zurück Geografisches rund um die Welt mit Zauberblume
30.05.2007 20070530 Teil 01 Gräfenberg Kasberger Linde Heute begann meine kleine Deutschlandreise. Verbunden mit der zweiten Hochzeit in diesem Jahr. Vorbei am Berliner Bär beim Allianz-Fussballstadium bei München.
Allianz-Stadion-München -mit Bär > Berlin-Hinweis
Ich landete in Gräfenberg. Gräfenberg, Turmuhrenmuseum im „Gerbers Stodel“, die Sammlung der dort von 1832 bis 1957 ansässigen Firma „Rammensee“. Die Führung sollte ein Enkel des Firmengründers, Herr Georg Rammensee, leider war an diesem Tag (obwohl dort stand ab 14:30 Uhr geöffnet) geschlossen.
Fachwerkhaus inm Graefenberg
Dort faszinierten mich die Fachwerkhäuser so sehr,
Museum Historische Uhren - Graefenberg
dass ich erst Mal ein Bild davon zeichnete.
Fachwerkhaus - Graefenberg
Walkersbrunn - Felswand
Ich landete bei A. + W. in einem wunderschönem Haus Nach warmherzigen Empfang ging die Fahrt nach Forchheim. Kasberger Linde oder Kunigunden Linde Als erstes bekam ich die Kasberger Linde aus dem Jahre ca. 1002 zu sehen.
Kasberglinde bei Graefenberg
Dieser uralte Baum steht auf dem Frankenjura unmittelbar Westlich der Ortschaft KASBERG (nähe Gräfenberg). Der Name Kasberg dürfte vom lateinischen Wort „casa“ Mittelhochdeutsch „Kàse, das heisst Hütte oder Haus „zum Berg, auf dem sich Hütten oder Häuser befinden. Kasberger Linde oder Kunigunden Linde wird der Baum auch genannt, weil er der Sage nach von der heiligen Kunigunde gepflanzt worden sein soll. Jedenfalls hat dieser rund 1000 Jahre alte Baum zur zeit der genannten heiligen – ihr heiliger Gemahl Kaiser Heinrich II. regierte von 1002 bis 1024 – bestanden und es ist anzunehmen, dass die Linde schon im 14. Jahrhundert ein bemerkenswerter Baum gewesen ist, als „zu Kasberg unter der Linder“ – die Gebietshoheit wechselte damals zwischen der Grafschaft Sulzbach, der Pfalz und dem Kaiser – der kaiserliche Landrichter von Auerbach (Oberpfalz) und um 1360 der Sulzbacher Landrichter Volkelt von Taun Gerichtstage abhielten. Unter dem Baum – einer sogenannten Stein- oder Winterlinde – sollen Französische Truppen 1806 ein Feuer angezündet haben. Dadurch ist der Stamm ausgebrannt und musste 1913 einer Hohlraumbehandlung unterzogen werden. Rund 370 Mark wurden dafür aufgewendet. Eine weitere Renovierung erfolgte 1977
Hohlstamm > Kasberglinde bei Graefenberg