heizung


Sicherlich gibt es viele gute Gründe für ein 2-Liter-Haus, oder für Solaranlagen, Windenergie, Wärmepumpen, -rückgewinnungsanlagen. Trotzdem haben wir uns für eine herkömmliche Gasheizung mit Brennwerttechnik entschieden, die Zukunft wird zeigen, bei welchem Verbrauch wir uns einpendeln werden. Außerdem hat mich auch der permanente Geräuschpegel der Lüftungsanlage gestört. Zwei Nachbarn, die Viebrockhäuser als Niedrigenergiehäuser gebaut haben hatten Probleme mit Schimmelbildung an verschiedenen Stellen. 16.000,- € Aufpreis wollen auch erst einmal wieder eingespart werden.

Und wenn dann irgendwann bei LIDL und Co. die Brennstoffzellen im Handkoffer angeboten werden, denken wir gerne über eine Umrüstung nach.

Fußbodenheizung wird das ganze Haus erwärmen, das Badezimmer bekommt (mindestens) einen Zusatzheizkörper, der nach der gegenwärtigen Berechnung knapp 600 Watt leisten soll. Ein Wert, den viele Standard-Handtuchwärmer nur knapp erreichen; sollte es wirklich nicht ausreichen, werden wir einen weiteren HK nachrüsten. Aber da es immer viele gute und "verbindliche" Hinweise gibt, evaluieren wir das erst einmal selbst.

Um den Kellerhobbyraum zumindest temporär auch heizen zu können, wird er mit einem großen Standardheizkörper ausgerüstet, der die Anlage nicht unwesentlich verteuert, da ein zweiter Heizkreislauf erforderlich wurde. So zumindest die erste Erläuterung, tatsächlich stellt es sich etwas anders da. Die Heizung gibt Wasser mit einer hohen Temperatur aus, das zu den Extra-Heizkörpern gepumt wird. Eben dieses Wasser wird mit "normalem" kalten Wasser heruntertemperiert, um in die Fußbodenheizung gepumpt zu werden. Mal sehen wie alles funzt, wenn es endgültig eingestellt ist. Erst einmal danken wir der Fa. Geerkens, die trotz dringender anderer Termine uns ein warmes Wochenende (und noch mehr) verschafft hat.

Gleich zu Beginn fiel sie allerdings einmal aus, der Junkers-Techniker diagnostizierte zielstrebing eine fehlende Lüftung für den Kondenswasserablauf. So hatte sich das Wasser aufgestaut und die Selbstabschaltung kam zum Tragen. Bislang habe ich mindestens sechsmal Wasser nachgefüllt, immer wieder gab es einen deutlichen Druckabfall. Offenbar normal in den ersten Monaten des Heizens. Die Magnetpumpe der Warmwasser-Zirkulationsleitung hatte ihren Betrieb zwischenzeitlich eingestellt, ein Grund ist nicht ersichtlich. Wir werden das beobachten.

Etwas störend sind die Raumthermostate ohne Gradanzeige und vor allem ohne Zeitsteuerung. Es leuchtet nicht ein, dass es ausreichend sein soll, dass die Gesamtsteuerung im Keller eine Nachtabsenkung durchführt, das Badezimmer z.B. also ganztägig geheizt würde, wenn man nicht täglich den Thermostaten nach dem Morgenduschen herunterdreht (o.k. ich drehe ihn vorher runter, da die FBH träge ist). Hier und bei einigen der anderen Räume will ich eine Zeitsteuerung nachrüsten.

Auch die Waschküche bekommt jetzt noch einen Heizkörper nachgerüstet, die Trockenzeiten sind einfach viel länger als früher (im Wohnzimmer).

 

 

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