Aus verschiedenen geschichtlichen Daten, teilweise aus Einzelfunden ist bekannt, daß dieser Teil der Tiefebene auch in der Zeit der Völkerwanderung bewohnt war. Wegen der natürlichen Gegebenheiten, sowie wegen seiner Rolle als Kreuzungsort der Handelsrouten haben sich hier Hunnen, Vandalen, Gepiden, Goten, Avaren usw. häufig gegenseitig vertrieben.
Auch in der Zeit der "alten Ungaren", also während des ersten Viertels der Árpád-Zeit war diese Gegend dicht bevölkert.
Die ersten schriftlichen Überlieferungen stammen aus dem Jahre 1075, als König Geza I die Hälfte der königlichen Zollgebühr von Szoboszlóvásár (die Vorläuferin der heutigen Stadt) der neugegründeten Garamszentbenediktiner Abtei verliehen hat.
Es gab hier folglich schon vor 900 Jahren ein lebendiges, pulsierendes Leben.
Die Siedlung ist slavischer Herkunft; ihr Name wurde am 2. September 1606 mit dem Vornamen "Hajdú" ergänzt, als der transsylvanische Landesfürst István Bcskai in einer mit Wappen versehenen Donationsurkunde 700 Reiterhaiducken auf dem Platz der Stadt Szoboszló, die von den Tataren völlig verwüstet wurde, ein Zuhause gab.
Seit der Entdeckung der Thermalquellen spielt das Heilwasser in der Entwicklung der Stadt eine immer größere Rolle und von da an begann die Entwicklung zu einer Badestadt.