Der Gegner!
Der Gegner darf während der Tat nicht mehr als Mensch gesehen werden .Sobald ein Mensch einen gefährlichen Angriff startet, hat er seine Menschenrechte aufgegeben. Wenn man den Gegner als Mensch sieht, kann man unter Umständen nicht brutal genug gegen ihn vorgehen. Es gibt Täter, die durch einige abwehrende Worte von ihrer Tat ablassen, es gibt aber auch Täter, die ihre Tat fortsetzen, bis das Opfer(oder der Täter selbst!)tot ist
Du kannst Opfer eines Verbrechens werden. Gehe davon aus, dass Du in einen Kampf verletzt wirst. Wenn du kannst, fliehe oder kaufe Dich frei. Gehe nicht davon aus, dass andere Dir helfen werden. Der Ausgang eines Kampfes wird in den ersten Sekunden entschieden.
Vergewaltigung! 
:1998 wurden 7914 Vergewaltigungen angezeigt, die Dunkelziffer wird teilweise um das Zehnfache geschätzt.
:Bei einer Anzeige betrug die Aufklärungsquote 78,5%.
:Die statistische Zielgruppe ist zwischen 14 und 21 Jahre alt.
:Das jüngste bekannte Opfer war 2 Monate alt, das älteste 85 Jahre.
:76% der Überfälle waren sorgfältig geplant, in 85% der Vergewaltigung wurden Waffen oder physische Gewalt benutzt.
:56% der Taten fanden in der Wohnung des Opfers statt.
:70% der Täter waren vorbestraft, davon 85% wegen Vergewaltigung.
:Ca. 2 Drittel der Täter sind Bekannte oder Verwandte der Opfer.
:1998 finden täglich 500 Vergewaltigungen statt, nur 50 werden bei der Polizei gemeldet.
:Also findet alle 3 Minuten eine Vergewaltigung statt.
:80% aller Taten sind Beziehungstaten.
:Die meisten Taten finden in Räumen (eigene oder Wohnung vom Täter), in Fahrstühlen, in Autos, in Toiletten oder in Fluren statt. Nur 20% der Taten finden draußen statt.
:Alle Opfer haben Angst, wenn der Täter wieder frei kommt.(Stern TV). egal. welcher Statistik man glaubt, Vergewaltigung ist ein schweres Verbrechen.50% aller Partnerschaften werden nach einer Vergewaltigung beendet.
Regeln: es gibt keine, sofort kämpfen nicht aufhören!
In einer Situation auf Leben und Tot gibt es keine Regeln für einen fairen Kampf !Jede erdenkliche Technik oder Waffe kann von mir genutzt werden. Schläge unter die Gürtellinie sind natürlich erlaubt ,genau wie Beißen, Spucken und Kratzen. Wenn es um das überleben geht, ist kein Platz für ansonsten berechtigte Hemmungen. Um die juristischen Angelegenheiten kann ich mich kümmern, wenn alles vorbei ist und ich in Sicherheit bin.
Körpersprache:
:Behalte Und verteidige Dein persönliche Sicherheitszone. Wenn jemand in Deine Sicherheitszone eindringt, schaffe Distanz oder konfrontiere ihn. Bei Nichterfolg sollest du wegrennen.
:Verbrecher suchen leichte Beute. Je weniger Du als Opfer erscheinst, umso größer ist Deine Chance, nicht ausgewählt zu werden, Wenn du nach leichter Beute aussiehst, wirst Du auch als leichte Beute betrachtet.
:Bewege Dich mit Selbstvertrauen. Halte den Kopf aufrecht und die Schultern zurückgezogen.
:Sehe nicht auf den Boden, wenn Du gehst. Mache durch Augenkontakt Fremden gegenüber klar, dass Du keine leichte Beute bist.
Selbstverteidigung für Frauen!!!
Selbstverteidigungstechniken können gleich gut von Männern und Frauen umgesetzt werden, deswegen wird auf die Schilderung frauenspezifischen Techniken verzichtet. In vielen Gebieten sind Frauen erfahrungsgemäß sogar überlegen. So sind sie oftmals beweglicher und ausdauernder als Männer. Vielfach kommt ein besser entwickeltes Gleichgewichtsgefühl da zu. Defizite sind dagegen vor allem auf dem Gebiet der Kraftorientierten Techniken vorhanden.
Es gibt zwei Methoden, effektive Techniken anzubringen.über Kraft/Masse und über Geschwindigkeit. Also ist es ratsam , beim Training eher die Gewindigkeit, den Effet des Schlages/Trittes oder auch das Gleichgewicht zu schulen.
Eine sehr wichtige Seite der Selbstverteidigung für Frauen ist sicherlich die Psyche. Es gilt, das eigene Selbstbewusstsein zu Schulen.
Aufmerksam die Umgebung betrachten. Einen Blick auch mal erwidern. Einfach vorstellen, durch den Gegenüber durchzusehen. Mit ruhigen Schritten gehen. Wenn es hilft, auf die eigene Atmung achten. Sich die eigene Stellung vor Augen halten, nicht ans Opfer sein Denken. Lieber auf das besinnen, was gelernt wurde. Auf die Fähigkeiten, sich zu verteidigen, darauf , dass kein Angreifer unbesiegbar ist.
Was aber , wenn doch plötzlich ein Angreifer mit eindeutigen Absichten erscheint?
Früher wurde den Frauen geraten, sich im Falle einer Vergewaltigung nicht zu verteidigen, um schlimmeres zu verhindern. FALSCH!! Sie sollten sich verteidigen. Das mag die beigefügte Statistik belegen
Untersucht wurden 522 Fälle im Zeitraum von 1991-1994
Keine Gegenwehr leisteten 175 Frauen=33%. Die Täter erreichten ihr ziel in 74% der Fälle; bei 26% wurde die Tat nicht vollendet,
Leichte Gegenwehr leisteten 207 Frauen =40%. In 36% der Fälle wurde die Tat trotz Gegenwehr vollendet.
Massive Gegenwehr leisteten 140 Frauen =27%. In 15% der Fälle wurde die Tat dennoch vollendet. In 84% der Fälle führte die Gegenwehr zum Abbruch der Tat.
1999 gab es 15279 sexuelle übergriffe.Noch da zu 7565 gegen Kinder und 1224 gegen Schutzbefohlenen, zusammen 24068.Dabei gab es 39 Tote bei Erwachsenen und 5 Tote bei Kindern.
Alle 1,5 Minute geschieht eine Körperverletzung
Alle 7 Minuten eine Vergewaltigung
Alle 10 Minuten ein Raubüberfall
Anfragen bitte an Norbert Tränkler:09342-38502 oder0177-2345219
Unterrichte privat, an Volkshochschulen, oder Vereinen
"Vergewaltigt - Betroffene berichten..."
... und mich zu seiner Lust degradierte, ohne jede menschliche Achtung, mich einfach wie einen Konsumartikel benutzte ... Ich fühlte mich wie eine Prostituierte, degradiert und total erniedrigt ... ich kam mir vor wie ein Stück Vieh ... ich fühlte mich vollkommen leer... "
" ... mich überfiel überdimensional große Angst ... ich war wie gelähmt, als stünde ich unter Hypnose ... ich sah nur noch seine Muskulöse, durch trainierten Oberarme und seine blinde Lüsternheit, die einer Tollwut glich. Gedankenfetzen rasten durch meinen Kopf ... Sexual morde gerade an Frauen, die sich bis zuletzt gewehrt hatten. Da beschloss ich innerlich, trotz Ekel und Widerwillen, lieber meinen Körper hinzuhalten. Wusste, ich würde alles tun, was er wollte, denn ich wollte nicht umgebracht werden. Das war die totale Selbstentfremdung. Ich konnte einfach nicht anders reagieren, die Angst war übermächtig ... "
" ... ich habe dann ziemlich lange die Füße zusammen gekrampft, er lag auf mir und versuchte, zwischen meine Beine zu kommen. Als der Krampf so schlimm wurde, blieb mir keine andere Wahl ... "
" ... diese Attacke war unvermutet und heftig, und wie gesagt, ich habe gestrampelt und habe gekämpft, aber war nach einer Weile ... die erfolgreiche Gegenwehr ist selten ... Ich hatte so Pumps an ... es ist mir geglückt, mich zu bücken, und dann habe ich dem Mann quer übers Gesicht einen Schlag versetzt - dann ist er davongelaufen ..."
... für mich war alles sehr eklig ... mein Ekel ihm gegenüber wurde immer stärker, zuletzt bestand ich nur noch aus Ekel ... ich hatte einen wahnsinnigen Ekel vor seiner Zunge, seinem Schwanz und vor ihm... "
" ... ja, meine Erfahrung liegt schon lange zurück ... sie macht mir im nachhinein aber immer noch zu schaffen, da ich mit niemanden darüber reden konnte, außer mit dem Pfarrer und dem Ehemann, aber da bin ich bei beiden hereingefallen ... das belastet mich noch heute ... "
... meiner Mutter kann ich's nicht sagen, meinem Vater auch nicht, meinem Bruder nicht... von denen erwarte ich irgendwie, Abscheu... also, ich könnte wörtlich wiedergeben, was meine Mutter dazu gesagt hätte... was machst du denn für einen Blödsinn und steigst in das Auto ein... "