Aktualisiert:
18. September 2007
Seit
Sommer 2007 grünt der Rasen, vielleicht ein wenig ungleichmäßig,
doch dafür zu unser aller Freude. Doch wer hat das leidige Unkraut
gesät?
Die vorangegangene
hochmotivierte Arbeit der Hausherrin, die sich unermüdlich für eine
erfolgreiche Nivellierung des Erdreiches einsetzte, um nicht zu
sagen abrackerte, wurde erheblich in Frage gestellt, als gleich
zwei Sturzregenschauer knapp 24 Stunden nach der Raseneinsaat
scheinbar alle Rasensamen oder deren Keimlinge über die angrenzende
Anliegerstraße in die nächste Baugrube entsorgten. Die neu
entstandenen Löcher zu füllen haben wir uns erst einmal versagt.
Umso größer war unsere Freude, als bereits drei Tage später, kurz
vor meinem Urlaubsende und der damit verbundenen Abreise nach Den
Haag, etliche grüne Stellen die frohe Botschaft verkündeten: der
Rasen sprießt. Eine Nachsaat der kahlen Stellen dürfte also den
Regenschaden beheben.
Was hier aussieht wie
zahllose verirrte Mini-Wanderdünen sind ein paar Kubikmeter Sand,
die wir auf Anraten unseres Gartenbauers Meister Scheuschner "mal
eben schnell" mit der Motorfräse untergepflügt haben. Doch zuvor
wollte der Sand mit ungezählten Schubkarrenfahrten in den Garten
gebracht werden, was ungleich länger dauerte.
Endlich
sind die Terrassen gepflastert, und sogar ziemlich exakt nach
unseren Plänen, wobei die Schuppenlegung den Handwerkern doch
leichte Probleme bereitet hat was kurzerhand den Betonsteinen
zugeschrieben wurde. Doch die FRIEDA-Steine waren gutmütig und
passten sich ein. Wenn nun noch die Einfegeperiode überstanden ist,
steht der erfolgreichen Nutzung nichts mehr im Wege. Für den
Ampel-Sonnenschirm und den noch zu beschaffenden Säulenbrunnen sind
kleine Betonfundamente gegossen worden, die die spätere
Standfestigkeit garantieren sollen. Noch während der
Pflasterarbeiten kam uns die Idee, den Weg, der die beiden
Terrassen verbindet, mit einer kleinen Brücke etwas aufzulockern.
Nach einigem Hin und Her wird es jetzt (höchstwahrscheinlich) eine
Holz- und doch keine Steinbrücke. Wie dann der Wasserlauf darunter
aussehen soll, wird später entschieden.

Für das Gartentor, das
zwar nicht wirklich notwendig wäre, das wir aber gerne haben
möchten, bietet sich genau die Stelle an, an der ja schon im
Mittelalter ein Tor gestanden haben soll. Wir werden also nach
einem historischen Eisentor suchen und erst dann die Pfeiler
setzen.
Hier sieht man das
Fundament für den Sonnenschirmhalter, ein nicht zu unterschätzendes
Detail. Wir haben sorgfältig den Lauf der Sonne beobachtet, um den
Schattenverlauf auf der Südterrasse einschätzen zu können. Da eine
Markise für uns nicht in Frage kam, sollte es ein größerer
Sonnenschirm werden. Und damit man besser darunter sitzen kann, in
Ampelschirmausführung. Natürlich
wird die Farbgebung noch im Familienrat diskutiert. Ein weiterer
Vorteil dieses Ampelschirms ist, dass man ihn drehen und kippen
kann, um die Terrasse zu nahezu jeder Tageszeit bestmöglich
abzuschatten. Da das Fundament am Terrassenrand liegt, kann man den
Schirm auch über den Rasen drehen und das alles ohne Stolperfalle.
Der Sommer kann kommen.

In
Sachen Zaun war nicht viel zu entscheiden. Dank guter Nachbarschaft
wurde schnell Einigung erzielt und der Maschendrahtzaun wird
irgendwann hinter den Pflanzen kaum noch zu sehen sein. Anders der
hintere kleine Zaun, der offen sichtbar bleiben wird, bei knapp 7m
Länge durfte er ruhig etwas schöner als ein Maschendrahtzaun sein.
Vielen Dank, Herr Winter, das von Ihnen gesponsorte Modell gefällt
uns wirklich gut.