Da der Speicherplatz hier sehr begrenzt ist, sind meine Photos in Kodak-Galerien zu sehen. Ihr braucht nur die untenstehenden Links anzuklicken und schon werdet Ihr umgeleitet. Ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Betrachten der Photos.
Kai-Uwe Götz
PoetischeLandschaften
Bei diesen Photos handelt es sich um Landschaften die sich in der Nähe zu meinem Wohnort befinden. Beim Betrachten könnt Ihr sicherlich verstehen, warum ich hier so gerne lebe. Die mich hier umgebende Natur vermag mich immer wieder aufs Neue zu inspirieren, ist in der Lage mir immer wieder Kraft und Ruhe zu geben für die Bewältigung des nicht immer erfreulichen Alltags.
Anderswelt
Glitzerndes Funkeln durch Bäume versteckt
Zieht ein Blumenduft gleich Schleiern dahin
Alte Geheimnisse von Blättern bedeckt
Sonnenschein funkelt zwielichtig durch
Imaginäre Gestalten des Haines
Nicht ganz hier und auch nicht dort
Erhascht von Fern das menschliche Ohr
Ein Lachen kristallen und klar
In Abgeschiedenheit verdämmernd
Kann man es sehen
Das Schloß aus Orchideen
Melancholische Schönheit
Schweigender Palast des Waldes
Hort jener Träume
Deren Wahrheit
Elfen behüten
© K.-U. Götz
18 mal war ich in einem Land von der ich der Meinung bin, dass jeder der sich für Kultur, für Kunst und Geschichte interessiert, einmal gesehen haben sollte. Um dieses Land zu beschreiben sind Worte unzulänglich. Man muss es gesehen, gefühlt, gerochen, geschmeckt haben. Das Land welches ich meine:
Ägypten
Land meiner Sehnsucht
Schwindelerregender Himmel
Mit Diamanten besetzt
Ich habe dein Inneres gesehen
Wo die Welt entsteht
In deiner Schwärze
Schwarzes Land, welches Leben spendet
An Dich denke ich
Strom von Duft und Schatten
In meinen Gedanken verschüttet
Und doch des Wissens
Mein Leben ist in dein Licht geborgen
Dunkles Blut
Deine Erde ist alt
Wir erkannten einander
Im Sand deiner Wüste
Der Zeit zum Schreiben ist
Jede Welle – Rauch der Erzählung
Deine Liebe ist Nacht und Fabel
Meine Liebe ist Atem und Wort
Das Trommeln deines Zaubers
Ruft mich immer wieder zu dir zurück
Und einmal werde ich
Mit fleischgewordenen Traum zu dir kommen
Auf allen meinen Wegen in dir
Wirst du mich dir selber schenken
In der triumphierenden Nacht
Ist dein animalisch-zartes Reich
Öffnest dein Land damit der Mond auf dir ruht
Du bist Leben – dichter als ich selbst
© K.-U. Götz
Kemet 1
Kemet 2
Wenn Ihr auf "Kemet 1" oder "Kemet 2" klickt gelangt Ihr ins Land
Gute Reise
Nicht jeder hat die Zeit oder, gerade in heutigen Zeiten, das Geld für eine Reise nach Ägypten. Zu unserem Glück gibt es in Deutschland, viele - sehr viele, schöne Orte, mythische Schlösser, verwunschene Burg- und Klosterruinen. Immer wieder zieht es mich zu solch Plätzen. Klickt Ihr auf den unten stehenden Link werdet Ihr ebenfalls dort hingelangen. Und da ich nicht vorhabe das Reisen aufzugeben, genauso wenig wie das Photographieren, wird hier immer wieder etwas Neues zu sehen sein. Also: immer wieder mal wieder reinschauen.
Arkadien
Bin ich einmal in einer größeren Stadt, nehme ich mir immer Zeit den ortsansässigen Friedhof anzuschauen. Nicht nur, dass viele Friedhöfe sehr schöne Garten- oder Parkanlage sind, sehr oft findet man auch wunderschöne, seltsame oder gar skurille Statuen die die Gräber zieren. Kurt Tucholsky sagte einmal: „Man besucht ja nur sich selbst, wenn man zu den Toten geht“. Sei`s drum: ob wegen den schönen Statuen oder wegen dem Besuch bei mir selbst, mit der Zeit habe ich sehr viele Besuche gemacht und so ist ein umfangreiches Archiv von Grabskulpturen entstanden. Einige davon sind zu sehen, wenn Ihr auf den unten stehenden Link klickt.
Memento Mori
Poesie des Todes
Du denkst
Vielleicht -
Du schläfst
Vielleicht -
Du träumst
Vielleicht -
Du lebst
Vielleicht -
Der Tag ist vorbei
Die Nacht zieht ein
Ein Morgen wird kommen
Doch es wird nicht der deine sein
Und doch -
Es fängt gar nicht an
Es hört auch nicht auf
Stelle mir keine Fragen
Kein Wie und kein Wann
Und niemals Warum
Ich bestimme den Lauf
Ohne Wenn und Dann
Dir bleibt das Hoffen und Bangen
Der Tag begreift nicht
Was ihm die Nacht
So manches Mal voraus hat
Das Leben weiß nicht
Was ihm der Tod voraus hat
Und Ich –
Laß es beide nicht wissen
Meine Sonne scheint in deiner Nacht
Es ist Zeit loszulassen
Vom trügerischen Halt deines Lebens
Und dich mir ganz zu geben
Bis da nichts mehr ist
Zwischen dir und mir
Und du erkennst:
Daß du dem Leben näher
Niemals sein kannst
© K.-U. Götz
Schlangenseele
Einst lebte ich
Getragen vom Wind
In ehemals großen Wäldern
Dessen Bäume Gesichter trugen
Fort, fort nur fort
Meine Hände kreisen
Schwarzen Vögeln gleich
Die emporgetragen
In die seelenlose Dämmerung
So viele Höhlen hat es
Ich sehe wie meinen Händen
Krallen wachsen
Um die Quellen auszugraben
Wasser zu finden
Zum überleben geboren
Knochenlos krieche ich hinaus
Meine Seele gleich einer Schlange
Ohne Anfang, ohne Ende
Das Leben suchend