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Weihe Nächte, rauhe Nächte, lichte Nächte... hin zum Neuen Jahr!
Die Kutschfahrt Die Glöckchen am Schlitten bimmeln, dass es eine Freude ist, und die Kufen sausen nur so über den hartgefrorenen, glitzernden Schnee. Dick eingemummelt in den flauschigen Kaninchenfellumhang mit der warmen Kapuze friere ich nicht. Der Fahrwind bringt Schneeflöckchen mit sich, die mich an der Nase kitzeln. Welch ein Anblick, an den dick verschneiten Tannen vorbeizusausen, zu sehen, wie sich mit einem Mal am Waldrand die Landschaft weitet. Ich erblicke Lichter vor uns im Tal. - Glockenklang von fern! Dann kommen die Zwiebeltürme näher. Goldglänzend leuchteten die Kuppeln der Türme im Mondlicht. Und, als wir vor der Kirche eine Kehre fahren, um vor der Tür anzuhalten, hören wir aus dem Inneren den dunklen, samtigen Gesang der Mönche. Schnaubend kommen die Pferde zum Halt. Da nimmst du meine Hand und siehst mir in die Augen. Dein Atem dampft und duftet nach Anis. Über allem funkeln die Sterne in der Nacht. Wolkenbänke segeln schweigend auf den Himmeln. Und mein Traum gibt mir Halt. **** Tannengrün und Zimtsterne und über allem so eine vage Hoffnung wider alle angelebten Zweifel dass doch ein Wunder geschähe ------ DezemberstimmungVäterchen Frost reitet auf einer Wolke Über die Nachtstadt streut er
Eiskristall und Schneewehen In seinem Bart hockt ein Elf Und zittert mitten im Silberhaar Am Horizont glüht sich der Morgen ein: Wintersonnwendleuchtelicht ----------------------
Plätzchen backen und nun sitze ich berauscht von inneren Wintermelodien mitten in Rosenmehl und Zimtpulver Die Mandeln und die Rosinen zappeln bereits mit Haut und Stängelchen, und der Herd seufzt schon vor Ungeduld Aber ich - ich seh’ den Schneeflocken zu, wie sie in mir tanzen einfach so ziellos und genüsslich Zeit verloren gleite ich in den Abend ---- Zwischen den Jahren spannt sich das Zeitsegel über den Winden der Welt und verhalten tönen die Glocken Weihrauchwolken ziehen über die nächtlichen Himmel Der Mond wiegt sich im Dunkelblau und mein Herz schlägt milder an die Tür der Ewigkeit.
Das Jahr ist neu die Zeit ist alt die Himmel sind weit Und wo und wie bin ich Mensch?
Alle Texte auf dieser Seite (c) Barbara BaLo* Lorenz
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