ohne Namen
Berührt und den Tränen nahe habe ich diese kleine Halle durch schritten. Welche Kraft, welche unaussprechlichen Worte stecken in diesen Bildern und Texten!?
Michael M.
Danke für diesen Raum ... Danke dem Künstler
Irmgard D.