BUGA2007 IN GERA UND RONNEBERG von Zauberblume

BUGA2007 IN GERA UND RONNEBERG von Zauberblume

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Fuchsie

 

Insektenbau

 

Blaues Schaf

 

Blumenbeete und frisch gepflanzte Bäume

 

Trabbi als Denkmal

 

Kegel-Halden

 

 

Rostbratwurst innen

 

Rostbratwurst außen

 

Gummibärchen-Pflanze

   
   
BUGA geöffnet BUGA bis 14.10.2007 geöffnet
   
  Auf dem Weg zu der  BUGA2007,  43 Hektar gross mit 30 Hektar großer
  Ausstellungsfläche in der ostthüringischen Stadt GERA, wird man am Ort
  vorbeigeleitet und landet automatisch auf dem Sammel-Parkplatz. Dort
  verkehren ununterbrochen Verbindungsbusse nach Ronneberg und Gera.
  Als FREMDE wurde ich ziemlich unfreundlich von einem Busfahrer
  angequatscht, weil ich fragte wohin der bus wohl geht.
  „Nach Ronneberg, wohin sonst“
  „Ich wollte auf die BUGA2007 von Gera!“
  „Bevor sie irgendwo einsteigen, könnten sie sich erst mal informieren,
  dann bräuchte ich nicht mit ihnen reden!“ war die freche Antwort am
  Vormittag. Was sollte ich tun. Eine vernünftige Auskunft bekam ich
  nicht und bevor ich nachdenken konnte oder informieren sprach er
  unwirsch weiter. „Steigen sie nun ein, ich habe keine Zeit mit Ihnen
  zu diskutieren.“  Ich sah mich um und blickte in viele Augen im
  vollbesetzten Bus. Nein – keiner klärte mich auf.
  Ich entschloss mich mit dem Pendelbus ins ungewisse zu fahren und hoffte,
  dass er wieder auf dem Zentralparkplatz landet.
   
  Überraschter weise landete ich in Ronneberg und dort lief ich dem
  Fußgängertrott hinten nach. Ich entdeckte eine Kasse wo gerade mal
  ein Kunde stand und dort erfuhr ich endlich, dass die BUGA2007
  von Gera in zwei Bereiche eingeteilt war.
   
Ronneberg Ronneberg
  Also auf geht’s, sagte ich zu mir und betrat das weitgeräumige Gelände
  von Ronneburg, äh, Ronneberg. Das Wort sagte ich an diesem Tage
  bestimmt noch ein paar Mal falsch.
   
Uran-Erz Das ehemalige, zuerst Uran später Erz, Abbaugebiet in Ronneberg,
  ehemals Sperrgebiet der Wismut, wurde in die BUGA2007 von GERA
  mit einbezogen.  70.000 Kubikmeter Erde wurde bewegt.
  Die vier ehemaligen, riesigen Kegel-Halden waren eine Anordnung wie
  die Pyramiden, die vier Mal so gross waren wie diese. Diese vier
  Kegel-Halden wurden im Vorfeld abgetragen, und in zwei einhalb-jährigem
  Zeitraum von Giftstoffen gereinigt.   Der riesige Tagebau war 240 m tief,
  stufenförmig angelegt und ein Kilometer lang.  Die Talsohle wurde mit
  der gereinigten Erde frisch aufgefüllt und neu angepflanzt.
   
   
Förderturm Förderturm
  Der Turm zum Bergsteigen, ist eine Attraktion bei dem jeder zusehen kann.
  Es ist anstrengend diesem symbolisch, nachgebauten Förderturm zu besteigen.
  Da ich nicht schwindelfrei und traute mich nicht hinauf.
   
Drachenschwanzbrücke Drachenschwanzbrücke
  Die Brücke spürt man die wellenförmige Konstruktion,
  die Drachenschwanzbrücke 240 m lang  und 24 m Hoch und überbrückt
  das Gessental. Diese wackelnde und leicht schwankende Brücke enthielt für
  mich starkes Unbehagen. Ich habe es jedoch gemeistert, konnte jedoch die
  darunter liegenden Sehenswürdigkeiten nicht in Ruhe betrachten,
  weil ich in der Mitte war und weil die Menschen-Massen jeden ohne
  Rücksicht auf einzelne Personen weiterschoben. Ich war heilfroh als ich
  wieder zurück war. Der Umweg durch das Tal und der steile Anstieg war
  nicht einladend und kostete viel zu viel Zeit, da ich noch nach Gera wollte.
   
   
Porellan-Feld Porellan-Feld
  Ein Porzellan-Feld
   
   
   
   
Hofwiesenpark Gera Hofwiesenpark Gera
   
  Der Pendelbus brachte und über Zentralparkplatz zum Hofwiesenpark
  Gera. Ich hatte Hunger und die Straßenbahn brachte mich in die Innenstadt.
  Die nicht gerade positive Versammlung zeigt mit erschrecken, wie die
  Bevölkerung angelockt wird. Das Essen war nicht einladend und die
  selbsthergestellten Kuchen waren kein Mittagessen-Ersatz. Ich machte
  einen riesigen Bogen herum und betrat das geöffnete Kaufhaus. Eine
  Jazz-Gruppe lud mit seinen Ständchen ein. In der nächsten Straße
  entdeckte ich ein Chinesisches Restaurant, sauber und adrett, bei dem
  ich für angemessene Euro gut essen konnte. Der Rinderbraten auf der
  BUGA2007 war nicht einladen. Ich fühlte mich wie bei einer
  Massenproduktion am Fließband.  Zu wenig auf dem Teller und mit 9,50 € 
  im Verhältnis zu teuer. Um die Mittagszeit  war das Zelt gerade mal mit
  ein paar Gästen bestückt.  Von der  Straßenbahn aus sah ich viele frisch
  aufpolierten Häuser und  eine saubere Stadt Gera. 
   
   
Küchengarten Gera Küchengarten Gera
  Bei strahlendem Sonnenschein besichtigte  ich erst die Orangerie und den
  Küchengarten, die sich vor dem  Hofwiesenpark lagen. Der Küchengarten
  wurde wieder in einen barocken Lustgarten umgestaltet. Der Reußische
  Nutz- und Lustgarten wurde im 17. Jahrhundert als Nutzgarten für die
  Versorgung des Schlosses Osterstein angelegt. 1631 wurde der Garten
  erstmalig erwähnt.. 1729 wurde die Orangerie angelegt und ein kleines
  Naturtheater. Nach dem Stadtbrand 1780 wurde der  park in einen
  englischen Landschaftspark gestaltet. 1902 wurde der Park wegen Neubauten
  stark verkleinert. Viele Namen hatte der Park aufzuweisen. 1954 Stalinpark
  oder 1961 Park der Opfer des Faschismus, 1950 Theatergarten und seit 1991
  heißt er wieder Küchengarten.  Das Interesse liegt heute an den vielen
  verschiedenen Bäume und dem einladenden Springbrunnen.
   
  Die Blumenpracht der BUGA2007 zeigte sein abblühendes Sommerkleid.
  Die Häuserfront zur linken lies sich von den Sonnenstrahlen erwärmen.
  Die Bewohner hatten einen Logenplatz und einen wunderbaren Überblick
  über den Park.  In der Mitte war eine Zeltstadt aufgebaut, in denen die
  Schauspieler von der Lindenstraße Autogramme gaben.
   
Kegel-Halden Kegel-Halden
  Zwei kleiner Kegel-Halden wurden symbolisch neben der Thüringer-
  Rostbratwurst angelegt.
   
Rostbratwurst Rostbratwurst (Gera)
  Eine begehbare Thüringer Rostbratwurst informierte die Besucher über die
  Entstehung und Beliebtheit dieser. Durch Fenster-Öffnungen sah man die
  Kräuter-Zutaten, in kleinen Feldern angelegt, wachsen.
  1404 wurde die älteste bekannte urkundliche Erwähnung einer Bratwurst
  entdeckt. Es war eine Probstei-Rechnung des Arnstädter Jungfrauenkloster.
  Vom 2. Juli 1613 stammt das älteste Rezept und 1797 befand sich es in einem
  Kochbuch.  Hackfleisch aus Rind- und Kalb und die Kräuter, Kümmel,
  Majoran, Knoblauch müssen zu Mindesten 51 % aus dem Region Thüringen sein.
  Ein paar Zahlen o.G.
  26000 T Bratwurst wird pro Jahr hergestellt.
  15 – 20 cm lang und
  100-150 g Gewicht ergibt ca.
  ca. 250 Millionen Rostbratwürste oder
  fast 30 m langen Bratwurst
   
  Ein paar Zahlen:
   
        430 Laubbäume
  55.000 Pflanzen
  70.000 Kubikmeter Erde
   
   
  Themen auf der BUGA 2007-09-15
  Themengärten
  Blumenhalle
  Blütenkorso aus Farben und Formen
  Grabgestaltung
  Staudenbereiche
   
Kirchenprojekt Kirchenprojekt
  An den Zeltwänden waren zum Thema Schöpfung selbstgemalte Kinder-Bilder
  aufgezogen. Im  Alten Testament war das Zelt die Abdeckung des Heiligtums
  und damit ein Ort der Begegnung zwischen Gott und Mensch und den Menschen
  untereinander.  Das Kirchenzelt St. Elisabeth auf der BUGA ist ein Ort der
  Begegnung. Bis zu 100 Menschen haben im Zelt Platz. Hier  stehen ca. 175 m²
  überdachter Raum für verschiedene Veranstaltung zur Verfügung.
   
  Vorbei an der Zeltkirche gab es eine halb-abgeteilte Brücke über die weisse
  Elster. Mit einem Bändchen am Arm konnte man an die schöne Kirche und
  das Geburtsthaus ansehen.
   
Gummibärchenpflanze Gummibärchenpflanze
  Im Treffpunkt Hofgut  entdeckte ich die Gummibärchenpflanze. Leider konnte
  mir niemand den Namen erklären.  Im Internet entdeckte ich die Antwort.
  „Der Clou in diesem Jahr ist die so genannte "Gummibärchenpflanze" mit den
  kugeligen Blütenköpfen, die wie eine gerade geöffnete Haribo-Tüte riecht.“
  Nachdem sie schon verblüht war, konnten wir den Duft nicht merken.
   
Noch einige Themen: Noch einige Themen:
  Irisgarten: Kostbare Pflanze blüht im Mai wunderschön.
  Dahliengarten: Im abblühenden Sommerflor
  Lehrpfad: Flora und Fauna Habitat
   
   
Bugalou-Drache Bugalou-Drache
  Den Drachen und das Maskottchen Bugalou entdeckte ich erst zu Hause im
  Internet.
   
  Von © Zauberblume, Muenchen,  Erstellte Daten und Fakten o.G.
   
 
   
     



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