Meilensteine deutscher Eisenbahngeschichte


1835
Die erste deutsche Eisenbahnstrecke von Nürnberg nach Fürth wird durch die Bayerische Ludwigsbahn eröffnet.

1839
Die erste ausschließlich dampfbetriebene Ferneisenbahn ist die 120 km lange Strecke von Leipzig nach Dresden.
1842
Erstmals setzt die Preußische Staatsbahn Durchgangswagen (daher D-Zug) mit vom Seitengang abgehenden Abteilen und wettergeschützten Wagenübergängen ein.
1895
Zwischen Meckenbeuren und Tettnang wird die erste voll elektrisch betriebene Strecke für Personen- und Güterverkehr betrieben.
1903
Elektrische Schnelltriebwagen der Firmen AEG und Siemens & Halske erreichen bei Versuchsfahrten eine Geschwindigkeit von über 200 km/h.
1924
Die Deutsche Reichsbahn wird gegründet.
1931
Der "Schienenzeppelin" mit dem charakterischen Luftschrauberantrieb fährt auf Teststrecken mit einer Spitzengeschwindigkeit von 230 km/h. Dieser Triebwagen wird aber nie in Serie gebaut.
1933
Der Schnellverkehr zwischen Berlin und Hamburg wirddurch den Dieseltriebwagen VT 877a/b eröffnet. Er wird als "Fliegender Hamburger" bezeichnet.
1936
Nur 100 Minuten benötigt der Henschel-Wegmann-Zug mit seiner stromlinienförmigen Dampflokomotive für die Strecke Berlin - Dresden.
1949
Nach Gründung der BRD am 30. September 1949 entsteht im Westen Deutschlands die Deutsche Bundesbahn.
1952
Die Deutsche Bundesbahn setzt mit dem VT 08 erstmals einen Dieseltriebzug für den Fernverkehr ein.
1977
In der BRD werden die letzten Dampflokomotiven ausgemustert.
1991
Auf der Strecke Hamburg - München verkehrt der erste ICE.
1994
Die in der DDR noch exitierende Deutsche Reichsbahn und die Deutsche Bundesbahn werden zur Deutschen Bahn AG umgewandelt.
2000
Der Elektrotriebzug vom Typ ICE 3 fährt mit einer zulässigen Geschwindigkeit von 330 km/h.
2007
Die Lokführer führen den nach Kriegsende größten Arbeitskampf durch.Gestreikt wurde von Mittwoch, 14. November um 12:00 Uhr (Personenverkehr ab Donnerstag, 15. November um 2:00 Uhr) bis Sonnabend, 17. November um 2:00 Uhr. Insgesamt haben 10.320 Eisenbahner 62 Stunden die Arbeit niedergelegt...ein deutliches Zeichen an den Bahnvorstand!
   
   
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