Für die Fahrt vom Züchter nach Hause
- ein altes Handtuch
- ein Tuch oder Kuscheltier vom Züchter mitgegeben, wegen dem vertrauten Geruch
- bei längeren Fahrten auch einen Wassernapf und Wasser
- eine Begleitperson, die sich während der Fahrt um den Welpen kümmern kann
- und bei längeren Fahrten ganz wichtig Pausen einplanen, zum Gassi gehen und bitte nur an der Leine!
Zuhause angekommen
Vorab, man sollte sich schon genügend Zeit zum Eingewöhnen des Welpen nehmen. Die ersten Erziehungsversuche sind ein Fulltimejob. ER ist ja noch ein Baby und muss auf sein neues Leben behutsam vorbereitet werden. Behandeln Sie ihn nicht wie einen erwachsenen Hund. Geduld, Geduld, Einfühlungsvermögen und auch ständige Beaufsichtigung, viele Streicheleinheiten sind wichtig. Bei der Ankunft des Welpen sollte es ruhig im neuen Zuhause sein, Freunde und Bekannte können ihn auch noch in ein paar Tagen bewundern. 
Der neue Tagesablauf sollte in den ersten Tagen möglichst gleichbleibend sein.
1. Bevor der Welpe ins Haus darf, zeigen Sie ihm die Stelle im Garten, auf der er zukünftig sein Geschäft verrichten darf, und bleiben Sie einige Minuten dort. Erleichtert er sich, loben Sie ihn überschwänglich (Sie loben richtig, wenn Nachbarn an ihrem Verstand zweifeln). Falls er nicht muss, lassen Sie ihn ins Haus und bringen Sie ihn jedes Mal wieder zu dieser Stelle, wenn er sein Geschäft verrichten muss.
2. Bringen Sie ihn in das Zimmer, in dem sich sein Hundeplatz bzw. seine Hundebox (manche Welpen lieben das Höhlenartige) befindet. Legen Sie das Handtuch oder Spielzeug mit dem Geruch von seinem alten Rudel und Kauspielzeuge auf seinen Platz oder in die Box, lassen Sie die Tür offen. Idealerweise suchen Sie ihm einen Platz, an dem er Sie jederzeit bei der Arbeit beobachten kann, aber trotzdem ruhig und zugfrei gelegen ist. Damit der Welpe sich auch zurückziehen und störungsfrei schlafen kann.
3. Zeigen Sie ihm auch wo der Wasser- und Futternapf steht.
4. Lassen Sie ihn alles in Ruhe inspizieren, die einzelnen Räume und ihre Gerüche.
5. Beobachten Sie Ihren Welpen und kümmern Sie sich um ihn, während er sich an seine neue Heimat gewöhnt. Dies hilft ein Rudelgefühl zu fördern.
6. Beaufsichtigen Sie Ihren Welpen ständig und beschäftigen Sie sich regelmäßig mit ihm. Geben Sie ihm aber auch die Möglichkeit zum Rückzug und lassen ihn in Ruhe schlafen.
7. Achten Sie auf Anzeichen (herumschnüffeln, im Kreis drehen), die auf dringende Bedürfnisse hinweisen. Bringen Sie den Hund dann sofort ins Freie. Idealerweise bringen Sie ihn auch raus, wenn Sie das Spiel beendet haben, wenn Ihr Welpe aufgewacht ist, nach dem fressen, trinken oder eben Anzeichen zum Lösen zeigt! Ein junger Welpe hat keine Kontrolle über seine Blase und muss sie sofort entleeren. Nachts muss er mindestens alle drei Stunden hinaus und noch mal das Loben nicht vergessen, wenn es an der dafür vorgesehenen Stelle geklappt hat!
8. Missgeschicke sollen nicht bestraft werden. Auch wenn Sie innerlich verärgert über seine „Unfälle“ sind, schimpfen Sie nicht! Drücken Sie niemals seine Nase in Urin oder Kot. Er würde das nicht verstehen und sich vielleicht angewöhnen, sich nur zu entleeren, wenn Sie nicht zu sehen sind.
9. Nachts sollte entweder er, in Ihrer Nähe schlafen, oder wenn Sie ihn nicht im Schlafzimmer möchten, Sie in seiner Nähe. Bedenken Sie, dass er ja gerade erst von seinem Rudel getrennt wurde und noch alles neu und ungewohnt ist und ihm das auch Angst macht. Auch können Sie es nur so merken, wenn er unruhig wird und raus muss 
10. Noch Zweifel und Fragen? Melden Sie sich doch bei uns im Forum an 