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Ben kam am 03.05.2006 um 3.50 Uhr als Fünftgeborener in Bad Essen zur Welt. Nachdem alle 6 Borderbabys das Licht der Welt erblickt haben, konnte sich nun auch Mama Moni voll und ganz ihrem ganzen Stolz widmen. Stunden, Tage und sogar Wochen verstrichen, in denen die kleinen Schützlinge von Mama Moni und Familie Possekel viel bewegte. Schließlich werden sie innerhalb von 8 Wochen auf ein Leben vorbereitet, das ihnen anfangs noch fremd sein wird. Aber mit einer guten Züchterin an seiner Seite kann man sich doch sicher sein, dass nichts mehr schief geht. Und so verbrachte Ben mit seinen fünf Geschwistern (Buddy Booster,Bijou,Bounty,Bonita,Bingo) 8 wunderschöne Wochen, bevor er die Familie wechselte. Und so kam es, dass ich von Ben erfuhr. Im Alter von 6 Wochen sah ich ihn zum ersten Mal bei einer Wurfmeldung auf der Homepage „Club für Britische Hütehunde Weser – Ems“. Der momentane Status sagte mir, dass Ben noch nicht vergeben war. Also der erste Schritt meinerseits musste sein heraus zu finden, ob dieses immer noch Stand der Dinge sei. Ich verfasste eine E-mail an die Züchterin und kurz darauf führte ich das erste Telefonat mit ihr. Während des Gespräches erfuhr ich, dass es noch einen Interessenten für Ben gibt. Ich einigte mich mit der Züchterin darauf, dass wir sie das darauffolgende Wochenende besuchen kommen würden. Am 24.06.2006 fuhren wir früh morgens los nach Bad Essen (370km). Als wir endlich mit Kind und Kegel ankamen, wurden wir auch gleich freudig von einer Meute Border Collies und anderer Hunde begrüßt. Ich unterhielt mich mit der Züchterin, damit sie sich einen ersten Eindruck von mir und meiner Familie machen konnte. Ja, die ganze Familie (ich, mein Freund, mein Sohn und unsere Border Hündin) war mitgekommen, um Ben, seine Mama und Familie Possekel kennenzulernen. Gegen Nachmittag traten wir auch schon wieder die Heimreise an, denn wir hatten noch 4 - 5 Stunden Autofahrt vor uns. Ich verblieb mit der Züchterin so, dass jede Partei nochmal darüber schlafe und ich mich dann am nächsten Tag bei ihr melden würde. Nach dem Telefonat vom 25.06.2006 stand für beide Parteien fest, dass Ben seinen neuen Platz in der großen weiten Welt gefunden hatte. Wir waren glücklich, diesen wundervollen Hund sozusagen ersteigern zu dürfen und Familie Possekel mit Mama Moni war froh, dass Ben ein Zuhause gefunden hat. Und so kam es, dass wir unseren Ben das darauffolgende Wochenende zu uns holen durften. Aber dieses mal sagten ich und mein Freund uns: Fahren nur wir zwei Ben abholen. Denn wir wollten uns 2 Tage lang mal eine Auszeit gönnen und da war uns Bens Abholwochenende gerade richtig gekommen. Wir buchten ein Hotelzimmer und ließen teils die Seele baumeln oder besuchten ein paar Sehenswürdigkeiten rund um Bad Essen. Samstag Abend (01.Juli 06) besuchten wir nochmal Ben, bevor er zu Bett gehen würde. Ganz ehrlich- ich hätte auch nicht einschlafen können, ohne ihn nochmal zu sehen. Klar werde ich ihn ein Leben lang an meiner Seite haben als treuen Gefährten- nur wenn man nur wenige Meter von seinem zukünftigen Hund entfernt ist, kann man nichts dagegen tun, man muss ihn einfach sehen – diese verdammte Vorfreude, die ich liebe. So besuchten wir noch kurz unseren Ben und gingen dann überglücklich in unser Hotel zurück. Am nächsten Tag gegen 11 Uhr trafen wir dann wieder bei Familie Possekel ein. Die ganze Hundeschar fiel über uns her und wir verteilten erst mal eine außerordentliche Runde Schmuseeinheiten. Im Laufe des Tages machten wir noch einen kleinen Spaziergang, damit Ben etwas müde wird und so die Autofahrt über viel schlafen wird. Auch besuchten wir noch die Schafe von Petra Possekel. Wir bekamen eine kleine Vorführung mit Amidala beim Hüten. Es war sehr interessant, einem Border Collie beim Hüten zu zusehen. Petra musste noch ein paar Schafe einfangen, um ihre Hufe zu versorgen. Mein Freund war mit vollem Körpereinsatz dabei und schaffte es sogar, ein Schaf im Vorbeilaufen festzuhalten. Nach dem Besuch bei den Schafen fuhren wir wieder zu Familie Possekel zurück. Wieder angekommen wurden alle schriftlichen Formalitäten erledigt. Wir bekamen noch Spielzeug mit, eine Leine, eine Hundebürste u.v.m....... Nachdem alles ausgefüllt und besprochen war, sattelten wir die Hühner, um nicht allzu spät anzukommen. Immerhin soll Ben sich nach seiner Ankunft gleich etwas umschaun dürfen. Wir wurden noch bis zum Auto begleitet, ein kurzes Abschiednehmen und dann fuhren wir los. Ein wenig traurig war ich schon, weil ich sehen musste wie schwer Petra der Abschied von Ben fiel aber nach einer Weile hatte auch ich mich wieder beruhigt und kümmerte mich um Ben. Die Autofahrt verlief sehr ruhig. Ben schlief sehr viel- wenn er wach war, machten wir eine Pause oder ich beschäftigte ihn während der Fahrt. Nach Ankunft in seiner neuen Heimat ging ich erst mal zu einer Bekannten, bei der meine Border Collie Hündin Casey untergebracht war. So konnten sich die zwei erst mal alleine wieder sehen. Alles verlief prima.. Casey übernahm zum größten Teil die Mutterrolle und auch mit den Eltern meines Freundes gab es keine Probleme. Denn alle waren schon über den Einzug des Welpen informiert und freuten sich schon auf ihn. Und so eroberte er im Sturm all unsere Herzen und macht es heute immer noch von Neuem. |
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