Berichte
Landesmeisterschaft Hohenhameln Auf der Landesmeisterschaft wurde es nicht besser. Nachdem auch hier die Pflicht ganz ordentlich verlief, schaffte es die Gruppe zur Kür nicht mehr auf den Wettkampfzirkel. Ein Sturz auf dem Vorbereitungszirkel beendete das Abenteuer LM leider vorzeitig. Ein gegipster Arm und ein bandagierter Fuß bei Natascha (Gute Besserung, wir denken an dich!!!) waren das Resultat. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an alle, die so schnell reagiert und geholfen haben!!! Etwas Positives muss hier aber trotz alledem erwähnt werden: RUDI!!! Unser Schimmelchen hat sich super präsentiert und gezeigt, dass ihn auch große Hallen nicht schocken. Und auch bei dem Sturz hat er super reagiert und so schlimmeres verhindert. Nur wie man sich bei einer Verfassungsprüfung benimmt, muss er wohl noch lernen... Nun geht es in die sommerliche Turnierpause und wir hoffen, das unsere Pechsträhne nun ein Ende hat. 12. + 13.06. Fredenbeck Sowohl das Turnier in Fredenbeck als auch die Landesmeisterschaften waren definitiv nicht unsere Turniere. Am Samstag den 12. ging die 2. M*-Gruppe auf Isabell als Juniorteam an den Start. Nachdem die Pflicht noch einigermaßen ordentlich war, ging zur Kür gar nichts mehr und die Gruppe musste aufgeben. Vermutlich hatte Isabell einen blockierten Halswirbel, inzwischen ist sie wieder fit. Die Nachwuchsgruppe zeigte am folgenden Tag eigentlich eine sehr ordentliche Leistung, wenn... ja wenn da nicht das falsche Fahnebein gewesen wäre. Die Pflicht wurde nämlich rechtsrum geturnt... Kreismeisterschaft Hechthausen 1. Platz und Kreismeistertitel für die 1. M* mit Willi in der Hitzeschlacht von Hechthausen, Marieke wird auf Rudi ebenfalls Kreismeisterin im Einzel. Das war wohl die einzig richtige Antwort, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. (Kann ich [Kathi] auch nicht, ich musste nämlich arbeiten und hab nur schnell in meiner Mittagspause voltigiert ;-)) Bezirksmeisterschaft Lilienthal Wir sind zurück aus Lilenthal mit ziemlich gemischten Gefühlen. Aber von vorne: Die A-Gruppe hat unter den gegebenen Umständen einen recht ordentlichen, nur leider etwas zu langsamen Start absolviert. So wurde es der dritte Platz bei den altersoffenen Gruppen und insgesamt der fünfte Platz in der Bezirkspokalwertung. Die M*-Gruppe konnte mit einer durchwachsenen Pflicht (samt kleiner Rodeoeinlage ;-)) und einer sehr guten Kürleistung gewinnen und den Vize-Bezirksmeistertitel holen. Die Freude darüber wurde leider dadurch getrübt, dass wir trotz dieser Leistung nicht auf der Landesmeisterschaft starten dürfen. Nachvollziehen können wir diese Entscheidung und die Argumente die vorgebracht wurden nicht. Wirklich überrascht hat es uns jedoch nicht, da uns dieses Hick-Hack ja schon aus der letzten Saison bekannt ist. Dennoch lassen wir uns nicht unterkriegen und konzentrieren uns nun erstmal auf die Kreismeisterschaft nächste Woche in Hechthausen. Nicht unterschlagen wollen wir, dass Marieke auf Rudi im Einzel an den Start ging und die beiden sich gegenüber Sittensen deutlich steigern konnten. Es wird. ;-) In diesem Sinne: Jetzt erst recht!!!
Otternhagen 8.-9.5.
Fahren wir oder fahren wir nicht? Diese Frage klärte sich erst am Dienstag. Nachdem der Tierarzt grünes Licht gegeben hatte, wurde ein kurzer Voltigiertest durchgeführt und darauf entschieden, dass wir es versuchen.
Um nicht Sonntag um 4 Uhr aufstehen zu müssen, ging es schon Samstag los. Nach drei (!!!) Stunden Fahrt (übrigends ohne Stau) kamen wir in Otternhagen an und nachdem wir endlich Willis Box gefunden hatten, konnten wir uns noch ein paar Einzelvoltigierer anschauen. Laura schwang sich noch aufs Pferd und dann gings in die Turnhalle. Vorher wurde noch ein Abstecher zum Italiener bzw. zu Burger King gemacht (Ja, wir ernähren uns gesund auf Turnieren ;-)). Nach einem Verdauungs-Kür- und Einlauftraining stellte sich wie immer die Frage: Wie bekommt man vor allem die jüngeren Teammitglieder ruhig? Es sei gesagt, Bestechung funktioniert hervorragend. ;-)
Kurz genug war die Nacht trotzdem, schließlich waren wir schon früh mit der Pflicht dran und bis neun Voltis frisiert sind, dauert es ja immer etwas. Ausnahmsweise waren wir mal pünktlich fertig und nachdem wir für Jil Schuhe organisiert hatten (Dankeschön an die Sudweyher), konnte es mit der Pflicht losgehen. Das heißt, nachdem wir das ca. 5 min vor dem Start bemerkte vertauschender Anzüge rückgängig gemacht hatten. Es hätte sonst durchaus die Gefahr bestanden, dass Lara K aus ihrem Anzug fällt, es war nähmlich der von Alessa. Die verlief recht ordentlich, vor allem wenn man bedenkt, dass wir drei Wochen nicht auf Willi trainiert hatten. Danach folgte eine sehr lange Pause, die wir mit Turnhalle aufräumen, essen, Kür turnen und rumhängen verbrachten. Bei der Kür merkte man dann doch die fehlende Routine von Pferd und Voltigierern, dennoch sind wir relativ sicher durchgekommen. Immerhin war es für uns Turnier-Kür-Premiere und für Jil war es der erste Galopp-Start überhaupt. Also konnten wir uns einigermaßen zufrieden auf den sehr langen Heimweg machen, nicht ohne eine Stop bei McDonalds einzulegen, um die gesunde Ernährung vollkommen zu machen. ;-)
Sittensen 17.04.10
Wieder einmal hat es sich gezeigt, die Gegend um Sittensen und Zeven ist einfach nicht unser Pflaster. Diesmal erwischte es Willi, aber der Reihe nach.
Die Vorbereitungen kann man nur als suboptimal bezeichnen. Konfirmationen, Fortbildungen, Osterferien, Semesterstart, Trainingszeitverschiebungen wegen des Dressurlehrgangs usw. machten die letzten Trainingseinheiten nicht grade entspannter. Hinzu kam eine völlig vergeigte "Generalprobe.
Nichts desto trotz machten wir uns erstaunlich zuversichtlich mit Willi und Rudi, der 1.M* und Marieke im Einzel (Lara konnte leider nicht starten, da ihre Papiere noch nicht da waren, an dieser Stelle ein herzlicher Gruß an die FN und die Post, wer auch immer jetzt schuld daran ist...) auf den Weg nach Sittensen. Mit neuen Anzügen und neuem Haarschmuck liefen wir zur Pflicht ein und siehe da, bis auf einige Wackler klappte es eigentlich ganz ordentlich, was uns auch unsere moralische Unterstützung Alina bestätigte. Tja und dann machte uns ein scharfkantiger Stein und Willis "Wälzsucht" einen Strich durch die Rechnung. Ein Schnitt am Wiederist bedeutete leider, dass wir unsere Kürpremiere verschieben mussten. Gott sei Dank war die Verletzung nicht so schlimm, wie es zunächst aussah. Schade war nur, dass Jil nun nicht mehr zu ihrem ersten "richtigen" Einsatz mit uns kam.
Es blieb uns also nur noch, Marieke, Rudi und Laura die Daumen zu drücken. Und nach dem unser Youngster auf dem Ablongierzirkel mal wieder den wilden Macker hat raushängen lassen (komisch, nach zwei Runden ablongieren hat man immer reichlich Platz mit diesem Pferd;-)), benahm er sich im Wettkampfzirkel ganz anständig und wurde von Runde zu Runde besser. Der Schönste ist er laut Aussage von Britta Mester und diversen Zuschauern ja sowieso. ;-) Marieke turnte eine Sicherheitskür und erreichte eine Wertnote von 5,6. Und mit der Gruppe bleibt uns immerhin die Erkenntnis, dass wir eine gute Pflicht geturnt haben (auch wenn es noch die eine oder andere Steigerungsmöglichkeit gibt) und dass jetzt seltsamerweise alle sehr neugierig auf unsere Kür sind. Nun schauen wir erstmal, dass Willi wieder fit wird, so dass wir im Mai wieder durchstarten können.
Hechthausen 7.6.09
Dieses Mal waren die Vorzeichen anders. Wind war wieder fit und die L-Gruppe konnte starten. Mal abgesehen von Ninas Knieproblemen lief der Start sehr gut. Rein zufällig (wirklich ;-)) fiel der geschulte Trainerblick wenig später auf den Bewertungsbogen in der Meldestelle und dabei wurde klar: Es wird spannend.
Weiter ging es mit der M*-Gruppe. Wir hatten mal wieder ein SOS an unsere Ehemaligen rausgeschickt und Alina hatte uns erhört, obwohl ihr Wochenende eigentlich schon völlig verplant war. Danke nochmal, dass du den Stress auf dich genommen hast. ;-) Obwohl die Mannschaft in dieser Zusammensetzung nur einmal trainiert hatte, klappte die Kür nahezu perfekt. Und vor allem hat dieser Start unheimlich Spass gemacht. Und noch etwas bleibt anzumerken: Willi lief super.
Danach folgte noch Einzel, Marieke wurde lautstark angefeuert und turnte fast alles super durch. Ein kleiner Wackler zum Schluss führte leider zum Verlassen des Pferdes und kostete so wahrscheinlich den ersten Platz.
Dann kam die Siegerehrung der L-Gruppen: Platz 1 Fredenbeck 5,7; Platz2 Niedervieland 5,7; Platz 3 ... Holte-Spangen III ... 5,6 Dieses war der vierte Streich und damit haben wir ab sofort zwei M*-Gruppen. Und dann erlebten wir ein kleines Deja-vu. Allerdings gab es zwei kleine aber feine Unterschiede. Dieses mal fehlte die Kreismeisterehrung aber dafür war es keine 6,4 sondern eine 6,5. Aber ansonsten fühlten wir uns mit Platz 1 und der tollen Note sehr an das Jahr 2004 erinnert. Das war rein zufällig auch Alinas letzte Saison für uns bevor sie nach Oldenburg ging. Lang lang ists her.Mit Mariekes zweiten Platz im Einzel machten wir uns mit dem vollen Medaillensatz auf eine sehr lange Ehrenrunde. Mit diesem Ergebnis steht außerdem fest: Wir starten auf der Landesmeisterschaft in Luhmühlen. :-)
Lilienthal 24.5.09
Irgendwie lief von Anfang an alles nicht so rund. Es begann damit, dass Wind am Dienstagabend plötzlich lahmte. und wenn ein 19-jähriges Pferd plötzlich lahmt und man erstmal keine Ursache erkennen kann, drückt das verständlicherweise die Stimmung. Gott sei Dank war es nur ein dickes Hufgeschwür, doch das wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die L-Gruppe konnte also nicht an den Start gehen und auch Alessa verzichtete auf ihren ersten Einzelstart. Saskia und Marieke gingen auf Isabell an den Start. Außerdem gewährten wir Mareike aus Lilienthal "Asyl". Der Start lief eigentlich ganz gut vor allem für Saskia, die nur einmal vorher auf Isabell trainiert hatte. Sie wurde zweite im NW-Einzel, Marieke wurde achte in dem sehr großen M-Starterfeld. Unsere "Gastvoltigiererin" Mareike musste leider einmal das Pferd verlassen, doch ansonsten merkte man kaum, dass sie noch keine fünf Minuten auf Bella verbracht hatte.
Der M-Gruppen-Start begann noch recht ordentlich, doch die Kür startete wortwörtlich mit einem Paukenschlag, denn Willi gab Gas und Marieke landete ziemlich unsanft im Hallensand. Nachdem sie die Sanitäter wieder weggeschickt hatte ("Ich komm später vorbei, jetzt turnen wir erstmal fertig."), konnten wir die Kür noch einigermaßen ordentlich zu Ende bringen.Am Ende wurde es der zweite Platz. Nach einer endlosen Diskussion wurde beschlossen, dass wir vielleicht auf der Landesmeisterschaft starten dürfen. Wir bekamen sozusagen Bewährung bis zum Turnier in Hechthausen. Marieke hatte übrigends eine leichte Gehirnerschütterung und ein verknacksten Rücken. Mittlerweile ist sie aber wieder fit.
Fredenbeck 26.4.09
Am letzten April-Wochende starteten wir in die neue Saison. Es ging früh los für die L-Gruppe, die bereits um viertel nach zehn in den Zirkel musste und da Wind trotz seiner 19 Jahre immer noch auf sein Vorbereitungsstunde besteht, fuhren wir bereits um halb sieben los. Da Nina fehlte (Konfirmation) kam Sophie zu ihrer L-Premiere. Eigentlich klappte alles ganz ordentlich, aber kleinere Patzer summierten sich, so dass es "nur" der dritte Platz wurde. Es kann halt nicht immer so klappen wie letztes Jahr.
In der A-Gruppe gingen gleich zwei Neulinge an den Start. Die Gruppe turnte sehr ordentlich und vor allem flott. Es waren tatsächlich noch 45 sec übrig (siehe Berichte 08 ;-))!!! Platz zwei war der Lohn für diese Leistung.
Mittags trudelten die Einzelvoltigierer ein. Zuerst musste Saskia auf Wind an den Start. Gott sei Dank musste sie nur turnen und nicht reden, das war nämlich nahezu unmöglich. Trotz ihrer Erkältung zeigte sie eine gute Leistung und holte den zweiten Platz im NW-Einzel. Marieke ging zum ersten Mal auf Isabell an den Start. Bis auf kleinere Patzer lief es auch bei ihr sehr gut, was einen dritten Platz zur Folge hatte. Und hätte uns vor drei Jahren jemand erzählt, dass Isabell mal eine Medaille (Einzel-Bronze KM Unterelbe/Stade) im Voltigiersport holt, den hätten wir wohl herzhaft ausgelacht. Wenn sie nicht zufällig bei uns im Stall rumgestanden hätte, wäre wohl niemand auf die Idee gekommen diesem Pferd überhaupt je einen Voltigiergurt umzuschnallen. So kann es gehen... :-)

Inzwischen war auch der Rest der M*-Gruppe eingetrudelt. Da Lara K sich ja beim Abzeichen verletzt hat und Johanna noch im Ausland ist,mussten wir uns Ersatz suchen. Und wir haben einen gefunden: Larissa turnte nach eineinhalbjähriger Pause so als wäre sie nie weg gewesen.Vielen Dank nochmal, dass du eingesprungen bist. Mit umgebauter Kür konnte es also losgehen. Oder auch nicht, denn erstmal mussten wir unsere Peitsche befreien. Die hatte Bianca nämlich mit einem zunächst unlösbaren Seemannsknote an den Dachbalken des Ablongierzirkel befestigt. :-) Nachdem der Knoten mit roher Gewalt gelöst wurde, konnte es dann doch losgehen. Die Pflicht war gut, die Kür ordentlich aber ausbaufähig, wir waren zufrieden, die Stimmung war gut und so locker begaben wir uns auch zur Siegerehrung. Viel erwartet haben wir nicht, es war ja auch nur eine andere M*-Gruppe gestartet. Umso lauter fielen die Jubelschrei aus als der erste Platz verkündet wurde. Danach war nicht nur Saskia Stimme lädiert. ;-) Eine Pause gibt es dennoch nicht, jetzt stürzen wir uns in die Vorbereitungen für unser Heimturnier am 1. Mai.

Sudweyhe 4.10.08
Hier war es genau umgekehrt als in Ritterhude, wir mussten erst mittags los. Das bescherte uns einen Stau von einer halben Stunde in Bremen. Das, eine kleine Irrfahrt in Weyhe und der Ausfall einer Gruppe führte dazu, dass es vor dem A-Gruppenstart doch hektisch wurde. Und diese Hektik setzte sich leider auch während des Starts fort. Immerhin reichte dieses Mal die Zeit für die Kür, wir werden über Winter daran arbeiten, dass flott und gut turnen gleichzeitig klappt. Das Juniorteam zeigte eine gewohnt gute Leistung, auch wenn es nicht für den ersten Platz reichte. Immerhin musste aufgrund Mariekes Ausfall (Schüleraustausch) die Kür in komplett anderer Besetzung geturnt werden, was sehr gut klappte. Wer hätte gedacht, dass Lara so gut stehen kann? ;-) Es war auch keine böse darum, dass wir nicht mehr auf das Einzelvoltigieren warten mussten. Die Prüfung begann um viertel nach sechs und es gingen ca. 40 Leute an den Start. So feuerten wir noch die Wurster an und fuhren dann nach Hause, wo wir ca. um halb zehn ankamen. Die Saison ist nun beendet und wir stürzen uns ab sofort ins Wintertraining.
Ritterhude 3.10.08
Für diesen Voltitag haben wir recht spontan genannt, nachdem die Ritterhuder uns in Okel angesprochen hatten. Das führte dazu, dass nicht viel Zeit zum Üben blieb. Für Pflicht und Kür war das nicht weiter tragisch, das können sie ja, aber die Abschlusspyramide wurde ca. 5 min vor dem Einlaufen einstudiert. Man hats gesehen... *hust* :-) Auch sonst zeigte unsere "Vierte" nicht ganz ihre gewohnte Leistung. Um so größer war die Überraschung, dass es dennoch für den zweiten Platz reichte. Nachdem wir das Auto samt Anhänger auch noch ohne fremde Hilfe aus dem knöcheltiefen Matsch herausbekamen, konnten wir den Heimweg antreten und waren tatsächlich mal mittags (!) statt mitten in der Nacht zuhause.
Horneburg 28.9.08
Chaos hoch 3, Stress pur und die Erkenntnis, dass man sich nicht nur mit einer vollen Wasserflasche den Zeh brechen kann sondern dass einen auch ein heißer Kakao in der Hand einer Klassenkameradin ausser Gefecht setzen kann... So lässt sich die Vorbereitung der L-Gruppe am besten umschreiben. Zu allem Überfluss war Lina als Ersatzmann eh schon eingeplant und das Auswechselkontingent von oben aus der M*-Gruppe war auch schon ausgeschöpft. Also, was tun? Nach einigem Überlegen und rumtelefonieren wurden wir bei Janina Kornowski fündig, die bis 2005 in der ersten Mannschaft voltigiert hatte und seitdem nicht mehr. Dank einem Sondertraining und Janinas gesundem Selbstbewusstsein ("Ich möchte eine gelbe Schleife!") konnten wir tatsächlich eine funktionierende Kür zusammenbauen und fuhren doch noch los. Vorrausgegangen war noch eine Blitzaktion mit der FN um die Neuvoltigiererin offiziell anzumelden. Wozu rennt man eigentlich zwischen Bank und Telefon hin und her und zahlt auch noch Kohle dafür, dass nachher doch keiner nach dem offiziellen Schrieb fragt? Aber kurz gesagt: Es hat sich gelohnt, alles hat geklappt und auch die CD kam dank Marieke noch rechtzeitig zur Anlage (so ca. 15 sec vor dem Anklingeln) 1. Platz und Wertnote 5,9.
Im Einzelvoltigieren lief es ganz ordentlich auch wenn Wind schon etwas müde war, woran wohl der tiefe Sandboden auf dem Ablongierplatz schuld war. Marieke belegte den 4. Platz mit einer Wertnote von 6,6. Für die A-Gruppe war es der erste Start seit Mai und eigentlich lief es auc hier sehr gut. Alleine die Zeit war gegen uns, so dass der letzte Kürteil fehlte. Was dazu führte, dass die Gruppe sehr enttäuscht aus dem Zirkel lief. Da halfen auch die Beteuerungen der beiden Bazillenschleudern, anderswo auch Longenführer oder Trainer genannt, nicht viel. Erst bei der Siegerehrung hellten sich die Mienen wieder auf als die Gruppe für den dritten Platz nach vorne gerufen wurde. Ja manchmal haben Trainer doch recht! ;-)
Okel 13.-14.9.07
Da Lara K. sich den Arm gebrochen hatte und Saskia noch nicht wieder fit war, musste Kevin (unser Wurster Ausleihvoltigierer) wieder ran. Das Problem: Er kam Freitag erst von seiner Klassenfahrt nach Hause, d.h. er war das letzte mal auf der Landesmeisterschaft auf Willi und die aktuelle Kür hatte er noch nie geturnt. Hat aber garantiert keiner gesehen, denn sowohl die Pflicht als auch die Kür klappten super und das sahen auch die Richter so: Platz 1 mit einer Wertnote von 5,9 waren das verdiente Ergebnis.
Der Sonntag ging nicht so glatt los. Den L-Gruppenstart hatten wir schon im Vorfeld abgesagt, da Aileen nicht da und Janas gebrochener Zeh noch nicht wieder einsatzbereit war. Das einzig Gute daran war, dass wir so nicht um 6 Uhr sondern erst um 10 Uhr losfahren mussten. Die Zeit nutzte Wind dazu sich auf der Weide ein Eisen abzutreten. Glücklicherweise gab es in Okel einen Turnierschmied, der uns "verarztete". Der Start lief dann ganz ordentlich bis auf einen kleinen Stolperer bei Mariekes Stehen. Sie wurde schließlich 5. und Laura 8. in der ersten Abteilung, Johanna 4. in der zweiten Abteilung. Ansonsten war es ein sehr entspannter Tag, da wir endlich mal Zeit hatten die M-Gruppen anzugucken, was wir dazu genutzt haben unsere Fredenbecker Freunde anzufeuern.
Ihlienworth 7.9.08
Morgenstund hat Gold im Mund? Eher nicht... Im Gegenteil, der Tag fing recht bescheiden an und wurde aber immer besser. Die Pflicht der M*-Gruppe, die zuerst dran war, ging ziemlich in die Hose. Aber seis drum. Ohne Pause ging es für Marieke Laura, Johanna und Bianca mit dem Einzelstart weiter. Das lief bei allen recht ordentlich, was sich später auch in der Platzierung zeigte. Johanna siegte vor Marieke, die das erste Mal ihren neuen Anzug präsentierte. Vor der Platzierung gings für die M*-Gruppe nochmal in den Zirkel und die Kür lief deutlich besser. Auch wenn der Abstand aus der Pflicht zu groß war und es "nur" Platz 2 wurde, die Stimmung hatte sich deutlich gebessert. Am Nachmittag sorgte unsere Nachwuchsgruppe erneut für ein Highlight und holte den ersten Platz.
Fredenbeck 5.-6.7.08
Samstag: Wir kamen sahen und siegten :-) aber der Reihe nach. Glücklicherweise war unsere Nachwuchsgruppe erst mittags dran, so dass wir im Gegensatz zu anderen nicht schon mitten in der nacht losmussten, nech Bianca. ;-) Als wir in Fredenbeck ankamen, war die Platzierung der Galopp/Schritt-Gruppen im Gange, wo Bianca mit ihrer Ihlienworther Nachwuchsgruppe gestartet war. Das führte indirekt zum Spruch des Tages. Bianca kommt uns mit goldener Schleife und einer Tupperdose mit Gemüse entgegen. Laura: "Habt ihr Gurken gewonnen?" :-) Dann war es Zeit Max vorzubereiten, der seinen ersten Auswärtsstart von Anfang an gelassen nahm. Verladen, ruhigstehen zum bandagieren und aufgurten, alles kein Problem hauptsache es gibt nebenbei was zu fressen. Auch in der Halle blieb er cool und so lief der Start nahezu fehlerlos. Wie gut die Gruppe sich präsentiert hat, wurde deutlich als uns mehrere Zuschauer ansprachen, wie toll und harmonisch sie die Gruppe fanden. Aber es kamen auch noch andere sehr gute Gruppen und so warteten alle gespannt auf die Platzierung. Und da traf dann nur noch noch das Wort "Abräumer" zu: Platz 1 mit 5,7 (Platz 2 hatte 5,0) und ganz nebenbei wurde Lina für die beste Pflicht aller Schrittgruppen und Max als bestes Pferd (WN: 8,0!!!) ausgezeichnet. Wir sind sehr stolz auf unseren Kleinen, immerhin war das sein erstes Auswärtsturnier.
Sonntag war leider etwas der Wurm drin. Da Alena krank war, sprang Lara S. kurzerhand in der L-Gruppe ein. Sie zeigten eine ordentlich Pflicht, wobei Sarah sich allerdings das Knie verdrehte. Die Kür begann etwas wackelig und das zog sich leider bis zum Ende durch, so dass die Gruppe nicht ganz zeigen konnte, was sie drauf hat. Lara schaffte es dann auch noch beim Abgang wegzurutschen und sich den Fuß zu verknacksen. Der Boden war auch nicht so ganz optimal. Die Zeit bis zum Einzelstart verbrachten wir dann mit fast der ganzen Gruppe im Krankenwagen, da saß man wenigstens im Trockenen ;-) Danke an die Sanis für eure guten Nerven! Pünktlich zum Einzelstart klarte es wieder auf. so dass wir in Ruhe draussen ablongieren konnten. Marieke hatte auf den Start verzichtet, da sie sich nicht ganz fit fühlte, Johanna startete das erstemal auf Wind und viel trainiert hatten sowieso alle nicht. Interessante Vorraussetzungen also, dafür lief es noch recht ordentlich vor allem bei Johanna, obwohl Wind auch nicht seinen besten Tag erwischte. Bei der Platzierung gab es dann eine Überraschung. Obwohl der Start alles andere als optimal gelaufen war, belegte die L-Gruppe Platz 3 und holte ihre zweite Aufstiegsnote. So langsam müssen wir uns wohl darauf einstellen, dass wir nächste Saison zwei M-Gruppen haben. Johanna belegte den dritten Platz, Laura wurde sechste. Und wenn uns dieses verdammte Verletzungspech nicht so an den Hacken kleben würde, könnte man sagen, dass die erste Saisonhälfte richtig gut gelaufen ist, vor allem wenn man bedenkt, dass es nach unserem Winter-Chaos lange nicht klar war, ob und in welcher Besetzung alle unsere Gruppen überhaupt an Turnieren teilnehmen können.
Landesmeisterschaft Winsen (Aller)
Zum ersten mal seit vier Jahren sollte es für unseren Verein wieder zurLandesmeisterschaft gehen. Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen, fuhren wir schon Freitag nachmittag los. Außerdem hatten wir neben Willi auch nochWind im Gepäck. Das hatte zwei Gründe: Erstens kann es mit Willi alleine etwas anstrengend sein (z.B. Verladen) und zweitens sind wir seit der Landessichtung in Dorum letztes Jahr etwas verfassungsprüfungs-geschädigt. Ja wir leiden unter Verfolgungswahn! ;-) In Winsen angekommen, vetrieben wir uns den Abend mit Reiten, Pizza essen rumturnen, etc. Was die Pferdeboxen angeht, haben wir mal wieder Glück gehabt. Unsere Pferde standen zusammen mit Adadio aus Cremlingen in einem kleinen Privatstall etwa zehn Minuten Fußweg von der eigentlichen Anlage entfernt. Wir brauchten also nicht jedesmal zu verladen, hatten aber trotzdem unsere Ruhe. Die Zweibeiner verbrachten die Nacht in der Turnhalle. Samstag morgen ging es dann erstmal in die Verfassungsprüfung, die Willi problemlos überstand. Nachdem der Rest der Mannschaft auch angekommen war, hieß es Haare machen und dann war es auch schon Zeit für den Pflichtstart. Dieser lief eigentlich soweit ganz gut, von einigen kleinen Patzern abgesehen und davon dass Kevin (unser Leihvoltigierer aus Dorum) statt eines rw-Stützschwung eine wunderschöne Schere turnte :-) Ein großer Pluspunkt war, dass Willi sich im Gegensatz zu vielen anderen Pferden kaum von der Kulisse beeindrucken ließ. Nach der Pflicht lag das Team auf Platz 5. Inzwischen war auch unsere ehemalige Trainerin Steffi angekommen, was uns alle sehr gefreut hat. Die Zeit bis zum Kürstart vertrieben wir uns mit zugucken oder einfach nur rumhängen. Die Kür lief dann leider nicht ganz so gut wie sonst, es war einfach alles ein bißchen unsicher und wackelig. Daher gab es erstmal lange Gesichter, doch da es bei den meisten anderen Gruppen auch nicht viel besser lief, stand am Ende sogar ein vierter Platz hinter Grevelau, Hohenhameln und Habighorst/Celle zu Buche. Also alles große Namen und direkt dahinter Holte-Spangen, dass sieht doch ganz gut aus und die Laune besserte sich schlagartig ;-) Bis zur Siegerehrung haben wir uns die Einzel angeschaut. Zu erwähnen bleibt noch, dass wir auf dem Rückweg einen sehr interessanten Zwischenstop bei McDonalds eingelegt haben, von dem es auch Bilder gibt, die hoffentlich bald online kommen werden. Nachts um halb eins kamen wir zuhause an und hatten gottseidank den Sonntag zur Erholung.
Hechthausen 15.6.08
Als erstes war die L-Gruppe dran und das sollte auch schon der Höhepunkt des Tages werden. Aber der Reihe nach. Die L-Gruppe startete das erste Mal in dieser Saison in ihrer Stammbesetzung und nach der 5,3 in Zeven mit der zusammengewürfelten Truppe bei Richtern, die nicht unbedingt mit hohen Noten um sich werfen, war also durchaus zu befürchten, dass es in Richtung Aufstiegsnote gehen könnte, vorrausgesetzt es klappt soweit alles. Und bis auf einige kleinere Patzer klappte auch alles... Dass bei der Siegerehrung Platz 1 vor Fredenbeck (die immerhin den LV Hannover beim C-Team-Cup vertreten) und eine Wertnote von 6,0 herauskommen würde, damit hatte keiner gerechnet und dementsprechend laut fielen die Jubelschreie der Gruppe aus.
Nach dem Mittag ging es weiter für dine M*-Gruppe. Und hier war Saskias Fehlen in der Pflicht deutlich zu merken. Dazu kam, dass eigentlich keiner der Voltigierer seine Bestleistung erreichte. Willi war zu Beginn auch etwas spannig und lüftete sein Hinterteil als Natascha aufging. Die Kür lief dagegen sehr gut, dennoch reichte es nur für Platz 4 und eine Wertnote von 5,8. Keine Pause gab es für die Einzelvoltigierer und ihre Longenführer, sprich die halbe Gruppe. Johanna musste zuerst mit Bianca und Evita in den Zirkel, direkt danach liefen Laura und Marieke mit Kathi und Wind ein. Marieke zog ihr Programm sicher durch, Laura hingegen merkte man ein wenig denn Trainingsrückstand an. Marieke musste sich mit einer Wertnote von 6,7 dann auch nur Magda Holysz aus Fredenbeck geschlagen geben, Laura und Johanna landeten mit Platz 5 und 6 im Mittelfeld. Bei der Siegerehrung gab es wie jedes Jahr in Hechthausen für jeden Gruppenvolti, Einzelvolti und Longenführer (mindestens :-) ) eine Tasse, so dass wir mal wieder ziemlich bepackt die Ehrenrunde liefenund mit vielen Lollis versorgt nach Hause fuhren. A propos, traditionell stellt die Autofahrerin nach jedem Turnier die Frage:"Wer hat eigentlich den Autoschlüssel?" nur um dann festzustellen, dass dieser sich in einer ihrer eigenen Taschen befindet. Dieses Mal befand er sich allerdings in einer anderen Tasche, diese wiederum befand sich in einem PKW der grade Richtung Heimat starten wollte, als das Handy klingelte...
Es folgte noch ein Zwischenstop in Otterndorf an der Eisdiele. Vielleicht möchte uns ja mal ein Otterndorfer Geschäftsmann (oder -frau) sponsern. Wenn unser Anhänger dort quer auf dem Parkplatz steht, unsere Pferde genüsslich ihre Waffel verspeisen während einige Volti im Handstand rumstehen, gucken komischerweise immer ganz viele Leute hin ;-)
Zeven 24.5.08
Das Wichtigste vorne weg: DIESES JAHR IST NICHTS GRAVIERENDES PASSIERT!!! Alle Pferde und Voltigierer kamen auf ihren eigenen vier bzw. zwei Beinen aus den Prüfungen und wir kamen mit unserem eigenen Auto und unserem eigenen Anhänger selber fahrend wieder zuhause an, was durchaus bei Fahrten nach Zeven nicht die Regel ist (siehe Bericht 07).
Im Vorfeld mussten wir einige Überzeugungsarbeit bei Eltern und Pferdebesitzern leisten, dass sie uns überhaupt nach Zeven fahren ließen. Schließlich durften wir los und bekamen viele Ermahnungen, auch ja gesund wieder zu kommen, auf den Weg. Wie tief das "Zeven-Trauma" bei allen sitzt, beweist ein abendliches Telefongespräch mit Baxi. Statt einem "Hallo!" kam: "Was ist passiert? Wer ist verletzt? Was ist kaputt?..." Zum sportlichen: Bereits vor Saskias Verletzung hatten wir uns entschieden in Zeven das Juniorteam statt der M*-Gruppe an den Start zu schicken, im nachhinein eine sehr gute Entscheidung da wir keine acht Leute zusammen bekommen hätten. Das Juniorteam ging also mit der gleichen Besetzung wie in Lilienthal an den Start. Sie zeigten eine ordentliche Leistung, in der Pflicht gibt es allerdings noch deutliche Steigerungsmöglichkeiten. Die etwas umgestellte Kür lief sehr gut bis auf einige kleinere Unsicherheiten. Willi erwischte auch nicht seinen allerbesten Tag und war ein wenig triebig. Im Endeffekt reichte es für den dritten Platz hinter Sittensen und Hohenhameln mit der Wertnote 5,5. Danach hieß es warten, die L-Gruppe sollte erst um 18 Uhr starten. L-Gruppe ist ein dehnbarer Begriff, da Aileen und Nina Konfirmanden-Wochenende hatten, sprangen Laura (M*) und Lina (NW!!!) ein. Die Kür war daher seeeeeeehr improvisiert, die meistens Blöcke wurden nur einmal vorher geturnt, von Kür im Zusammenhang oder zur Musik turnen kann erst recht keine Rede sein. Dafür lief es sehr gut, Wind ließsich auch von einem nervigen Vogel nicht ablenken, Lina hat sich super geschlagen und das sie aus einer Schrittgruppe kommt und die Pflicht erst ein paar mal gemacht hat, hat sowieso keiner geglaubt. Schlußendlich stand auch hier ein dritter Platz und die sehr gute Wertnote 5,3. Als wir dann noch alle sicher zuhause ankamen, waren wir uns einig, dass sich dieser Zeven-Ausflug gelohnt hat. Vielleicht werden wir und dieses Turnier doch noch Freunde?!
Einsteigerturnier Stade 4.5.08
Gegen 8 Uhr morgens machten wir uns mit Gustav und Isabell auf den Weg nach Stade. Für Gustav sollte es der zumindest vorerst letzte Turnierauftritt werden, da er zunächst einmal für diesen Sommer ganz auf die Weide kommt. Er zeigte sich noch mal von seiner besten Seite und auch die Voltis der NW-Gruppe machten ihre Sache sehr gut, auch wenn Jinette und Lina einen etwas unplanmäßigen Abgang turnten. Mit Platz 4 waren dann auch Voltis und Trainer zufrieden. Um Isabell gar nicht erst dazu zu verleiten, wieder aus Türen auszusteigen die nicht für Pferde gedacht sind (siehe 07) hatten wir eine Box organisiert. Der A-Gruppenstart verlief dann etwas chaotisch. Da nach Sarah auch Alina ausgefallen war (Bänderriss, ist aber nicht beim Volti passiert!!!) und kurzfristig Sarah Poehlmann einsprang ging die Gruppe mit einer sehr improvisierten und wenig bis gar nicht trainierten Kür an den Start. Dies führte dann dazu, dass es eine leichte Konfusion gab und die Zeit etwas knapp wurde. Im Endeffekt hatte diesmal Fredenbeck die Nase vorne, für unsere Truppe blieb Platz 2.
Pferd & Show Bremerhavener
Alle (paar) Jahre wieder... gehts nach Bremerhaven in die Stadthalle. Und auch dieses mal sind wir letztendlich doch wieder beim Tanz der Vampire gelandet. Saskia war leider nur als Zuschauerin dabei, doch Laura war (zumindest einigermaßen) wieder fit. Willi lief in der großen und gut besuchten Halle sehr gut, so dass wir unser am Dienstag (!!!) ausgedachtes Programm durchziehen konnte und wie man am Applaus hören konnte, kam es wohl ganz gut an. Nach dem wir unser liebes Hotti (das einfach nicht gern alleine Anhänger fährt) endlich auf einem menschenleeren Parkplatz verladen hatten, kamen wir so gegen Mitternacht wieder zuhause an.
Sittensen 26.4.08
Früh aufstehen hieß es am Samstag, denn es sollte für uns bereits um zehn nach 9 in den den Zirkel gehen. Um uns eine halbe Stunde Umweg zu ersparen, hatten wir Wind bereits am Freitagabend nach Holte-Spangen geholt (vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Elisabeth für die Box), was uns ein stressfreies Aufladen ermöglichte. Über die Fahrt bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass das Voltimobil mit einem wie wir später erfuhren offenbar weit über die Grenze des Landkreises Rotenburg bekanntem Blitzgerät machte. Mal sehen was da noch kommt...
Pünktlich angekommen bereiteten wir uns vor und lagen super in der Zeit und wie das so ist, wenn man selber pünktlich ist, heißt es warten, warten, warten. So ca. um halb 10 waren dann auch beide Richter anwesend und es konnte losgehen. Willi war in der Zeit wohl wieder eingenickt und drehte eher im Schlafwagentempo seine Runden, doch abgesehen davon dass Laura sich ihren ohnehin schon etwas lädierten Fuss bei der Flanke erneut zerlegte, waren wir mit der Pflicht ganz zufrieden. In der darauffolgenden Pause wurde klar, dass Laura auf die Kürbesser verzichten sollte. Glücklicherweise hatten wir Alessa aus der L-Gruppe dabei (können wir hellsehen?). Also haben wir eben schnell die Kür umgestellt, die neue Übung noch einmal auf dem Ablongierzirkel geturnt und schon ging es wieder in den Wettkampfzirkel. Bianca hatte es geschafft Willi aufzuwecken und diesmal lief er wirklich sehr gut. Und auch die Kür lief sehr gut, wenn da nicht Saskias Knie gewesen wäre, dass sich entschloss, den Belastungen eines wunderschön hoch geturnten Handstandabgangs nachzugeben. Zunächst sah es schlimm aus, dann doch nicht und was es nun ist weiß noch keiner so genau (Gute Besserung!!!).
Heraus kam ein leider teuer erkaufter (mit zwei Verletzten) Platz 3 und einer Wertnote von 6,2 was uns dann doch überraschte. Dann begann die Diskussion, sollte Marieke noch Einzel starten oder nicht, wir entschlossen uns nach einigem hin und her zum bleiben und das war auch die richtige Entscheidung. Wind drehte in seiner schönsten Manier seine Runden und Marieke turnte ihr Programm sicher und ohne Patzer durch. Überraschendes Ergebnis ihres ersten "richtigen" Einzelstarts: Platz 2 und Wertnote 6,8.
Fazit: Auf diesen Leistungen könn(t)en wir aufbauen, allerdings sollte uns dafür endlich mal unser verfluchtes Verletzungspech von den Hacken bleiben. Von hier aus also nochmal gute Besserung an unsere Verletzten, werdet schnell wieder fit
Lilienthal 13.4.08
In Lilienthal sollte um ganz langsam anzufangen erstmal nur das Juniorteam (Marieke, Lara S, Alessa, Natascha, Lara K und Sarah; Saskia hatte Konfirmation) an den Start gehen. Und es sollte genauso chaotisch losgehen, wie die letzte Saison aufgehört hat.
Alessa knickte beim Abschlusstraining am Dienstag um und Lara K machte am Freitag einen Kopfsprung von Max. Allerdings verletzten sich beide nicht und so sollte einem Start am Sonntag nichts mehr im Wege stehen sollte. Sollte...
Der Sonntag begann mit einem Anruf. Sarahs Mutter, die eigentlich fahren wollte hatte, sich am Arm verletzt und konnte nicht fahren. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sechs Stunden vor dem Start nicht weiss, wie die Gruppe zum Turnier kommt. Glücklicherweise erklärte sich Lara K.s Mutter gleich bereit zu fahren. Weiter ging es mit der frohen Botschaft aus dem Radio: "Vollsperrung der Autobahn Cuxhaven/Bremen".Immerhin wissen wir jetzt, dass er sehr schöne Häuser in Spaden gibt. Warum sollte man auch mitten in einen Wohngebiet Umleitungsschilder aufstellen?
Da wir genügend Zeit eingeplant hatten, kamen wir dennoch relativ pünktlich an. Natürlich fing es genau in dem Moment als wir Willi abluden an zu regnen und es hörte auch erst wieder auf zu regnen als wir alles nach dem Start eingeladen hatten.
Vor dem Start waren alle relativ nervös, doch im Zirkel lief es dann. Alle haben gestanden, keiner hat die Pflicht vergessen und Willi drehte brav seine Runden. Schade war nur, dass die Musik-Leute es nicht geschafft haben die Kürmusik anzumachen. Abgesehen davon klappte die Kür sehr gut. Schließlich wurde es Platz 2 mit einer Wertnotevon 5,281. Nach Hause kammen wir dann auch problemlos, die Autobahn war wieder frei.
2007:
Sudweyhe 6. + 7.10.07 oder "Blut, Schweiss und Tränen"
Es sollte das Saisonabschlussturnier werden und es sollte noch einmal alle Dramatik die Turniere so mit sich bringen beinhalten.
Los ging es am Samstagmorgen mit den beiden Nachwuchsgruppen. Wir waren immerhin rechtzeitig da, was aber nicht viel half, denn als die Schrittgruppe gerade mit dem Warmmachen anfangen wollte, wurden sie auch schon aufgerufen. Marieke als Hochhelfer schaffte es noch gerade so rechtzeitig. Dennoch ließen sie sich nicht beirren und Gustav ist ja sowieso durch nichts zu erschüttern und so wurde es ein fünfter Platz in dem riesigen Starterfeld. Passend zur roten Schleife bekam Finja heftiges Nasenbluten bei der Siegerehrung, die Ehrenrunde konnte sie aber schon wieder mitlaufen.
Die Galopp/Schritt-Gruppe war als nächstes dran und auch hier klappte alles wunderbar. Wie es möglich war die Gruppe von den Ergebnismonitoren fernzuhalten, ist allen heute noch ein Rätsel und so gab es einen Riesenjubel bei der Siegerehrung als die Gruppe als erstes nach vorn gerufen wurde.
Zum C-Gruppenstart gibt es eigentlich nur eines zu sagen: Was schief gehen konnte ging schief! Eine improvisierte Kür die nicht wirklich klappte, zu wenig ablongiert weil eine Gruppe ausfiel (fatal bei Wind!!!) und ein Sturz im Stehen sowie diverse weitere Patzer, was alles Zeit kostete so das Aileen in der Kür nicht mehr aufs Pferd kam. Bei der Siegerehrung konnten alle nur noch überrascht zur Kenntnis nehmen, dass es trotzdem noch zu einer 4,7 gereicht hatte und wir nicht mal letzter geworden sind. Soviel zum Thema Galgenhumor ;-)
Feierabend war immer noch nicht, die Einzelvoltis mussten noch ran. Diesmal hatten wir die Zeit besser im Griff und das zeigte sich in der Prüfung, Wind lief wesentlich besser als zuvor bei der Gruppe und auch die Voltigierer zeigten was sie können. Marieke und Saskia landeten im NW-Einzel auf den Plätzen 2 und 3, Thao und Laura wurden dritte und vierte in der Leistungsklasse B. So gegen 21 Uhr konnten wir dann endlich nach Hause fahren und kamen so doch noch auf ca. sechs Stunden Schlaf.
Der B-Gruppenstart stand ebenfalls unter keinem guten Stern. Thao war nicht eingeplant, weil sie eigentlich mit ihren anderen Vierbeinern unterwegs sein sollte. Sie war dann doch dabei, durfte aber nicht mitstarten, da sie ja bei der C-Gruppe ausgeholfen hatte. Die Pflicht lief nicht besonders gut (wir hatten auch noch die falsche CD abgegeben), die Kür war etwas besser, aber eigentlich waren wir alle mehr mit heulen beschäftigt, da dieses Turnier leider Larissas letztes war. Willi setzte diesem "Supertag" auch noch die Krone auf, als er sich beharlich weigerte auf den Hänger zu gehen.
Alles in allen war es kein besonders schöner Saisonabschluss für die B- und die C-Gruppe, für die DN-Gruppen und die Einzelvoltis dafür umso mehr, jetzt geht es ins Wintertraining damit wir nächste Saison hoffentlich wieder voll durchstarten können.
Horneburg 30.9.07
Tja was soll man groß über dieses Turnier sagen? Die C-Gruppe konnte aufgrund von Ausfällen gar nicht starten und die B-Gruppe ging mit einer sehr improvisierten Kür an den Start. Immerhin, Lara hat ihren ersten B-Start gut gemeistert, besonders wenn man bedenkt, dass sie die komplette Pflicht nur ein paar mal und die Kür erst einmal vorher geturnt hat. Deshalb waren wir trotz der schlechten Platzierung eigentlich relativ zufrieden, zumal wir seit St.Hülfe wegen Willis Zahnproblemen kaum trainieren konnten. Inzwischen ist er aber wieder fit.
Sehr gut lief es bei den Einzelvoltigierern. Laura und Thao turnten ihr Programm sauber durch und Wind lief auch sehr ordentlich. Horneburg gehört zu halt zu seinen Lieblingshallen, da sind die Zuschauer so schön weit weg. ;-) Das tatsächlich Platz 1 und 2 dabei herauskamen, war dann aber doch eine Überraschung. Damit hatte sich der weite Weg dann doch noch richtig gelohnt.
St. Hülfe-Heede 1.-2.9.07
Das wir überhaupt in St.Hülfe angekommen sind, gleicht eigentlich einem Wunder. Bis Donnerstag abend stand nämlich noch nicht fest wie wir vier Pferde und dreißig Leute von Cuxhaven bis fast nach Diepholz transportieren sollten. Ein VW-Bus reicht da nicht mehr und eine Menge Autos die zwar ein aber nicht zwei Pferde ziehen dürfen auch nicht. Glücklicherweise erklärte sich unser erster Vorsitzender bereit seinen Samstag zu opfern. An dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür.
Aufgrund unserer langen Anfahrt ging es für die ersten schon Freitag abend los. Am verwirrtesten war wohl Wallenstein (alias "der Schimmel"), den wir für die Vierkampf-Dressur mitgenommen hatten und der im Gegensatz zu unseren Voltipferden keine Auswärtsübernachtungen gewohnt ist. Wahrscheinlich hat er befürchtet er wäre verkauft worden, zumindest wieherte er am nächsten Morgen erleichtert als er ein bekanntes Gesicht sah. Zu erwähnen wäre noch, dass wir um Mitternacht ein Geburtagsständchen angestimmt haben.
Am Samstag ging es zuerst für die DN-Gruppe ans eingemachte. Nachdem die zweite Hälfte der Gruppe angekommen war, hieß es zunächst einmal warten, da sich alles um eine halbe Stunde verschoben hatte. Plötzlich, nachdem wir noch gemütlich am ablongieren waren, kam die Meldung, ihr seid in zehn Minuten dran, ihr müsst auf den Vorbereitungszirkel. Natürlich waren wir zu spät und durften dann in der Ausbinder-Verstell-Pause der anderen in die Halle. Der Start lief dann trotzdem ganz ordentlich, es wurde ein 6. Platz. Als nächstes stand die Vierkampf-Dressur auf dem Programm, die Laura und der Schimmel ganz locker aus dem Ärmel schüttelten und zweite wurden. In der Zwischenzeit waren auch Steffi und ein Teil der B-Gruppe angekommen und wenig später kam auch der Anhänger mit Willi, Wind und dem Rest der Voltis.
Auf dem Programm stand noch die Duo-Prüfung. Für unsere beiden Duos aus der DN hieß es, dabeisein ist alles und angesichts der Tatsache, dass sie ausschließlich gegen höherklassige Voltis starten mussten und erst einmal vorher die C-Pflicht geturnt hatten, präsentierten sie sich ganz ordentlich. Sehr gut lief es für Saskia und Larissa auf Willi, die zweite wurden. Als letztes stand der 800m-Lauf für den Vierkampf an. Um es kurz zu machen: Untrainiert und auf fast nüchternen Magen nachdem man den ganzen Tag über den Turnierplatz gerannt ist, dass ist auch für einen Sportstudenten (hust!) keine gute Idee. Kathis Zeit war nicht mal so schlecht, aber da die Listen nach Alter korrigiert wurden, kamen leider nicht so viele Punkte dabei heraus. Danach schwangen sich die Einzelvoltis nochmal aufs Pferd, da das Training über die Ferien etwas kurz gekommen war. Es folgte die traditionelle S.Hülfe-Laura-Geburtstags-Pizzabestellung und dann eine recht kurze Nacht.
Die Einzelvoltis durften nämlich sage und schreibe um 7:12 Uhr (!!!) an den Start gehen. Da Wind immer auf eine lange Vorbereitungszeit besteht, klingelte der Wecker um 5 Uhr. Naja, in der Morgendämmerung warmmachen ist auch mal ein Erlebnis. Was keiner gedacht hatte, Alina war aus dem Bett gefallen und revanchierte sich mit einem Gesangssolo für unser DM-Konzert. Für Larissa und Thao war es der erste Einzelstart und bis auf einige Kleinigkeiten lief es ebenso wie bei Laura und Saskia ganz gut. Nach der chaotischen Platzierung (Wir hatten wohl jeder drei verschiedene Schleifen in der Hand, weil die Listen durcheinander waren.) standen Platz 3,4 und zweimal 6 zu Buche. Saskia sprang zwischendurch noch ins Freibad und schwamm für den Vierkampf eine gute Zeit nach Hause.
Inzwischen war auch die C-Gruppe angekommen und bereitete sich auf den Pflichtstart vor. Der lief bis auf einige Patzer ganz ordentlich. Die B-Gruppe war eher unzufrieden, allerdings lief auch dieser Start ohne gröbere Fehler ab. Das größere Problem war, dass wir im Moment nur einen satz Armnummern besitzen und jede Gruppe jeweils einmal mit den Nummern unterwegs war, während die anderen schon fast auf dem Vorbereitungszirkel waren bis einer merkte, dass da doch irgendwas fehlte.
Nach x-mal durchrechnen errieten wir dann auch in etwa unsere Startzeiten für die Kür. Diese lief für die C-Gruppe sehr gut, was sich dann auch bei der Platzierung zeigen sollte. Es stand die erste fünf vor dem Komma und auch mit Platz 5 konnte die Gruppe in dem großen Starterfeld sehr zufrieden sein. Die B-Gruppe hatte noch einen kleine Schock zu verkraften, denn Willi stand auf einmal schwitzend in der Box. Es war jedoch Fehlalarm, im war unter seiner Decke einfach zu warm. Die Kür lief auch hier sehr ordentlich wenn man bedenkt, dass Marieke fehlte und Thao ihren Kürpart das letzte mal im April in Dorum auf dem Turnier geturnt hat. Immerhin Platz 6 und 5,7 waren das Endergebnis und so machten wir uns recht zufrieden um halb 9 auf den Rückweg. In Stall waren wir dann auch erst nach Mitternacht und räumten im Halbschlaf das Auto aus. Zu erwähnen wäre noch das wir im Vierkampf in der Endabrechnung tatsächlich dritte geworden sind. Alles in allem hat sich dieser Ausflug mal wieder gelohnt und wir haben viel Spass gehabt auch wenn hinterher eigentlich alle urlaubsreif waren.
Tag der Niedersachsen 6.-8.7.07 in Cuxhaven
Was soll man großartig sagen? Es war nass (zumindest am Freitag), es war windig, die Wiese war bucklig und abschüssig, aber es war einfach eine gigantische Kulisse. Fast direkt an der "Alten Liebe" keine zehn Meter vom Hafenbecken entfernt lag das "Reitsportareal". Erstaunlicherweise haben sich unsere Pferde ganz gut benommen und es hat soweit alles ganz gut geklappt. Aufgrund der Bodenverhältnisse haben wir allerdings alles im Schritt geturnt. Die Bodenverhältnisse wurden auch mal wieder dem Voltimobil zum Verhängnis. Immerhin haben wir so dafür gesorgt, dass dem THW nicht zu langweilig wurde. In Gemeinschaftsarbeit mit der DLRG haben sie uns relativ schnell wieder aus dem Matsch gezogen.
Wie gesagt, dieses Wochenende ist mit Worten schwer zu beschreiben. Lasst einfach die Bilder auf euch wirken.
Fredenbeck 31.6.-1.7.
Nach unserem gloreichem Auftritt in Zeven (B-Gruppe) stellte sich am Donnerstag heraus, dass unser Plan: "Wir stellen halt die Kür ein bißchen um und Kathi zieht sich irgendwie aufs Pferd hoch, dann klappt das schon." nicht wirklich gut funktionierte. Daher haben wir gezwungenermaßen beschlossen es gar nicht erst zu versuchen und auf den Start zu verzichten. Glücklicherweise waren Saskia und Marieke wieder fit, so dass zumindest den Einzelstarts nichts im Wege stand. Und unsere anderen Gruppen haben ja vernünftigerweise darauf verzichtet sich in Zeven die Knochen (oder wahlweise Sehnen, Muskeln, Bänder) kaputt zu machen.
Samstag ging es relativ früh los, da die DN1 schon um zehn vor zehn dran war und wir natürlich wie fast immer knapp zwei Stunden Anfahrt vor uns hatten. Der Start verlief recht ordentlich obwohl die Kür nur einmal vorher so geübt wurde, da Sarah nicht starten durfte (zu alt :-D), Alina nicht da war und Lara krank wurde. Platz 2 in der Endabrechnung, die Gruppe bleibt sich treu, auch wenn Serienabweichungen wie in Zeven natürlich immer willkommen sind. ;-)
Die NW-Einzel erwischten nicht ihren besten Tag, Marieke schaffte nur gut die Hälfte ihrer Kür weil sie aus dem Rückwärtslieger nicht mehr herum kam und schließlich vom Pferd rutschte und Saskia stand irgendwie mit der Pflicht auf Kriegsfuß. Dass dennoch Platz 1 und 4 dabei heraussprangen überraschte uns (und am meisten Marieke ;-)) dann doch ein wenig.
Danach folgte eine Phase ewigen Herumhängens, da es ca. eine dreiviertel Stunde Zeitverzug gab. Und wie das so ist, immer wenn man reichlich Zeit hat wirds am Ende doch noch hektisch. Die DN2 startete ebenfalls unter erschwerten Bedingungen, um nicht mit zwei Anhängern fahren zu müssen hatten wir Freitag kurzfristig beschlossen die Gruppe auch auf Isabell starten zu lassen. Und auch das klappte wunderbar, denn sie belegten in einem riesigen Starterfeld ebenfalls Platz zwei.
Einen Vorteil hatte es, dass die B-Gruppe nicht starten konnte, es waren uns allen zwei Stunden Schlaf mehr vergönnt. Die C-Gruppe hatte an diesem Tag einen etwas schweren Stand bei den Richtern, mit der Leistung waren wir eigentlich ganz zufrieden, nur die Noten passten nicht ganz. Seis drum, es wurde immerhin noch ein vierter Platz.
Auch Laura sollte noch starten und sie erwischte einen recht guten Start nach ihrem Totalausfall in Zeven. Obwohl sie von akutem Alzheimer befallen wurde und mindestens eine Übung vergaß, sprang Platz drei heraus.
Die B-Gruppe traf sich abends noch zum Grillen bei Marieke um Kristins (hoffentlich nur vorläufigen) Abschied zu feiern. Sie wird zunächst einmal für ein halbes Jahr in Australien Work&Travel machen und wahrscheinlich den gesamten Südseevorrat an Schokolade leerfuttern obwohl wir ihr ja Proviant mitgegeben haben (nech Krümelmonster ;-)).
Bezirksmeisterschaften 23.-24.6.07 oder "Der Fluch von Zeven"
Irgendwie liegt auf Zeven für uns ein Fluch. Und auch dieses Jahr verschonte er uns nicht.
Zur Vorgeschichte
2004:
Als wir am Sonntag morgen Wind einsammeln wollten, machten wir eine interessante Entdeckung: Statt drei Pferden standen nur zwei auf der Weide, außerdem fehlte der Zaun. Eine von Winds Weidekumpanen lag fünf Meter weiter samt Zaun im Graben. Nach etlichen Versuchen, zwei zerissenen Bullenhalftern und einem Unimog im Einsatz bekamen wir sie schließlich aus dem Graben und konnten doch noch losfahren. Trotz dieses für Mensch und Tier nervenaufreibenden Erlebnisses wurden wir, nachdem wir als letzte Gruppe starten durften, noch Vize-Bezirksmeister.
Schlimmer kann es nicht mehr kommen? Doch, kann es! 2005:
Kurz und knapp: Samstag ist der C-Gruppe mitten in der Prüfung der Gurt gebrochen, Sonntag ist uns morgens Willi erstmal abgehauen und galoppierte fröhlich auf dem Parkplatz herum. Und als krönender Abschluß kam nach ca. 1 km Rückfahrt eine Autopanne hinzu. Aus dieser Situation retteten uns glücklicherweise Baxi und Lutz, die sich mal eben auf die Socken machten um uns aus Zeven wieder einzusammeln.
2006 hat uns der Fluch ein wenig eingelullt. Wenn wir ganz zuhause bleiben würden, machts ja keinen Spass mehr. Er begnügte sich mit einer Bänderdehnung für Dalina aus der DN1.
Nun dürfte klar geworden sein, warum wir stets mit einem etwas flauen Gefühl nach Zeven aufbrechen.
Das erste Problem gab es schon mit der Zeiteinteilung. Platzierung Samstag so gegen 18 Uhr, erster Start Sonntag um 9 Uhr, jeweils zwei Stunden Fahrzeit und morgens für Wind mindestens eine bis eineinhalb Stunden Vorbereitungszeit mussten wir einrechnen. Viel Zeit zum Schlafen wäre also nicht geblieben, also entschieden wir uns gleich dazubleiben. Glücklicherweise bekamen wir noch drei Boxen beim Tierarzt (der Vereinstall war schon überfüllt) und konnten dort auch im Stall übernachten. Vielen Dank nochmal dafür, es war wirklich ein super Quartier.
Samstag ging es gleich gut los, die DN1 gewann die Prüfung der Nachwuchsgruppen gewinnen und auch die C-Gruppe, die erstmals in ihren neuen Anzügen startete machte ihre Sache gut und belegte Platz drei hinter Sittensen (Glückwunsch zum Aufstieg) und Bremerhaven. Abends kam dann auch die B-Gruppe heil in Zeven an. Sollte der Fluch uns verlassen haben?
Nein leider nicht: Das Einzel lief schon nicht so gut, mal abgesehen von Saskia die das NW-Einzel gewinnen konnte. Nachdem Lena, Kristin (direkt vom Abiball) und Larissa angekommen waren, ging es für die B-Gruppe ans Eingemachte. Es begang eigentlich ganz ordentlich, bis auf einen Haufen Taktfehler war die Pflicht in Ordnung und auch die Kür klappte ganz gut bis etwa fünf Sekunden vor Schluß. Bei der letzten Zweierübung flogen Kathi und Marieke in den Dreck und nicht zu vergessen Saskia war bei ihrem Abgang umgeknickt. Das Resultat: Saskia Bänderdehnung, Kathi Prellung, evtl. Muskelfaserriss, Marieke: Rückenschmerzen.
Das Bild des Tages folgte dann bei der Siegerehrung, die reinste Invalidentruppe, vor allem als Saskia und Kathi zum ersten Platz im NW-Einzel nach vorne mussten. Die Richterin musste ein wenig warten bis beide endlich angekommen waren. Danach stellte sich (mal wieder) die Frage, wie wir denn nun nach Hause kämen, da einem Gespann der Fahrer fehlte. Also warteten wir noch etwa drei Stunden auf Kathis Vater, der sowieso in Lüneburg war (ist ja fast kein Umweg) und uns auf dem Rückweg einsammelte. Statt um ca 18 Uhr waren wir um halb 9 zuhause und bemühen uns nun schnell unsere Knochen zu sortieren, damit wir hoffentlich am nächsten Wochenende in Fredenbeck starten können.
Hechthausen 3.6.07
Am ersten Juni-Sonntag diesen Jahres machten wir uns mit der B- und der C-Gruppe auf den Weg nach Hechthausen. Da die C-Gruppe erst um 14 Uhr an den Start gehen sollte, konnten wir sogar fast ausschlafen. Da wir letztes Jahr in Hechthausen annähernd den Weltrekord im Frisieren, Pferd fertigmachen, ablongieren und warmmachen gebrochen haben (es waren ca. 25 Minuten) hatten wir großzügig geplant. Aber wie immer, wenn man überpünktlich ist verschiebt sich natürlich nichts.
So hatte die C-Gruppe reichlich Zeit sich vorzubereiten. Wind beeindruckte die dreiviertel Stunde ablongieren eher wenig, er war die ersten Runden im Prüfungszirkel recht flott unterwegs. Die Voltis blieben dennoch ruhig und turnten eine ordentliche Pflicht und Wind beruhigte sich zunehmend, so dass die Kür dann fast perfekt klappte.
Pause machen war nicht, eine Stunde später gings für die B-Gruppe an den Start. Nachdem Laura persönlich den Bewertungsbogen bei Richter B abgeliefert hatte, konnte es dann auch endlich losgehen. Willi gestattete sich nur einen kleinen Freudenhüpfer als Saskia als Nummer 1 aufsprang und lief dann wie eine Eins. Im Gegensatz zu Dorum klappte die Pflicht wesentlich besser und erstaunlicherweise funktionierte auch die Kür reibungslos. Nachdem wir Thao kurzfristig durch Lena ersetzen mussten und die Musik zwei Tage vor dem Turnier geschnitten haben, waren wir doch etwas skeptisch gewesen. Ohne Grund, wir wurden sogar besonders für unseren Ausdruck gelobt. ;-)
Kaum draussen aus der Prüfung ging es weiter, Wind musste für den Einzelstart vorbereitet werden. Laura bastelte auf dem Ablongierzirkel noch ein wenig an ihrer Kür. Wind hatte dann anscheinend beschlossen allen zu zeigen wie ein Voltipferd zu laufen hat und galoppierte lehrbuchmäßig seine Runden. Die Pflicht klappte gut, die Kür noch besser, Lauras erster richtiger Einzelstart hätte viel besser nicht laufen können.
Da wir mit uns recht zufrieden waren, warteten wir dann doch ein wenig gespannt auf die Platzierung. Für die C-Gruppe sprang ein dritter Platz mit einer Note von 4,966 heraus, relativ knapp hinter den Siegern aus Frdenbeck und den Hechthausenern, eine deutliche Steigerung im Vergleich zur letzten Saison. Die B-Gruppe belegte wie in Dorum allerdings mit einer wesentlich besseren Wertnote (5,9..). Die dickste Überraschung wartete aber noch. Laura hatte den Satz: "Ich will hier nicht als letztes stehen!" noch nicht ganz ausgesprochen, als sie schon für den zweiten Platz mit einer Wertnote von 6,2.. nach vorne gerufen wurde. Und während sich Kathi und Laura noch damit beschäftigten, wie man mit einen halben Teeservice auf dem Arm (Jeder Teilnehmer bekam für jeden Start eine Tasse!) am besten eine Ehrenrunde läuft, wurde Steffi noch als beste Longenführerin geehrt.
Fazit: Der Tag hat sich defintiv gelohnt, unser gutes Abschneiden haben wir traditionell mit einem kleinen Zwischenstop in Otterndorf gefeiert, wo es für die Voltis ein Eis und für die Pferde eine Eiswaffel gab.

Einsteigerturnier in Stade 6.5.07
Nur fünf Tage nach unserem eigenen Turnier machten wir uns schon wieder auf die Socken. Mit Gustav und Isabell im Gepäck gings nach Stade, wo unsere beiden DN-Gruppen sowie die Minis an den Start gehen sollten. Die Fahrt verlief normal, die Pferde waren ruhig, was sich bald ändern sollte. In Stade angekommen war es auch schon an der Zeit Gustav fertig zu machen, da die DN2 etwas früher als geplant dran sein sollte. Das Gustav sich vom Anhänger entfernte und sie warten musste, passte Isabell wohl weniger. Als die Gruppe grade eingelaufen war kam von den Hechthausenern die Meldung, es sollte mal einer zum Anhänger gehen, unser Pferd würde ziemlich toben. Am Hänger angekommen hatte sie es aber schon geschafft auszurutschen und lag, vereilt und verknotet im Strick und unter der Trennwand! Als wir sie mühsam entknotet hatten kannte sie nur noch ein Ziel: Raus! Daher nahm sie einfach die Vordertür. Da die ja eigentlich nicht zum Aussteigen gedacht ist, hat sie sich dabei ziemlich zerschrammt. Jemand aus der Fredenbecker Begleitung lief zur Meldestelle um einen Tierarzt anzurufen. Als der dann kam, stellte sich heraus, dass wir wohl Glück gehabt haben und Isabell sich keine schwereren Verletzungen geholt hat. Die ganzen Risswunden reichten schließlich auch. Damit sie nicht wieder irgendwas anstellt nahmen wir sie erstmal mit in die Halle, wo die Minis ihren Auftritt hatten. Zuschauen war ihr zu langweilig, also begann sie die Deko zu fressen und fotografierende und filmende Eltern zu schubsen. Nach der Mittagspause fand dann die Siegerehrung statt. Die DN2 holte den vierten Platz und die Minis wurden sechster in der ersten Abteilung.
Da Isabell natürlich Startverbot hatte, durfte Gustav ausnahmsweise ein drittes mal an den Start gehen. Da unser Oldie sich wieder ganz gut erholt hat und die beiden anderen Gruppen ja komplett im Schritt gestartet sind, sollte ihm das trotz seiner zwanzig Jahre zuzumuten sein, entschieden wir. Also machten wir rechtzeitig fertig, damit die DN1-Voltis, die seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr auf Gustav voltigiert hatten, sich noch kurz eingewöhnen konnten. Jeder sprang einmal im Galopp auf, das musste reichen. Gustav zeigte auch keine Ermüdungserscheinungen, im Gegenteil, er musste eher in seinem Eifer gebremst werden. Trotz der kurzfristigen Umstellung lief alles ganz ordentlich und bei der Siegerehrung stellte sich heraus: Zweiter Platz, hauchdünn hinter Fredenbeck! Schon vor der Siegerehrung hatten wir die Pferde aufgeladen und Isabell ging erstaunlich bereitwillig hoch. Die Rückfahrt verlief problemlos, beide Pferde kamen auf allen vier Hufen stehend zu Hause an.
Unserer Bruchpilotin gehts mittlerweile wieder gut, sie sieht zwar immer noch ziemlich zerkratzt aus, aber sie ist schon wieder im Training. Danke an dieser Stelle nochmal an die Stader, die Hechthausener und die Fredenbecker für ihre Unterstützung!!!
Dorum 14.-15.04.07
Der Saisonstart für die Einzelvoltigierer verlief denkbar schlecht, er fand nämlich gar nicht statt. Wind lahmte und so mussten wir am Samstag leider unverrichteter Dinge nach Hause fahren. Mittlerweile ist er wieder fit, wahrscheinlich kamen ein zu kurzfristiger Hufschmiedtermin (Wind hatte sich drei Tage vorher ein Eisen abgerissen und er läuft dann immer ein paar Tage etwas fühlig.) und eine Rückenverspannung zusammen, etwas anderes war jedenfalls nicht festzustellen.
Damit war klar, dass auch die C-Gruppe nicht starten würde und so machten wir uns am Sonntag mit nur einem Pferdehänger mit Willi und Isabell auf den Weg. Da das ohnehin schon kleine Starterfeld durch den Ausfall von drei Gruppen noch weiter dezimiert wurde, hatten wir reichlich Zeit Isabell für ihren ersten Auswärtsstart fertig zu machen und abzulongieren. Eventuelle Sorgen waren unbegründet, sie blieb cool und drehte ruhig ihre Runden, so dass die Gruppe zufrieden aus dem Prüfungszirkel auslief.
Gleich darauf war es auch schon an der Reihe Willi vorzubereiten. Der hatte anscheinend gut gefrühstückt und drehte einige Kapriolen auf dem Ablongierzirkel. Nach dem Einturnen hatte er sich dann aber ausgetobt und es konnte losgehen. Mittlerweile waren es gefühlte 40°C in der Halle und die DN und die C-Gruppe die zum Anfeuern gekommen war sorgten für Stimmung. Der Start verlief recht zufriedenstellend obwohl es einige kleine und auch größere Patzer in der Pflicht gab. Die Kür war zwar noch ein wenig wacklig, aber sie klappte einigermaßen und sogar die Zeit reichte, was bei uns ja seltenheitswert hat. ;-)
Bei der Platzierung konnten dann beide Gruppen eine silberne Schleife in Empfang nehmen. Die Noten waren recht niedrig, aber das zog sich durch das gesamte Turnier, so dass wir uns deshalb mal keine grauen Haare wachsen lassen. Alles in allem fuhren wir ganz zufrieden nach Hause und ließen uns den übrig gebliebenen Kuchen vom Dressurlehrgang schmecken.
Lehrgang der B- und der C-Gruppe bei Julia Kay und Alina Atzler am 24. und 25.03.07
Eine Woche nach den Abzeichenprüfungen stand schon wieder ein anstrengendes Wochenende an. Nachdem wir den Lehrgang seit Januar immer wieder verschoben haben, weil entweder bei uns oder bei den verschiedenen Referenten der Termin nicht passte und wir eigentlich schon die Hoffnungen aufgegeben hatten, klappte es also doch noch.
Samstag morgen ging es los mit jeweils einer Stunde Turnhallentraining für beide Gruppen, es sollte nur ein leichtes Training werden, da ja noch einiges auf dem Programm stand. Zuerst war die C-Gruppe dran und spätestens nach einer halben Stunde kam die bange Frage auf, wie wohl das Turnhallentraining am nächsten Tag aussehen würde, wenn das nur die Light-Variante sein sollte. Die vielfältige Mischung aus Lauf-, Sprint-, Dehn- und Kraftübungen ließen jeden Muskel spüren. Ähnlich erging es der B-Gruppe. Auch hier war nach dem Krafttraining einiges Stöhnen a` la "Ich komm gar nicht mehr aufs Pferd." zu vernehmen.
Weiter ging es noch vor dem Mittagsessen in der Reithalle. Für die B-Gruppe standen zwei Stunden Pferdetraining mit Julia an, für die C-Gruppe ging es auf dem Holzpferd weiter (Wieder erwarten sind alle doch noch hochgekommen ;-)). Der Schwerpunkt lag für die B-Gruppe bei den Schwungübungen, die C-Gruppe arbeitete mit Alina vor allem ebenfalls an den Schwüngen und an der Fahne.
Im Anschluss gab es endlich Mittagessen. Nachdem sich alle gestärkt und etwas erholt hatten standen nochmal zwei Stunden Pferdetraining für die C-Gruppe sowie zwei Stunden Bocktraining für die B-Gruppe auf dem Programm. Für die C-Gruppe galt es das zuvor am Holzpferd erarbeitete auf dem Pferd umzusetzen, die B-Gruppe arbeitete in der Zeit intensiv an der Kür.
Am Sonntag zeigte sich dann, dass das Training vom Vortag durchaus effektiv gewesen war. Ein ziemlich müdes Häuflein Voltigierer kam morgens in die Turnhalle geschlichen und versuchte mühsam die vom Muskelkater geplagten Muskeln wieder in Schwung zu bringen. Und oh Wunder, einmal in Gang gekommen gingen die Kraftübungen vom Vortag schon etwas leichter. Nach nochmal jeweils einer Stunde Kraft- und Bocktraining waren zwar alle total kaputt, aber es waren sich auch alle einig, dass es trotz allen Anstrengungen sehr viel Spass gemacht hat. Das Ende dieses sehr lehrreichen Wochendes feierten wir mit sehr leckerem selbstgebackenen Kuchen von Steffi und Naeema, bevor Julia und Alina die Heimreise antraten.
DANKE ihr beiden es hat sehr viel Spass gemacht mit euch, auch wenn uns der Muskelkater sicher noch einige Tage begleiten wird ;-)
Abzeichenprüfung am 17.03.07
Am 17.03.07 fanden bei uns auf dem Buchenhof in Holte-Spangen zum Voltigier- und Longierabzeichen sowie zum Basispass und zum kleinen und großen Hufeisen statt. Als Richter standen Cornelia Ketelhodt und Editha Schlüter zur Verfügung.
Zunächst standen diese Prüfungen unter einem eher schlechten Stern, da die Grippewelle in den letzten Wochen voll zugeschlagen hat. Doch obwohl sich der halbe Verein gegenseitig fleißig angesteckt hatte, konnten fast alle wie geplant an den Prüfungen teilnehmen (An dieser Stelle schon mal Entschuldigung an unsere Ihlienworther Gäste, die sicher einen Haufen Bazillen mit nach Hause genommen haben, wir hoffen euer Immunsystem ist gut in Schuss ;-)).
Der Tag begann mit der Abnahme des Basispasses, bei dem Verladen, Mustern, Putzen, Bandagieren, Trensen und jede Menge Grundwissen geprüft wurden. Den BASISPASS haben bestanden: Sabrina Jaap, Lara Käsemann, Alina Kusabs, Maria Krassmann, Aileen Pollock und Maike Rademacher (alle RFV Holte-Spangen) und Johanna Mund, Lisa Carolin Gauger und Frederieke Nintzel (RV Ihlienworth).
Darauf folgte die Prüfung zum Longierabzeichen. Hier wurde eine Longieraufgabe nach Weisung der Richter verlangt. Das LONGIERABZEICHEN KLASSE IV haben bestanden: Marieke Peters, Sarah Kerwien und Maria Krassmann (alle RFV Holte-Spangen).
Beim Voltigierabzeichen stellten sich acht Prüflinge den Richtern. Beim Voltigierabzeichen Kl. IV wird die D-Pflicht verlangt mit einer Mindestnote von 5,0, beim VA Kl. III ist es die C-Pflicht mit einer Note von 5,0 und beim VA Kl. II die A/B-Pflicht mit einer Mindestnote von 6,5. Es haben bestanden das KLEINE VOLTIGIERABZEICHEN KLASSE IV: Alessa Sättler (RFV Holte-Spangen) und Lisa Herrmann (RV Ihlienworth); das BRONZENE VOLTIGIERABZEICHEN KLASSE III: Annika Hillmann, Alina Neumann und Nicole Ziebell (alle RV Ihlienworth) und das SILBERNE VOLTIGIERABZEICHEN KLASSE II: Laura Dummer, Saskia Ebert und Marieke Peters (alle RFV Holte-Spangen).

Nach einer Mittagspause (Danke an alle die uns mit einem reichhaltigen Mittagsbuffet versorgt haben!) übernahm dann der Nachwuchs das Feld. Für die Motivationsabzeichen existiert ein festgelegter Übungskatalog der Elemente aus der D-Pflicht sowie verschiedene Kürübungen enthält, aus dem für das Steckenpferd zwei Übungen im Galopp und fünf im Schritt, für das kleine Hufeisen vier im Galopp und drei im Schritt und für das große Hufeisen sieben im Galopp geturnt werden müssen. Es haben bestanden das STECKENPFERD: Ina Herrmann, Jördis Krönck und Nadine Schriefer (alle RV Ihlienworth); das KLEINE HUFEISEN: Christina Daute, Linda Heng, Elena Jessulat, Elena Kornowski, Karen Rebeski, Joy Stüven, Yaqueline Vagt und Isabell Wasmuth (alle RFV Holte-Spangen), Lea Christin Gauger und Lena Kluge (RV Ihlienworth) und das GROßE HUFEISEN: Judith Heng, Lina Krause und Sophie Rieger (alle RFV Holte-Spangen) und Jaqueline Oest und Louisa Stüben (RV Ihlienworth).

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN ALLE !!!
Hier Fotos aus der Turnhalle!