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Radltour-Moosach-20070624.doc © Zauberblume, Muenchen, 2007-06-24 Mit dem Radl durch Moosach 20070624 Kreuz und Quer war eigentlich heute nicht geplant. Schnurstracks über die Dachauer Straße, die kleine Unterführung hindurch. Die Dresdner Straße Richtung Süden und schon waren wir am Ziel. Es war spät am Nachmittag und kein Mensch war weit und breit zu sehen. Wo sind nur all die Zuhörer. Auf dem Programm zu den Kulturtagen von München-Moosach 2007 stand die Sommerserenade auf dem Programm. Mit dem Holzbläserquintett, „Camerata Strumental“. Wir hörten die Klänge und parkten unser Rad ordentlich am Radl-Ständer. Die Klänge lockten uns die Treppe hinauf in den großen Saal mit den vielen leeren Stühlen. Sie warteten auf die Zuschauer, die erst, laut Programm, gegen zwanzig Uhr eintreffen sollten. Wir setzten uns in die hinterste Reihe und lauschten eine sehr lange Zeit den Proben. Die Finger von Frau Papikian flitzten schnell und behände von einer Taste zur anderen. Es war eine berauschende Musik. Da wir unangemeldet zu früh dran waren, mussten wir den Raum verlassen und genossen die warmen Sonnenstrahlen des frühen Abend. Wir beschlossen die Stunde zu nutzen und fuhren mit dem Rad weiter durch die Nebenstraßen. Mal links, mal rechts abbiegen. Kein Ziel vor Augen und für Überraschungen empfangsbereit. Auf der Feldmochinger Straße lockte uns das Botanikum an. Gudrun kannte es noch nicht und schon lenkte ich das Fahrrad die kiesbedeckte Straße hinunter. Links und rechts vom Eingang die ehemaligen Gewächshäuser die zu tollen Studios umfunktioniert wurden. Die Bunzel-Brüder hatten die Idee die Gewächshäuser einzeln zu vermieten. Anfang kaufte ich dort noch die toll blau-gefärbten Tulpen. Die Blumenzucht stand an erster Stelle. Das war um 1985. Heute wurde die Idee vom Vermieten toll umgesetzt. Riesige Büsche in riesigen Töpfen warten auf die Vermietung, um Partys, Ausstellungen, Empfänge oder sogar Hochzeiten zu feiern. Das tollste war das mit Gras bewachsene Sofa. Ein Einladung der wir gerne ein später mal folgen wollen. Eine Wolke zog von West nach Ost.
Sie faszinierte mich. Ich hatte sofort meine Zeichnung vor Augen.
Phantastisch anzusehen und ich träumte von Kanada.
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Ja da möchte ich hin.
Drei Wochen wären nicht schlecht.
Nein es geht nicht. Ich sehe noch wie die Wolke sich in gefranste Föhn-Fäden zersetzt und blickte nach hinten.
Mehr Malerei von Kanada: siehe unten
Die Sonne wollte sich im Westen senken und wir wollten die letzten Sonnenstrahlen beim Radfahren noch nutzen. Doch zuvor lugten wir noch hinter offene Türen in die Gewächshäuser direkt hinein. Prompt lud uns ein Herr ein, einzutreten. Frauengesichter sahen uns wir an den Wänden, gross und eindrucksvoll. Josef lud uns ein, einzutreten und wir plauderten eine Runde über Papier, Ölmalkreide, Acryl und Lichteinflüsse. Ein riesiges blaues Netz überspannte einige Wege und Häuser um den Lichteinfluss zu brechen. Das grelle in angenehm wärmende Leuchtkraft umzuwandeln. Wieder ein Mal konnte ich meine Radtour mit dem angenehmen verbinden. Überraschungen gibt es an vielen Ecken von Moosach. Dem Stadtteil von München. 1200 Jahre feiern wir 2007 und wir sind Moosach. Wir sind mitten drin und genießen die angenehme Atmosphäre von Moosach.
Kanadische Malerei
Kanadische Malerei Teil 1
Kanadische Malerei Teil 2
Kanadische Malerei Teil 3