Liebe Glauben Hoffnung

Wo ist der Glaube verankert? Was gibt dem Menschen Halt? Gebete und Bekenntnisse, Wissenswertes zur Bibel, Informationen rund um das Kirchenjahr oder spirituelle Texte geben Auskunft darüber, was das evangelische Christsein ausmacht. Ja ich glaube an Gott und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn,wenn gleich ich oft bei Freunden oder Bekannten dafür belächelt oder fragend angeschaut werde und ja ich gehe auch in die Kirche und nicht nur zu Weihnachten ,Ostern oder Beerdigungen obwohl dies meiner Meinung nach nicht ausschlaggebend ist ob man ein guter Christ ist oder nicht.

Wir waren schon immer evangelisch in unserer Familie. So wurde auch ich im evangelischem Glauben erzogen ohne mir jedoch groß Gedanken darüber zu machen. Den Konfirmationsunterricht sah ich damals noch als notwendiges Übel an damit man die Geschenke bekommt ,ansonsten fühlte ich mich unter der warmen Bettdecke wohler als auf der harten Kirchenbank und ich las lieber Karl-May als die Bibel, dies ist jetzt doch alles anders geworden und darüber bin ich froh ,denn jetzt sehe ich vieles mit anderen Augen. Gerade in schweren oder schwierigen Zeiten gibt mir mein Glauben Halt ,Mut und Zuversicht.

Auch bei und mit unseren Kindern versuchen wir Christliche Werte wie teilen, Rücksicht nehmen, helfen, anderen eine Freude machen, danken, trösten und gemeinsam feiern im Alltag zu leben ,denn das ist uns als Eltern sehr wichtig ,gerade jetzt in dieser Zeit wo man doch schnell mal den Glauben verlieren könnte. Später wenn sie älter sind können sie dann selbst entscheiden ob und an was sie glauben wollen oder nicht. Die die Frage ob es Gott gibt oder nicht wird immer im Raum stehen und da es eine Glaubensfrage ist wird man nie eine eindeutige Antwort darauf bekommen ,man sollte aber so tolerant sein und auch eine andere Meinung dazu akzeptieren.

Für mich kann ich nur sagen „Ja“ ich glaube an Gott und das Leben und „Ja“ ich wollte nie mehr ohne Glauben daran sein.

Groß sind die Werke des Herrn; wer sie erforscht,
der hat Freude daran – Bibel, Psalm 111,2


Paul-Gerhardt-Gemeinde Bruchsal

, Am 7. November 1954 wurde die neue Kirche von Landesbischof Dr. Bender eingeweiht und erhielt den Namen von Paul Gerhardt, des Liederdichters aus Gräfenhainichen. Hier wurde ich im Jahr 1979 konfirmiert.

Zum Namensgeber unserer Kirche


Paul Gerhardt

* 12. März 1607 in Gräfenhainichen im Kurfürstentum Sachsen;† 27. Mai 1676 in Lübben im Spreewald war ein evangelisch-lutherischer Theologe und gilt neben Martin Luther als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter.

Wichtige Gebete und Texte


Das apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Das Nizänische Glaubensbekenntnis
(Wird oft an Festtagen und zu besonderen Gelegenheiten gebetet.)

Wir glauben an den einen Gott ,den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine heilige, christliche und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Die Zehn Gebote
(nach Martin Luthers Kleinem Katechismus)
  • Das erste Gebot Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
  • Das zweite Gebot Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
  • Das dritte Gebot Du sollst den Feiertag heiligen.
  • Das vierte Gebot Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
  • Das fünfte Gebot Du sollst nicht töten.
  • Das sechste Gebot Du sollst nicht ehebrechen.
  • Das siebte Gebot Du sollst nicht stehlen.
  • Das achte Gebot Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
  • Das neunte Gebot Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
  • Das zehnte Gebot Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.


Das Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

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