In diesem Jahr fanden die 20. Radweltmeisterschaften der Feuerwehren im nordspanischen Zaragoza statt. Herbert  nahm mit seiner Freundin Daniela den weiten Weg per Auto auf sich, um am Freitag, den 21.06.02, beim Mountbikerennen, am Samstag, 22.06.02, beim Einzelzeitfahren, und am Sonntag, den 23.06.02 beim Strassenrennen, teilzunehmen. Aber auch Feuerwehrleute aus Kanada, Kolumbien und vielen Ländern Europas hatten sich aufgemacht um an den Weltmeisterschaftsrennen mitzufahren. Da Zaragoza ringsum von trockener kahler Landschaft umrahmt ist, herrscht dort im Sommer ein trocken-heißes Klima mit Temperaturen weit über 40 Grad und einer sehr geringen Luftfeuchtigkeit. Diese Hitze und dazu noch eine sehr hüglige anspruchsvolle Strecke verlangte von den Fahrern alles ab. Am Freitagvormittag stand das Mountainbikerennen auf dem Programm. Dort erkämpft sich  Herbert mit vollem Einsatz die Silbermedaille und wurde  

MOUNTBIKE- VIZE - WELTMEISTER

                                                             

Um 15.00 Uhr und bei 44 Grad Lufttemperatur wurde am Samstag das Einzelzeitfahren über sehr anspruchsvolle 9,800 km in den verschiedenen Altersklassen gestartet. Herbert  fuhr sehr konstant und konnte sich als    

FEUERWEHR – STRASSEN - WELTMEISTER    

feiern lassen.

Seine Freundin Daniela Glaus erkämpfte sich die Bronzemedaille.

Am Sonntag Vormittag stand dann die Strassenweltmeisterschaft auf dem Programm. Es galt einen 12.50 km langen Rundkurs, mit 3 längeren Steigungen, 4 mal zu durchfahren.  Bereits zu Beginn wurde heftig attackiert und um die vorderen Plätze gekämpft. Dabei hielt sich Herbert  immer  in den vorderen Positionen des Feldes auf und so war er auch dabei, als sich nach einem Drittel des Rennen eine sieben Mann starke Spitzengruppe absetzen konnte. In der letzten Runde griff  ein Fahrer in einer Steigung an und fuhr solo als neuer Weltmeister ins Ziel.  So konzentrierten sich die verbleibenden 5 Fahrer der Spitzengruppe auf einen Sprint um die Silber- und Bronzemedaille. Auf dem letzten Kilometer kam Herbert leider noch zu Fall und das wegen einem Innenvorstoss eines Konkurrenten,  in einer  gefährlichen S Kurve. Glücklicherweise konnte er aber ohne grössere Verletzungen das Rennen wieder  aufnehmen  und belegte den 6. Rang.

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