Was ist Homöopathie ?
Die Homöopathie ist eine naturheilkundliche und ganzheitliche Therapieform. Das heißt, der Patient wird mit all seinen Symptomen (Körper-Geist-Seele) berücksichtigt. Aber auch die Lebensumstände wie z.B. Stress, Ernährung, mangelnde Bewegung, Umwelteinflüsse oder Arzneimitteleinnahme können einen Menschen aus dem Gleichgewicht bringen, also krank machen. Diese Einflüsse sollten daher mit dem Homöopathietherapeuten besprochen und minimiert werden.
In der Homöopathie ist es so, dass der Therapeut so ziemlich alles über den Patienten wissen muss. Manchmal ist das sogar mehr als der Lebenspartner oder der beste Freund von dem Patienten weiß. Z. B. die bisherigen Erkrankungen von der Geburt bis zum Tag der Anamnese. Auch, wie der Patient im Ganzen ist, wie er fühlt, denkt, welche Vorlieben er hat, was für ein Typ Mensch er ist, z. B. frostig, hektisch, eher ruhig oder leicht gereizt oder sehr genau oder geräuschempfindlich oder wie er sich kleidet u.s.w., alles ist für die Behandlung von Bedeutung.
Bei der Beschwerde, welche der Patient hat, ist es auch hilfreich, wenn er diese, so gut es geht beschreiben kann. (Seit wann besteht die Beschwerde, oder wodurch wurde sie ausgelöst, Schmerzcharakter, was bessert, was verschlechtert u.s.w.)
Erkrankungen in der Familie (Geschwister, Eltern und Großeltern) des Patienten spielen eine große Rolle. Ohne diese Hinweise, welche in der Erstanamnese (ca. 1,5 bis 2 Std.) aufgenommen werden, ist eine korrekte homöopathische Behandlung nicht möglich. Nach der Anamnese analysiert der Therapeut sorgfältig das Erfasste und sucht ein passendes homöopathisches Arzneimittel (Similia similibus curentur = ähnliches wird durch ähnliches geheilt- Samuel Hahnemann 1755-1843, Entdecker des Ähnlichkeitsprinzips- der Homöopathie), welches in der Lage ist, den Patienten von seinen Leiden zu befreien, unter Berücksichtigung der ererbten Veranlagung seiner Vorfahren.
Das bedeutet, dass diese Behandlung, individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt ist.
Was ich bis hier geschrieben habe, ist in der Regel für chronische Erkrankungen relevant.
Bei akuten Erkrankungen, wie z. B. eine Verletzung oder Verheben, steht meist nur die aktuelle Symptomatik im Vordergrund.
Arzneimittel, welche in der homöopathischen Behandlung eingesetzt werden, können pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sein. Die Arzneimittel werden in potenzierter (so ähnlich wie verdünnt) Form als Tropfen oder Zuckerkügelchen eingenommen. Dadurch werden im menschlichen Körper Selbstheilungskräfte aktiviert, die den Patienten wieder in sein Gleichgewicht bringen sollen.
Die Arzneimittelwirkung wird durch Arzneimittelprüfungen an gesunden Menschen und durch klinisch geheilte Fälle festgestellt.
Von der Selbstbehandlung wird von erfahrenen Therapeuten in der Regel abgeraten, da man für eine Behandlung dieser Art gute medizinische und homöopathische Kenntnisse (Heilpraktiker oder Arzt) besitzen muss. Fehlen diese Voraussetzungen, führt die Behandlung nicht zu dem gewünschten Erfolg und kann den Patienten mit unter noch kränker machen. (F.Kubiak)
Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne und kostenlos zur Verfügung.
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