Rückholung und Integration
"verlorener" Seelenanteile
Seelenreisen ist ein Beweis für die Unsterblichkeit der Seele. Es ist der erste Schritt zum Reich von Licht und Wahrheit. Vielleicht ist es der Weg für Dich .
Jeder Mensch hat in sich die Fähigkeit zur Selbstheilung. Jede Zelle besitzt die Information des gesamten Organismus. Jedes Problem trägt in sich auch die Lösung. Sein Gesicht und seine Rückseite kann man nur im Spiegel erkennen. Das Wachsen und Werden geschieht in zyklischen Prozessen, das Ziel: Autonomie und Authentizität. Unsere Seele weiß darum und weist uns den Weg. Sie drückt sich in Bildern aus, denen wir folgen können. Ich ermutige, die Tür zu diesen Seelenräumen zu öffnen, zu folgen und ihrer Botschaft zu vertrauen: ich übersetze, halte den Spiegel und begleite.
Praxis :
Durch oft weit zurückliegende Erfahrungen, Traumata, Unfälle, Schrecksituationen etc. kann es zum "Verlust", zur Abspaltung von Seelen- oder Persönlichkeitsanteilen kommen. Der Mensch spürt dann, dass er nicht sein volles Potential leben kann, dass ihm etwas fehlt, er fühlt sich unvollständig, unzufrieden, mutlos,traurig.....
Oft ist eine große Sehnsucht nach etwas, was nicht benannt werden kann, vorhanden.
In einer entsprechenden Reise kann der Schamane/ die Schamanin versuchen, den Weg zu diesen Anteilen zu finden, Kontakt mit ihnen herzustellen, und die Bereitschaft erfragen, ob Verbindung jetzt wieder möglich ist. Ist die Antwort positiv, so werden die entsprechenden Anteile mitgebracht, und die Verbindung zum Klienten hergestellt.
Im Nachgespräch bekommt der Klient Hinweise über die Bedürfnisse und das Erleben der Anteile, teilweise auch zu den Gründen der Abspaltung. Aus diesen Informationen ergibt sich, wie er/ sie jetzt mit den zurückgebrachten Anteilen so umgehen kann, dass die Verbindung dauerhaft, und das Potential zugänglich wird.
Die Verantwortung dafür, den Integrationsprozess zuzulassen und bewusst zu unterstützen liegt beim Klienten! Hier kann Schaman nur begleitend und beratend tätig werden.
Es erweitern sich unsere Räume um ein Vielfaches. Mit jeder Person unserer Tafelrunde, die wir in uns kennen lernen, mit der wir in Kontakt treten, die wir heilen und annehmen, wird unsere Seele größer, freier und heiler. Mit jedem Helfer, ob tierisch oder geistig, ob Engel oder innerer Krieger, ob Phönix oder innerer Medizinmann, vergrößern sich unsere Ressourcen, unser Leben selbstbestimmt zu gestalten und unsere Krankheiten und unsere charakterlichen Schwächen zu überwinden. Und beruflich erschließt sich uns ein Heer von Helfern, auf die wir uns total verlassen können und die uns befähigen, selbst Krankheiten zu heilen, an deren Heilung wir früher nicht einmal mehr denken durften.

Unterwegs auf der Reise zu sich selbst
Seelenreisen sind Reisen ins eigene ICH, also Expeditionenen ins Unterbewusstsein, die spannend und aufschlussreich zugleich sind.
Antworten auf alle Fragen, die uns selber betreffen, finden wir nur in uns selber. Wo auch sonst? Aber wie können wir unser Innerstes zum Sprechen bringen?
Klar, indem wir tief in uns gehen und darauf hören, was uns unsere Seele zu sagen hat.
Wie soll das funktionieren? Ich habe zunächst meditiert und das Visualisieren geübt. Und so langsam kamen die ersten Bilder, denen so nach und nach auch die Vertonung folgte. Die Indianer z. B. vertrauen auf ihre Totemtiere, die ihnen in Schamanischen Geistreisen Kraft, Hilfe und Trost spenden. Bereits C. G. Jung experimentierte mit Seelenreisen. Er stellte u. a. fest, dass wir alle ein kollektives Unterbewusstsein haben und nannte Symbole, die in allen von uns ähnliche Assoziationen hervorrufen, Archetypen. Natürlich kann die Bedeutung für jeden Einzelnen durch eigene gemachte Erfahrungen mehr oder weniger abweichen. Aber die Grundbedeutung bleibt die selbe.
Aber Achtung!
Regelmäßiges Reisen schwappt in Reality über. Wer an Althergebrachtem festklebt und Angst vor Veränderungen hat, sollte lieber aufs Reisen verzichten.
Umbrüche treten peu a peu ein, Blockaden werden abgebaut, Fesseln gesprengt. Es werden andere Prioritäten gesetzt, neue Möglichkeiten tun sich auf und last but not least, die Bandbreite der Gefühle erweitert sich und zwar in beide Richtungen. Nie vorher gekannte Emotionen, die unterdrückt waren, kommen hoch. Erstaunlicherweise erlebe ich viel mehr und intensivere Glücksmomente. War ich vorher eingefroren oder halbtot? Es scheint mir wirklich so.
Im Gegenzug dazu verspüre ich aber auch mehr Ablehnung gegen Dinge und Personen, die laut meinem Bauchgefühl nicht (oder nicht mehr) stimmig sind. Authentizität ist mir enorm wichtig geworden. Diese Veränderungen machen das Leben oftmals nicht grad einfacher, aber dafür umso spannender, intensiver und impulsiver.
Nein, ich lass mich nicht mehr verbiegen oder blockieren, will keine Abhängigkeiten und emotionale Erpressungen mehr. Dafür ist mir das Leben viel zu kostbar geworden.
Klar gibt es auch noch Rückfälle, besonders wenn mir mal wieder der Wind zu stark um die Nase bläst. Dann falle ich gern wieder zurück in alte Muster, vergesse alles Erlernte. "Nobody is perfect!". Was ist dann zu tun? Reisen natürlich. Denn es kommt beim Reisen immer das dran, was für mich am dringlichsten ist. Der Weg ist das Ziel.