RAD-RENNSAISON 2011

Samstag, 15. Jan.  Bike Duathlon Aarwangen

Mein erster Start in diesem Jahr war wiederum am Kantonalbernischen Bike Duathlon, den ich im Jahre 2008  an Stelle des Waldlaufes ins Leben gerufen habe. Der Start begann wie gewohnt mit dem Bike und wurde durch neue Fahrer wie Glaus Roland forsiert. Bald waren vorne 4 Fahrer und ich befand mich in der Verfolgergruppe mit 5 Fahrern. In der Wechselzone verlor ich etliche Sekunden was aber zum Ausgang des Rennens keinen Einfluss hatte. Mit Rang 8. konnte ich wertvolle Punkte  für die Berner Kantonal-Meisterschaft 2011 sammeln.

 

Bahntrainings in Aigle mit Sturz

Am 19. Februar war ich erneut mit dem VC Boningen auf der Rennbahn in Aigle dabei. Wie immer hatte es einige Neulinge, die das Bahnfahren recht schnell lernten. Wir sind sehr gut eingefahren und nach ca. 90 Minuten hatte Robert Grütter zwei Kategorien für ein 30 Minuten Rennen gemacht. Ich war in der Kategorie der Schnellen. Nach 20 Minuten gabe es vor mir ein Sturz, dem ich leider nicht ausweichen konnte. Mit ca. 45 km/h knallte ich auf den Vordermann. Kopfsvoran kam ich auf der Bahn zu liegen. Die Folgen 3 Rippen gebrochen, starker Oberschenkel Prellung mit dieversen Schürfungen am ganzen Körper. Die schmerzen zogen sich über Wochen, was eben auch zu Traingsausfall zufolge hatte.

12. März  Strassenrennnen Hindelbank

Herbert zweiter von rechts

An diesem Rennen war mir klar, dass ich noch nicht vorne mithalten konnte. Da mir einige wichtige Trainings fehlten.  Ich muss jetzt erneut aufbauen und auch langsam kleine Hügel einbauen. Am kommenden Samstag möchte ich den erreichten 9. Rang verbessern.

 

 

Nun ist auch das letzte Hindelbank Rennen Vergangenheit. Nach dem Sturz in Aigle stelle ich fest, dass ein Neuaufbau notwendig ist. Ich bin froh, dass Daniela und ich nun 14 Tage nach Mallorca gehen. Das warme Wetter und hoffentlich viele Kilometer werden mir die Form wieder bringen.

2. bis 16. April TRAININGSLAGER MALLORCA

Das Trainingslager war für mich und Daniela eine Aufbauphase für eine harte und lange Strassensaison. Um ca. 16Uhr waren wir im  Hotel Fiesta an der Playa de Palma angekommen. Sofort Zimmer Bezug und anschliessend ging es ans Auspacken und wieder instand stellen unserer Rennräder und ab ging es auf eine Testfahrt  über  20 km. Dabei konnten wir mit Erleichterung  feststellen, dass sie den Flug  gut überstanden haben. Unser Hotel lag direkt am Meer, so dass wir jeden Abend bei milden  Temperaturen  ein ausgiebigen Spaziergang  am Palmen-Strand machen konnten. In den 14 Tagen haben wir mit 1‘300 Kilometer und 10‘100 Höhenmeter gut und hart  trainiert.

10. April  Mallorca-Classic

Startaufstellung

Ganz rechts Herbert Fivian in guter Gesellschaft! Links vor ihm in schwarz, Eric Zabel.

Dieses Rennen haben wir eingeplant um unseren Formstand zu testen. Glücklicherweise wussten wir  vor dem Start nicht alles was auf uns zukam. Da wir noch wenig Bergtraining in den Beinen hatten, waren die 149km mit  2‘300 Höhenmeter doch sehr happig, so dass wir zwischendurch an unsere Leistungsgrenze stiessen .  Dennoch mit den Resultaten und vor allem mit den Zeiten können wir  sehr zufrieden sein.Am Start waren ca. 680 Fahrer-Innen. Darunter  Zabel, Freuler, Marvulli, Zweifel, Hürzeler und weitere Prominente. Das Rennen war für ca. 60 Kilometer neutralisiert, aber dann ging es los. Mit dem Puig Major stand gleich der höchste Berg Mallorcas bevor. Dann gings nach Soller runter und dann folgte mit dem Anstieg auf den Soller eine weitere Herausforderung für Körper und Geist.

Total ging es 48 Kilometer bergauf...

Resultate:   Herbert in seiner Kategorie Herren 5:              Rang 10. Gesamt 239         

                   Daniela in der      Kategorie Damen 4:             Rang   2. Gesamt 383    

 25. April  Nationales Strassenrennen Schwarzhäusern

Am Start um 07.45 bei 9 Grad + standen 60 Hobbyfahrer. Da wir älteren mit den Hobby 1 Starten müssen, gab es schnell einige abgehängte Fahrer. Ich konnte mich bis zu Hälfte des Rennen immer im Mittelfeld bewegen. Bei einer Tepoverschärfung bei einem Aufstieg gab es vor mir ein Loch, das nicht mehr geschlossen werden konnte. So fuhr ich das Rennen in einem kleinen Felde hinter der Spitze fertig. Mit Rang 13. und dem 2. Rang in der Berner Meisterschaft kann ich aber dennoch zu frieden sein.

CLUBRENNEN 2011 DES VMC AARWNANGEN ALS GASTFAHRER

1. Mai VMC Aarwangen Clubrennen --- Kilometer Test

Wie in den letzten Jahren, war der erste Lauf der Meisterschaft, der Kilometertes. Dieser wurde auf der für Auto geschlossenen Strasse zwischen Bützberg und Aarwangen ausgetragen. Am Morgen lag fast überall noch Nebel, der sich dann aber aufgelöst hat. Ich habe mich entschlossen mit der Zeitfahr-Maschine zu fahren. Die Vorbereitung und die Moral war gut. Mein Ziel war ein Schnitt von ca.44km/h zu erreichen dies habe ich mit 43,31 knapp verpasst. Rang: 8.

 

7. Mai Berner Rundfahrt Lyss -- Kategorie Hobby 1 Runde bike team66

Zusammen mit Daniela und 4 Kollegen vom Team 66 aus Derendingen habe ich eine Runde zu 33 km. unter die Räder genommen. Der Start um 15Uhr50 war ruhig und die ersten 2 km. waren neutralisiert. Dann aber gings los und in Baggwil war vorne schon eine Gruppe von ca. 40 Fahrer mit ca. 200 Meter auf das Feld. Ich konnte dort mithalten und hatte auf dem Frienisberg 100 Meter Rückstand auf eine grössere Gruppe. Zu zweit versuchten wir die Lücke zu schliessen, was uns aber bis Säriswil nicht gelang. So wurden wir von Nachfolgern auch wieder gestellt. Da ich mich dort gut fühlte fuhr ich einfach mit und konnte mich voll auf den Sprint konzentrieren den ich dann auch gewann. Mit meinen Kollegen konnten wir den guten 3. Podestplatz besteigen.

 

 14. Mai Einzelzeitfahren Barz Derby Rietheim b. Zurzach

   

Zum Xten Male bin ich dieses Rennen schon gefahren und dieses Jahr war die Konkurenz angewachsen. Mit Kölliker Peter, Beuchat Christian und Vliegen Peter waren drei Zeitfahr Spezialisten am Start. Ich hatte mit 25 Min. 59 fast die gleiche Zeit wie im Vorjahr musste aber mit dem 6. Rang vorlieb nehmen.

15. Mai Einzelzeitfahren Liestal-Büren-Liestal

Heute hiess es wiederum sehr früh aufstehen, da ich und Daniela schon kurz nach 09.00 Starten mussten. Das Wetter hatte umgeschlagen und es war am Start nur 9 Grad, was mich nicht abhielt ziemlich schnell los zu fahren. Auf der Streck nach Büren gab es zuerst 100 Höhenmeter mit leichtem Gegenwind zu überwinden, dann aber war die Abfahrt um so schöner. Der 2. Rang zeigte, dass ich für die kommenden Rennen gut in Form bin. 

18. Mai Club Rundstreckenrennen Oensingen

Gesamthaft waren über 30 Fahrer am Start, das zeigte erneut, dass das Interesse vorhanden ist, solche Trainigsrennen zu organisieren. Denn nicht nur Clubmitglieder sind startberechtigt, nein wer kommt und bezahlt kann da eben mitmachen. Ich kam gut mit und zeigte mich immer in den vordesten Positionen und mit dem 11. Schlussrang hatte ich mich gut geschlagen.

 

22. Mai  Einzelzeitfahren Gerlafingen

Dieses 26km lange Zeitfahren bin ich mit einer Vorbelastung von meiner Gesundheit gefahren. Ich kam gut vom Start weg und bin eine gute erste Runde gefahren. In der zweiten Runde haben aber die Beine nicht mehr so richtig mit gemacht. So habe ich meine Bestzeit klar verpasst und musste mit dem 23. Rang vorlieb nehmen.

25. bis 28. Mai Solothurner 4-Tagestour

 Vor dem Start zum Strassenrennen

Am Mittwoch gab es ein Prolog-Einzelzeitfahren über 3.7 km. welches bei recht starkem Wind ausgetragen wurde. Erfreulich war die Teilnehmerzahl in der Kategorie B; waren 16 Fahrer/Innen am Start. Ich habe mit dem 3. Rang gut angefangen.

 

Am Donnerstag hätte ein Strassenrennen in Heriswil stattfinden sollen. Dieses Rennen musste aber wegen  Splits auf der Strasse nach Oensingen verschoben werden. Wir in der Kategorie B mussten wiederum bei böigem Wind 7 Runden, total 29.4 km, fahren. Eine halbe Runde vor Schluss hat ein Anfänger angegriffen und kam weg. Ich gewann vom klein gewordenen Feld den Sprint klar und wurde 2.

 

Am Freitag stand das Bergrennen Hägendorf - Bärenwil auf dem Programm. Klar dass sich da die jungen Fahrer durchzusetzen vermochten. Ich habe mich auf Vliegen Peter, ein Holländer, konzentriert . Ca. 4 Kilometer vor dem Ziel konnte ich ihn überholen und gleich stehen lassen. Dennoch habe ich mit Rang 9. einige Plätze in der Gesamtwertung verloren.

Am Samstag zum Schluss der sehr gut organisreten Veranstaltung gab es noch das Jubyläums Zeitfahren 100 Jahre Swiss Cycling Kanton Solothurn. Ich bnötigte für die 10.2 Kilometer eine Zeit von 14. Minuten 37 Sekunden was ein Stundenmittel von 41 km/h ergab. Mit Rang 4. holte ich den 2. Rang in der Gesamtwertung der über 55 jährigen.

 Sonntag, 29. Mai  Einzelzeitfahren Laufen-Delémont-Laufen

Dieses Rennen über 29km war eine Veranstaltung der Basler Hobby Meisterschaft. Wir können dort jeweils Ausserkonkurenz starten. Die Rennen sind immer sehr gut organisiert und geben eben eine Startmöglichkeit für Hobbyfahrer. Daniela und ich konnten in unserer Kategorie unsere Konkurrenz besiegen und standen einmal mehr zu oberst auf dem Podest.

1. Juni Einzelzeitfahren Wynigen - Oechlenberg

Der Veranstalter hatte eine neue 11,5 Kilometer Strecke ausgeschildert, so war nicht mehr Wynigen-Bleienbach, sondern am Schluss die letzten 1500 Meter ca. ging es noch ein wenig hoch Stauffenbach. Es hatte starken Gegenwind und so war das Zeitfahren ein kleines Bergrennen und es wurden nicht die Durchschntsgeschwindikeiten der Vorjahre gemessen. Leider waren nur 16 Starter davon 7 als Gastfahrer am Start. Wo sind die Aarwangen Fahrer, fragte man sich. Mit Rang 9. konnte ich zufrieden sein, waren doch 5 Fahrer innerhalb weniger Sekunden klassiert.

12 bis 14. Juni  Feurerwehr Rad-Weltmeisterschaften Korsika

Mit gemischten Gefühlen reiste ich mit Daniela auf die französische Insel Korsika.

Um die Fähre am Mittwochmorgen 08.15 nicht zu verpassen, reisten wir schon am Vortag nach Livorno. Auf der Fähre haben wir dann unseren Freund aus Deutschland Jürgen Müller angetroffen.

Nach 4 Stunden 5 Minuten haben wir Bastia erreicht. Von dort ging die Reise weiter zum Startort Ghisonaccia wo das Zeitfahren und Strassenrennen stattfand.  

Sofort nach Ankunft Zimmer Bezug und Velos Montage um die erste Ausfahrt zu machen. Wir fuhren ca. 9  Kilometer nur Berg hoch und fragten uns ob dies wohl die Strecke des Strassenrennens sein könnte, da noch nichts markiert war.

Am Freitag den der Start zum Zeitfahren. Wir waren gut vorbereitet und die Strecke war fast flach mit einigen schwierigen Passagen zu Beginn. Ich startete und schon nach 200 Meter standen Autos in der Strecke welche ich dann nach der ersten Abfahrt auf der linken Seite fast im Strassengraben überholen konnte. Einige Sekunden gingen verloren. Am Schluss blieb mir mit 37 Sekunden Rückstand auf den Sieger Rang 5. Dies war für mich eine erste Enttäuschung.  Ein Tag später, das Strassenrennen.  Der Start wurde auf 9 Kilometer verlegt und leider mussten wir wiederum mit einer jüngeren Kategorie starten. Schon nach wenigen Kilometer gab es Gruppen und man verlor die Übersicht wer der Gegner den vorne sei. Die Strecke sehr schwer 8 Kilometer ging es zwei Mal Hoch.

 

Und auf der Abfahrt die mit oft über 60 km/h gefahren wurde gab es Gegenverkehr. Ich fuhr mein Rennen und mit Platz 14. Habe ich mein schlechtestes Resultat seit 1990 eingefahren.

Der einzige Lichtblick war, dass Daniela im Zeitfahren 2. Wurde und das Strassenrennen im 4. Rang beendete. Für mich war es eben ausser Spesen nichts gewesen doch die Reise war sehr schön und somit hatte ich ein Erlebnis mehr.

Zur Abwechsung: Säntis Rundfahrt

Vor einem Jahr habe ich Militärradfahrer Daniel Markwalder zugesagt.

Zusammen mit Daniela habe ich mich als Gruppenführer zur Säntis Rundfahrt entschlossen. Wir haben uns für die 130 Kilometer mit 1'800 Höhenmeter eingeschrieben. Es war mit 32 Grad ein heisser Tag und somit wurde der Aufstieg zur Schwägalp zur Härteprüffung.  Viele haben sich entschlossen zu Fuss den Berg zu bezwingen. Doch alle kamen oben an und die Abfahrt war dann nach der Verpflegung oben am Berg um so schöner.

3. Juni Paarzeitfahren Kleinandelfingen / Andelfingen

 

Zum ersten Mal sind Daniela und ich an diesem 24,5 Kilometer Paarzeitfahren gestartet. Die Strecke ideal mit wenig Autoverkehr in einem schönen Rebberg Gebiet gelegen. Wir sind gut gestartet und auch die Abfahrten mit bis 70 km/h haben wir gut gefahren. Eine Überraschung erlebte ich als Daniela in einer Steigung die Führung übernahm und mich gefordert hatte. Wir erreichten das Ziel mit einer guten Zeit und haben einige Herren Mannschaften hinter uns gelassen.

7. Juni   Downhill Rennen Welschenrohr-Herbetswil

Obschon es ringsum geblitzt und gedonnert hat, konnten wir bei idealen Wetterbedingungen das 4.6 Kilometer Abfahrtsrennen fahren. Es hatte sogar leichten Rückenwind, so dass auch ich die Zeit vom Jahre 2009 wieder errichen konnte.  Mit einem Stundenmittel von 57.5 km/h gabe es ein 6. Platz.

10. Juni  Paarzeitfahren Sulz

Nr. montieren, muss ganz genau sein!

  

Zum zweiten Mal haben Daniela und ich das über 29km führende Paarzeitfahren in Angriff genommen. Unser Ziel war, nicht zu schnell zu starten, so dass wir ohne Einbruch über die Distanz kommen. Das ist uns auch gut gelungen. Wir wurden bei Halbzeit vom hinter uns gestarteten Paar, den nachmaligen Sieger, ein und überholt. Mit unserer Zeit dürfen wir zufrieden sein, denn sie war um 20  Sekunden schneller als letztes Jahr und zudem waren die vor uns klassierten Paare alle viel jünger als wir. Mit der Zeit von 43.26  reichte es "nur" zum 6. Rang.

17. bis 23. Juli 10. Radsportwoche Bad Krozingen

Rad-Senioren gut im Tritt , so lautete die erste Medien Ausgabe in der Tageszeitung.

Zum X-ten Male war ich in Bad Krozingen bei der 7 Tägigen Radrundfahrt  mit viel Energie gestartet. Es waren über 130 Fahrer und Fahrerinnen aus verschiedenen Ländern gemeldet.

Ich startete in der ältesten Kategorie Männer ab 61 Jahren.

17. 7. Tunsel

 Der Chef-Jens kontrolliert

Das erste Rennen war wie immer das Strassenrennen in Tunsel.  Wir hatten 10 Runden Total 41 Kilometer zu absolvieren.   Leider wurde dieses Rennen bei dem ich schon oft das Podest erreicht habe, zum Regenrennen bei nur 14 Grad. Ich konnte kaum mehr den Lenker richtig halten und so musste ich mich im Sprint zurück halten ohne andere zu  gefärden.  Rang 15.

 Streckensicherung im Regen

18. 7. Biengen

Heute ein schöner Tag ohne Regen. Hatte mich auf der Rolle gut vorbereitet und ging guten Mutes an den Start.  Kurz nach dem Start  im Dorfe Biengen ging es gleich ca. 120 Meter mit 12 %  Berghoch, danach 400 Meter fast flach zur schnellen 60 km/h Abfahrt über die Hauptstrasse zum Ziel. 22 Runden à 1,6 Kilometer standen bevor. Ich konnte mich immer in der Spitze halten und wurde im Schlusssprint  im 7. Rang klassiert.

 Die Sprinter vorne

19. 7. Tunsel

Zeitfahren zwei Runden Total 14.8 Kilometer.  Wiederum hatte ich mich auf Rolle ein-gefahren. Es lief mir gut und ich konnte mein Tempo aufrechterhalten. Dennoch war ich am Schluss endtäuscht mit der Zeit.  So kam mit 21 Minuten 07 nur auf Rang 13.

 Herbert in voller Fahrt

20. 7. Schlatt

Das Rundstreckenrennen in Schlatt war nicht unbedingt meine Strecke da es auf den 28 Runden 36.4 Kilometer  584 Höhenmeter zu überwinden gab. Aber oft kommt unverhofft und so war ich immer bei der Spitz mit dabei und erreichte 

Rang 5.

 Der Zieleinlauf

21. 7. Hausen

 Daniela + Michael beim Nachtessen

Hier sollte ich mein Terain finden, wo ich mich wohl fühlte. Die Strecke einmal mehr nass und die Temperatur  nur 15 Grad. Immer wieder gab es Angriffe und viele versuchten weg zu fahren. So hatte ich es auch immer wieder versucht. Vergebens bis auf die letzte Runde gelang es einmal Ex Profi weg zu kommen.  Das Feld blieb bis kurz vor dem Ziel geschlossen.

Im Sprint um Rang 2 gab es ein Gerangel der Sprinter wo ich noch auf  Rang 5. kam.

22. 7. St.Ulrichen – Geiersnest

Der Start 11.11. war schon mal eine Schnapszahl. Ohne grosse Aussichten auf einen Top Ten Platz, bin ich gestartet. Es lief mir aber recht gut und so konnte ich mich mit dem 9. Rang um ein Rang des Vorjahres verbesser.

 23. 7. Bad Krozingen

 rechts aussen Herbert

Das Schlussrennen war ein Kriterium welches ich mich in den letzten 5 Jahren immer auf dem Podest platzieren konnte.  Bei den zwei ersten Wertungen konnte ich auch Punkten. Dann ich der  13 Rund bekam ich von einem Fahrer  in der Zielkurve ein Ellenbogen zu spüren und ich fuhr geradeaus in den Randstein. Hatte aber Glück im Unglück. Mein Carbon Vorderrad Zerbrach und ich musste beim Auto ein Ersatz  Rad holen, (gut war Michael Themann als Mechaniker vorhanden) was dennoch drei Verlust Runden  führte, ich verlor dadurch auch 5 Plätze in der Gesamtwertung. Dennoch mit dem 9. Schlussrang in der Gesamt-wertung kann und muss ich zufrieden sein.

1. August Kantonalbernisches Einzelzeitfahren Bleienbach-Rütschelen

Tolles Wetter mit leichtem Gegenwind auf dem Rückweg. Daniela und ich sind recht früh in Bleienbach angekommen. Ruhig konnten wir uns auf das Zeitfahren vorbereiten. Ich habe mich auf der Rolle gut warm gefahren. Mit gutem Gefühl ging ich an den Start. Bis zur Wendung 44 km/h war gut, doch dann hatte ich eine kleine Schwäche und schon waren viele Sekunden weg und auch der Schnitt war stark gesunken. Mit der Zeit von 32 Min. 49 erreichte ich Kantonal Rang 2.  

 39. Radsportwoche Deutschlandsberg

13. August   KRITERIUM

Das erste von 6 Rennen wurde rund um das Gemeindehaus auf einem Rundkurs von 1 Kilometer der sehr viele heikle Kurven hatte ausgetragen. Das Rennen habe ich in den letzten Jahren immer auf dem Podest beendet. So bin ich mit viel Moral in das Rennen eingestiegen. Vom Start weg bewegte ich mich immer in den ersten Plätzen. Am Schluss kam es zu einem dreier Sprint, in dem ich mich im 3. Rang klassierte.

14. August   STRASSENRENNEN

  Herbert ganz links

Das Strassenrennen wurde an der Siemensstrasse gestartet und führte über Bad Gams-Stainz-Mettersdorf-Gusendorf-Gr.St.Florian-Frauenthal ins Ziel das leicht hoch ging. Ich hatte verschiedentlich tempo Fluchtversuche gemacht, aber immer wieder wurde ich eingeholt. So kam es zum Schlusssprint von 22 Fahrer es gab ein 5. Rang.

15. August  Paarzeitfahren

Sehr motiviert gingen Daniela und ich an den Start. Nicht zu schnell starten, aber durchhalten war unsere Devise des 12 Kilometer Paarzeitfahrens.Wir sind bis zur Wendung sehr gut gefahren und auch auf dem Rückweg gab es nur eines: Alles geben um den 9. Rang vom Vorjahr zu verbessern. Dies gelang uns ausgezeichnet und am Ziel schaute der undankbare 4. Rang heraus.                Mit den fast 40 km/h konnten wir aber sehr zufrieden sein.

17. August 300 Meter Sprint

Ich war zuerst 21 Kilometer mit Daniela eingefahren, da sie 09.19 Uhr Starten musste. Danach habe ich mich noch 10 KM. auf der Rolle eingefahren. Der Start ist mir ausgezeichnet gelungen und mit dem 4 Zwischenrang kam ich in den kleinen Finale und erreichte den 3. Rang.

18. August Bergrennen zur Burg

Bei 32 Grad bin ich zum Bergrennen über 3 Kilometer gestartet. Es war das Rennen das ich gewinnen wollte. Ich konnte mich vom Start weg gut vorne behaupten und so auch als erster in die 14 % Abfahrt. Als erster habe ich auch den ersten Teil des Berges mit 12 % gefahren. Dann wurde ich von 3 Fahrer eingeholt. Ich lies sie ca. 600 Meter vor dem Ziel passieren und konnte sie beobachten und kontrollieren. 150 Meter vor dem Ziel in der letzten Kurve habe ich angetreten und sofort 20 Meter heraus gefahren. So konnte ich erneut ein Sieg nach Hause fahren.

19. August Strassenrennen

Dieses Rennen wurde 10 Kilometer vor dem Ziel wegen Sturm und sehr starkem Regen abgebrochen.

20. August Einzelzeitfahren

Dieses Rennen musste entscheiden über den Gesamtsieg. Die Fahrer Günter Gottlieb und Michael Allen so wie ich konnten noch gewinnen. Zu meiner Enttäuschung sind 4 Fahrer  die nicht alle Rennen gefahren sind, vor mir klassiert und haben mir die entscheidenden Punkte weggenommen. Mit Rang 8. wurde ich in der Gesamtwertung im 2. Rang klassiert. Die Radsportwoche ist für mich sehr gut verlaufen und mit einem Tagessieg kann ich sehr zufrieden sein.

 Herbert ganz links, rechts F.Moser

 10.September  Kantonales Kriterium Lyss

 

Lyss war für mich immer ein gutes Pflaster und dessen ging ich mit dem Gedanken an den Start, dieses Rennen in meiner Kategorie zu gewinnen. Die Hobbyfahrer 1,2 und 3 fuhren zusammen in einem Rennen. Die "älteren" Herren ab 51 Jahren bekamen 30 Sekunden Vorgabe; was uns die Möglichkeit ergab, die erste Wertung zu holen. Aus 5. Position aus der Kurve habe ich den Sprint lanciert und klar gewonnen. Im Verlaufe des Rennens konnte ich erneut 3 Punkte er sprinten und somit stand meinem Sieg nichts mehr im Wege.

11. September  Regionales Einzelzeitfahren Zeiningen

Im Jahre 2005 haben  Daniela und ich zum letzten Mal an diesem  Zeitfahren, wo auf 9.3 Kilometer 190 Höhenmeter zu überwinden waren, teilgenommen. Nicht nur die Höhenmeter machte das Rennen schwer, sondern auch ein leichter Gegenwind.  Mit einer Zeit von 19 Min. 34 Sekunden konnte ich das Rennen  zu meinen Gunsten entscheiden und freute mich über den 1.Rang.

17. September  PAARZEITFAHREN in Zurzach

 

Wie fast immer sind wir 90 Minuten vor dem Start angekommen. Leider konnte das Zeitfahren wegen Bauarbeiten nicht auf der Orginalstrecke über 40km, so wie wir sie eben kannten, ausgetragen werden, sondern auf einer Verkürzten über 25km.  Dies wurde uns aber erst  bei der Startnummerausgabe bekanntgeben und dies bewirkte eben ein schnelles Umplanen, vor allem bei Daniela, der Startvorbereitungen . Denn als sie hörte, dass es  schon 6km nach dem Start  eine längere Steigung hochgeht, war sie sehr verunsichert, weil das Bergfahren, im Gegensatz zu mir,  eben nicht zu ihren Stärken gehört. So fuhr sie  sich auf den ersten 8km  der Strecke ein und  ich wie immer auf der Rolle. Um 14.34 hatten wir unseren Start. Auf dem Flachstück Richtung Kaiserstuhl hatten wir immer um die 42 km/h und mehr auf demTacho.
Nach 6 Kilometer kam dann die von Daniela befürchtete 5km lange Steigung. Und diese Steigung, wo doch eine Höhendifferenz von 160m überwunden werden musste, wollte und wollte für sie nicht enden...sie fuhr beständig am Anschlag, so dass ich bei mir, ca. in der Mitte der Steigung,  etwas Gas wegnehmen musste, damit  sie mein Hinterrad  einigermassen halten konnte. Nach dem Aufstieg folgte eine rasante Abfahrt und auf den folgenden 13 km bis zum 1km langen Zielaufstieg,  lief es ihr dann wieder sehr gut. Nicht nur sie, sondern auch ich war überrascht, wie schnell  sich Daniela nach dem kräfteraubenden Aufstieg erholen konnte und somit konnte sie ihre Rollerqualitäten wieder voll einsetzen. Auch wenn wir "nur" den 5. Platz von 6 klassierten Paare belegten, waren wir voll zufrieden mit unserer Leistung, waren doch die vor uns Klassierten um viele Jahre jünger als wir. Zudem verloren wir nur 24Sek. auf den 3. Rang.

25. September   Paarzeitfahren Effretikon

Dieses Paarzeitfahren das ich wiederum mit Daniela gefahren bin, haben wir als Vorbereitung auf das Zeitfahren Orbe angenommen. Die Strecke war mit einer ca. 800 Meter Steigung mit 6 % dreimal zu befahren. In der Steigung hatte Daniela etwas Mühe aber auf den flachen teilstücken gab sie Gas. Und wir konnten zusammen ein tollen 3. Rang nach Hause fahren.

1. Oktober  Einzelzeitfahren Orbe

Wie immer bin ich 15 Kilometer auf der Rolle gut eingefahren, doch ich spürte bald, dass heute wohl nicht mein Tag sei. Es lief mir aber zu Beginn der 30 Km. gar nicht so schlecht. Hatte dann aber nach der Wendung mühe das Tempo hoch zu halten. War dann aber am Rangverlesen überrascht, dass ich mit meiner Leistung den 3. Rang herausgefahren bin.

2. Oktober   Clubrennen  Einzelzeitfahren Boningen

Der Tag begann mit dickem Nebel der sich auf den Start um 10.30 fast auflöste. dennoch es war nur 12 Grad und dies war recht frisch für ein Einzelzeitfahren. Mir ging es mehr darum mitzumachen und eine gute Zeit zu fahren. Mit 15.17 habe ich auf den Elitefahrer Till Dreier nur 33 Sekunden verloren was Rang 3. für die Boninger Clubmeisterschaft ergab.

9. Oktober Paarzeitfahren Fulenbach

Dies war der Tag auf den Daniela und ich lange gearbeitet haben. Mit recht viel Aufwand brachten wir ein Starterfeld zusammen das schweizweit das grösste Paarzeitfahren darstellte. Wir waren uns schnell im klaren, dass wir mindestens so schnell wie in den vergangenen Jahren fahren mussten, um einen erneuten Sieg zu erreichen. Das Wetter war ideal zum Rennen fahren. So erging es uns auch auf der ganzen Strecke. Ich fühlte mich gut und war auch nie an der obersten Grenze gefahren. Am Schluss ereichten wir eine gute Zeit und ein erneuten Sieg in Fulenbach.

23. Oktober  Paarzeitfahren Worben

  

Diese vom RC Olympia Biel organisierte Nebel-Veranstaltung war mein 53 Rennen in diesem Jahr. Wiederum war ich bei 4 Grad mit Daniela am Start. Wir mussten als Erste starten und es gab wiederum nur eines, Angriff. Doch schon nach den ersten Kilometer wusste ich, das ist nicht mein Tag. Ich kam einfach nicht auf Geschwindigkeit. Lag es am Nebel an der Kälte, ja ev. beides ein wenig. So kam es , dass mich Daniela überholte und beinahe schneller fuhr als eben ich. Wir haben uns bis in Ziel gut ergänzt und holten auch beim letzten Rennen der Saison zusammen den Sieg.

 

 

6. November RCO Biel Club- Bahnmeisterschaft Aigle

Da Anton Hänni in den Ferien war und niemand beauftragt war um die Jury zu übernehmen, hat sich Daniela und Regula Harnisch zur Verfügung gestellt. Nach kurzer Information wie die Rennen ablaufen, wurden Rundenzeitfahren, Auscheidungsfahren und Scratch gefahren. Im Schlussklassement belegte ich den 6. Schlussrang.

19. November Samichlaus Paarzeitfahren in Rietheim

Nach langen Überlegungen hat sich Daniela doch entschlossen mit mir das 16. Samichlaus Paarzeitfahren in Rietheim zu bestreiten. Ich habe  mich, wie immer vor einem Zeitfahren, 10 km  auf der Rolle warmgefahren. Da es nur +4° war, bin ich mit  Thermo Langarmleibchen und Thermojacken gefahren. Das Rennen führte über 4 Runden à 3,6 km. Trotz den winterlichen Temperaturen erreichten wir ein Stundenmittel von 38km/h und holten uns  den Sieg in der Kategorie Sie+Er. Somit bestätigten wir unsere  2 Siege in den  Paarzeitfahren von Worben und Fulenbach.

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