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            WIEDENSAHL

            BOLTEN'S DEELE

 
 

 

 

 

       

 
 

 
Bolten’s Deele 05726-1481
Imbiß + Restaurant + Cafe
Täglich geöffnet ab 11:00 Uhr
31719 Wiedensahl – Hauptstraße 79
 
Lottozahlen 4 11 15 26 33 40 z 30 s 0 6 728229
77  336939
 
Zar Peter besuchte 1716 Pyrmont
10.12.2000
Tanken 524 km 33,25 Liter getankt    33,25 : 524 =  6,35 Liter Verbrauch auf 100 km
13.12.2000
 
Tanken  525 km 34,25 Liter getankt   34,25 : 525 =  6,52 Liter Verbrauch auf 100 km
 

 

 

 

     

 

 

             ZAUBERBLUME

             MAX UND MORITZ

 
 

 

Max und Moritz am Fenster
 
Gedicht von © Brigitte Obermaier, München, 1994
 
Am Fenster Max und Moritz sitzen.
Beide überlegen und schwitzen.
Was könnte man hier tun?
Oder heute einfach mal ausruhen?
 
Dem Zeisig oder der Meise zusehen?
Sollte das wirklich gehen?
Im Hinterstübchen reift der Gedanke
Wir bringen das Häuschen zum schwanken.
 
Siehe die Katze schleicht ums Haus.
Die fängt heute Vögel, statt einer Maus.
Max und Moritz stellten hin einen Hocker.
Damit fängt die Katz die Vögel ganz locker.
 

 

 

       

 

 

             W-BUSCH

             LAUDATIO

 
 

  

Laudatio an Wilhelm Busch
© Zauberblume  Anno 2000 aus München,
 
VON DIR ÜBER MICH
SPRACH WILHELM BUSCH UND MEINTE SICH
KEIN DING SIEHT SO AUS MEINTE ER WESENTLICH
AM WENIGSTEN DES MENSCHEN ICH
 

 

 

       

 

 

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             LAUDATIO

 
 

 

Laudatio an Wilhelm Busch
Text und © Brigitte Obermaier, München, 09.12.2000
 
Von mir über mich.
Sprach Wilhelm Busch und meinte sich.
Kein Ding sieht so aus, meinte er wesentlich.
Am wenigsten des Menschen ICH.
 
Ein Mensch so edel - ist im Begriffe;
Dieser lederne Sack voller Pfiffe;
Kennt  Kapriolen und mancherlei Kniffe.
Hat meist alles im Griffe.
 
Will man über sich was erfahren kunstgerecht.
Von der zweifelhaften Dienerschaft so schlecht -
Dem Kopfe – erfährt man nie so recht -
Was passiert und wer ist hier der Knecht?
 
Kinderschar waren sie der Sieben.
Groß geschrieben das Familien-(Leben)-Lieben.
Sein Vater als arbeitsfroher Krämer, es wurde angeschrieben.
Seine fromme, stille Mutter hatte er  fleißig beschrieben.
 
Im Garten war das Gras so hoch.
Er durchstöberte es als Drei-Käse-Hoch.
Die Erbsenstauden noch höher, dennoch;
Erliebte das strohgedeckt Haus, den Brunnen, das Joch.
 
Ringsum als es still und dunkel war.
Stand er auf im Winter, zu früh das war klar.
Die pompejanisch geformte zinnerne Lampe leuchtete klar
Da war Wilhelm Busch  so cirka sieben Jahr.
 
Mit neun eine Reise so weit weg, war  nicht ganz leicht.
Oben die leuchtenden Sterne, Mutter war ganz bleich.
Knecht Heinrich zog den Wagen vorbei am Deich.
Er, Wilhelm, saß ganz oben und spukte in den Teich.
 
Die Wirtshäuser waren für sie tabu.
Ein wenig seitwärts wurde angehalten im nu.
Der Deckel der Ernährungskiepe blieb nicht zu.
Heraus kam ein geräucherter Schinken, das war der Clou.
 
Draußen vor dem Dorf rief Müller Sohn komm mit zum Bach.
Sie machten eine ‚Mudde‘ aus Erde und Wasser und danach.
Legten sie sich in die Sonne, bis sie inkrustiert und krach -
Wie Pasteten und spülten’s im Bach wieder ab, die Sach.
 
Mit dem Wirt  wurde er vertraulich und bekannt.
Bei ihm fand er einen dicken Notenband -
Der er durchgeklimperte und freireligiöse Schriften fand -
Die begierig Wilhelm zu verschlingen verstand.
 
Sein Wunsch war die aufnahmebereite Zauberei.
Anmutig fliegen und hupfen können und so nebenbei
Hoch in der Luft, von einem Baum zum anderen, wie Hexerei.
Und daß ‚sie‘ es ansähe die kunstvolle Gaukelei.
 
Als er neckte den Dorftrottel mit Geduld und Liebe.
Bekam er von seinem Oheim ein paar unwesentliche Hiebe.
Mit einem trockenen Georginenstengel, da rief  er Friede.
Doch im Gedanken er neue Neckereien schmiede.
 
Lag im Grase ein alter Bettelvogt.
Er hielt sein Mittagsschläfchen und schnarchte schon.
Zog er die Luft ein, Mund weit auf, das wars schon.
Krah und Püh wie ein sanfter Flötenton
 
Zu Lüethorst in die Pfarrei die Familie zog dort hinein.
Dreizehn war Wilhelm, der Bach murmelte tagaus tagein.
In die Unterrichtstunden schlich sich nun die Metrik ein.
Heimische und fremde Dichter wurden gelesen im Reim.
 
Gegenüber die  Schaubühne des ehelichen Zwistes, es war erlesen.
Sie schwang triumphiertend den Reiserbesen.
Unten im Bach konnte man ihn auflesen.
Die herausgestreckte Zunge war seine Waffe gewesen.
 
Mit sechzehn ausgerüstet mit einem Sonett, das lange warten.
Mit ungefähren Kenntnissen der vier Grundrechnungsarten.
Erhielt er Einlaß zur polytechnischen Schule und dessen Garten
Seine erste Uhrzeit nach Kartoffelsystem war zu erwarten
 
In der Wachstube erlernte er des Rauchen’s  Recht.
Wurde des Biertrinkens lahmer Knecht.
Märzerrungenschaften kosteten ihm so manche Zech‘.
Bei beiden hatte er durch das ‚junge‘ Alter Pech.
 
Nach Düsseldorf verwies ein Maler ihn.
Die Erstürmung einer Burg das war der Beginn.
Just zum Frühlingsfeste ging er liebend gerne hin.
Vom Maiwein begeistert, da stand ihm der Sinn.
 
Antwerpen war der nächste Schritt.
Die Muttersprache der Kunst zu erlernen war er fit.
Rubens, Brouwer, Teniers, Frans Hals noch mehr Verschnitt.
Die göttliche Leichtigkeit der Darstellung nahm er mit.
 
Er kam zurück, Heimweh-Schmerzen ihn quälten.
Was damals die Leute ut oler Welt erzählten.
Suchte er sich fleißig zu merken und sie fällten.
Das Urteil über ihn und der unbekannten Welten.
 

 

 

 

       

 

 

             GäSTEBUCH

             EINTRAG

 
 

 

1. Gäste-Busch Buch –
 
Innendeckel
Sag mir, wie wäre es, wen du lenkst -
Und du deine Gedanken zusammensuchst -
Ein  paar Worte dem Hausherrn schenkst.
Verewigst Dich  in diesem Gäste-Buch
 

1.      Gäste-Busch Buch –
 
Außen-Deckel
Und ist zu Ende dieses Gäste-Busch
So suche nicht das Weite –
Gedanken weiter sammeln und sich
Eintragen im Gäste-Busch dem Zweiten.
 

 

 

       

 

 

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             WIEDENSAHL

 
 

 Ausflug in die Vergangenheit

 

Busch, Wilhelm, Maler, Graphiker u. Dichter, *15. 4. 1832 Wiedensahl, Hannover,

†9. 1. 1908 (75 Jahre) Mechtshausen bei Seesen; lieferte nach Ausbildung in Düsseldorf, Antwerpen und München seit 1858 für die Zeitschrift „Fliegende Blätter“ zahlreiche volkstümliche humoristische Bildergeschichten mit selbstgedichteten Versen in schwungvoll-bewegtem Zeichenstil und knapper, treffender Charakterisierung. Berühmt wurden u. a. die Folgen „Max u. Moritz“ 1856; „Die fromme Helene“ 1872; „Hans Huckebein“ 1872; „Julchen“ 1877; „Abenteuer eines Junggesellen“ 1875. Die Themen sind meist der Welt des deutschen Kleinbürgertums entnommen. Als Dichter schrieb Busch unter anderem die Erzählung „Eduards Traum“ 1891 sowie knappe Spruchgedichte von abgeklärter Lebensweisheit; Gedichtsammlungen: „Kritik des Herzens“ 1874 u. „Zu guter Letzt“ 1904. Die Autobiographie „Von mir über mich“ 1894 zeigt Anklänge an die pessimistische Lebensphilosophie Arthur Schopenhauers. Als Maler wurde Busch zunächst nur wenig beachtet, obwohl seine Landschaften und Figurenbilder in ihrer temperamentvollen, tonigen Malweise Anregungen der alten Holländer (Franz Hals, A. Brouwer ) realistisch weiterentwickeln. Der größte Teil seines künstler. Nachlasses wird seit 1937 im Wilhelm-Busch-Museum in Hannover aufbewahrt. – Sämtl. Werke,  hrsg. von H. Werner, 6 Bde. 1961–1963. – Sämtl. Briefe, hrsg. von F. Bohne, 2 Bde. 1968/69.

Busch  hatte sein Bier selbst gebraut, das war damals so üblich.

Wenn er Durst hatte sagte er nur: „Up to deel“ Wir brauchen mal ne „Bolten Deele“, das heißt sie haben einen gepichelt  - Sie gingen zu Boltens Deele, Deele heißt Tenne oder Eingang hier im Niedersächsischen Raum.

Tenne: Diele, Eingang, Gang, Halle, Hausflur, Korridor, Flur, Entree, Vorraum

In der Tenne befanden sich Strohhalme und die Leute setzten sich gemütlich zusammen um einen zu heben. Die Stall-Laterne lieferte das Licht dazu.

Likendeeler, Likedeeler, andere Bezeichnung für die `Vitalienbrüder, die ihre Beute zu gleichen Teilen (niederdeutsch to liken deelen) unter sich aufteilten.

Unter dem Kamin befand sich der Ofen mit offener Feuerstelle. Darüber war ein Feuerhaken. Er bestand aus einer Zahnreihe und einem verschiebbaren langen Riegel. Der Kessel wurde unten angehängt. Wenn man den Kessel näher zum Feuer bringen wollte wurde der ange Riegel jeweils um einen Zahn nach unten versetzt, daß das Feuer näher an den Kessel kam. Daher kommt auch das Sprichwort: „Einen Zahn zusetzen.“ – Wenn der Bauer vom Feld heimkam, hat ihn seine Frau schon von Ferne gesehen und hat dem Gesinde oder der Tochter  Kluthhilde zugerufen: „Leg einen Zahn zu, der Hausherr kommt nach Hause.“

Aus dem Nachlaß gibt es auch den Kaffeeröster der Witwe Bolte. Ein ca 30 cm Durchmesser rundes Blech-Gefäss in dem oben das Malz und Karn hineingab und auf der Feuerstelle röstete. Eine Rinde außenherum fing dann das kochende Kaffee-Waser auf.

Lehrer Lämpel war Kost-Gänger von Frau Bolte. Es gab damals zwei Lehrer. Der 1. Bekam Gehalt und der zweiter Lehrer, hier Lehrer Lämpel, bekam Kost und Logie. Das war damals so üblich – Arbeitskraft gegen Ware/Naturalien. So hat sich unter den Kostgängern des öfteren in den Bauernhöfen auch Beziehungen anbahnen können.

Zwei lange Pfeifen gibt es auch noch. Die Pfeifenköpfe von Wilhelm Busch liegen im Museum von Wilhelm Busch.

„Du wirst über den Löffel barbiert.“ Ist ebenfalls ein Ausspruch, der daher kommt, daß der Barbier einen Holzlöffel dem Kunden in den Mund (den runden, gewölbten Teil) schob und dann nach dem Muster den Bart über dem Mund geschnitten hat.

„Ins Fettnäpfchen treten“. Zu dieser Zeit wurden die Würste auf eine Holzlatte einzeln aufgehängt. Die Stange wurde in der kühlen Kammer über zwei Stuhl-Lehnen gelegt. Unter jeder Wurst wurde ein kleines tönerner Unterteller gestellt. Der fing dann das Fett auf, daß von der Wurst heruntertropfte. Nachts wenn sie wieder einmal in Bolten’s Deele waren bekamen sie zwischendurch Hunger. Sie schickten jemanden in die Kühl-Kammer und holten sich eine Wurst.  Nachdem es Dunkel war rief man ihm nach:  „Pass auf daß du nicht ins Fettnäpfchen tritts“

Unter anderem hat er auch einen langen Zollstock – 1 Elle – Man weiß nicht genau ob dieser der Schneider Meck Meck meck benutzt hatte.  Dieser hatte damals auch so ausgeschaut. Wilhelm Busch hat über Schneider Meck Meck ebenfalls eine Geschichte geschrieben.

Wilhelm Busch war damals sehr intelligent > für ein Bauerndorf  zu intelligent. Sein Hauptsziel war ein Buch zu Schreiben.

Im Sommer reiste er umher und im Winter schrieb er Bücher.

Die Bauern in Wiedensahl konnten es nicht fassen, daß man ohne körperliche Anstrengung leben konnte, wie Wilhelm Busch. Sie schauten ihn argwöhnisch an, wenn er, die Hände auf dem Rücken verschrenkt, durchs Dorf ging und nichts tat als schauen, und ab zu eine Skizze in seinem Heft machte.

Da konnte es schon passieren, daß ein Bauer mal verschlafen hatte. Die Kühe riefen, und wollten gemelkt sein. Der Bauer hatte keine Zeit mehr zum Umziehen und stürzte im Nachthemd und Zipfelmütze aus der Haustüre hinaus und rannte zum Kuhstall hinüber. Nichtsahnend stand Wilhelm Busch da. Sah die Szene und rasch machte er sich eine Skizze vom Bauern mit der Zipfelmütze wie er gerade hinausstürzte.

Die Einwohner waren nicht begeistert von ihm und immer mehr wurde der Hass auf ihn geschürt, obwohl oder gerade weil er nichts körperliches Arbeitete.

Noch heute sind die Dorfbewohner nicht gut auf ihn zu sprechen.  Sie tun nichts um das Wissen im 21. Jahrhundert commerziell auszuschlachten.

 

 

 

       

 

 

            WIEDENSAHL

 

 
 

Wiedensahl hat im Jahre 2000 ca 10.000 Einwohner. Bis 1945 gabe es neue Bewohner, die Fremden, die   nach nach wieder wegzogen. Ein Zuzug- bzw. ein Wegzug ist seitdem kaum zu registrieren.

Neue Einwohner haben es schwer sich hier einzuleben.

Sie wollen sich nicht mit den Fremden vergleichen und ebenfalls sich NICHT mit Wilhelm Busch identifizieren.

Noch heute legt man den Neuankömmlingen Knüppel in die Beine. Man macht es Ihnen nicht leicht sich „sofort“ einzugliedern. Fremde müssen sich über Jahrzehnte bewähren, daß sie das Recht haben hier zu leben.

Wenn man bestimmte Personen nicht wollte, so wurde Ihnen was angedichtet, ausgeschmückt. Das machte solange Runde, bis es alle glaubten oder Glauben wollten. Da war noch die Hexenverbrennung aktuell.

1658 fand die Letzte Hexenverbrennung statt.

Einst passierte es im November 1658, daß zwei Jungen im Dorf langeweile hatten. Eine höher gestellte Dame sah die Kinder und lud sie ein zum Pilze sammeln. Das war nichts ungewöhnliches. Die Kinder und Leute kannten sich untereinander. Die Frau war sehr klug und als sie dahingingen sahen sie alle die Nebel aufsteigen. Nebelschwaden hingen über den Feldern. Die kluge Frau erklärte den Kindern, daß der Nebel aus lauter kleinen einzelnen Wassertropfen bestanden. Die Kälte hielt die Tropfen ab, herunterzufallen. Sie gingen weiter und sammelten fleißig Pilze. Als sie zurück zum Haus kamen bot die nette Frau den Kinder was zu Essen an.

Sie backte den Kindern Pfannekuchen, die sie genüßlich verspeisten. Nur damals gab es Feuerstellen in den Wohnungen wo man die Flammen lodern sah, wenn sie gen Kamin knisterten. Die kluge Frau war fortchrittlich und besaß als erste einen Ofen mit Eisenringen, die man je nach belieben herausnehemn konnte. Die Pfanne wurde dementsprechen von unten beheizt, ringsherum jedoch konnte keine Flamme heraus. Die Kinder waren gesättigt und gingen rasch nach Hause. Zu Hause erzählten sie wo sie waren und daß die Frau das Wasser schweben lassen kann und ‚ohne‘ (sichtbares) Feuer Pfannekuchen backen konnte.

Die Elten und die Gemeinde klagte die Frau als Hexe an und sie kam ins Gefängnis ins Kloster bei Loccum. Vor ein paar Jahren fanden Verwandte durch Zufall die Akten über die Gerichtsverhandlung im Kloster Loccum, wo alles niedergeschrieben war. Als sie zur Hexe verbrannt werden sollten versuchten die Bewohner sie freizusprechen. Aller Einspruch nützte nichts. Der Fürst zu Schaumburg erlangte ebensowenig einen Erfolg als die Gemeinde. Sie wurde später dann als Hexe freigesprochen, sollte trotzdem hingerichtet werden. Zum Abschied schrieb sie zwei Briefe die man im Kloster fand: 1. Wie das Erbe aufgeteilt gehört und 2. Sollte der Henker sie nicht richtig treffen so verzeiht sie ihm schon vorher, daß er zweimal zuchlagen mußte.

Die Geschichte um Wilhelm Busch, Bolte und Oetker hatte auch was mit einem Bären zu tun. Ein Bärenfell vom British Columbia, östlich von Vancouver, wurde auf ein Indianerfell genäht und durfte durch den deutschen Zoll eingeführt werden.

Nun hängt er über den Eingang der Deele. Als Fürst zu Schaumburg-Lippe in Bolten’s  Deele zu Besuch war, hat der heutige Inhabe das Fürsten-Portal genannt.

Zwei blecherne Gesellen bzw. Ritterrüstungen halten Wache neben der Tür. Fürst zu Schaumburg ist der größte Arbeitgeber hier im Lande. Viele Ländereien gehören ihm.  Er war schon dreimal da mit seiner Hofkammer zum Essen.

Eine EU Kommision hatte Wandertag und hatte ebenfalls hier ein Essen gebucht, ohne zu Wissen welch historischen Boden sie betraten.  Viele Leute haben freiwillig beim Fürst zu Schaumburg Frondienst geleistet.

Wenn es Weidekriege gab, man Rinder gestohlen hatte, schickte der Fürst Lands-knechte die das gerichtlich regelten.

Noch heute wenn der Wirt ein Wildschwein braucht, ruft er dort an und bekommt zu einem günstigen Preis ein Wildschwein.  Der Fürst hat 4 Förstereien.

So wie die verrückte Lilie die eingeheiratet hat.

Es wurde viel untereinander eingeheiratet, so daß es leider noch heute dementsprechende Verwandte gibt. Bei den Oetkers und bei den Schaumburg’s.

Alljährlich findet ein großen Monachren-Treffen irgendwo statt. Da kommt auch Gloria von Thurn und Taxis z. B. und es gibt Erbstensuppe traditionsgemäß.

Einmal beim Rothschild fand wieder mal ein großes Monarchen-Treffen statt. Als Rothschild den Saal betrat standen alle erfürchtig auf, nur Fürst Schaumburg nicht. Man fragte ihn, warum er das nicht täte und er sagte: Ich bin er einzige der keine Schulen bei ihm hat.

In einem Bilderrahmen befindet ich der silberne Myrthen – Hochzeitskranz von Sophie Dorothe Bolte  vom 11. 4. 1890.

17.06.1951 bekam die Altsau Jolanthe den 1. Preis in Hebra. (laut Urkunde)

Gesucht werden Gegenstände aus diesem 1830  Jahrhundert.

So nach und nach kommen die Einwohner und bringen vereinzelt uralte Gegenstände die aus dem alten 19. Jahrhundert noch stammen.

 

Frage Wilhelm Busch verheiratet? Mit wem? Kinder?  Nachkommen heute?

Wie reiste er? Wie Goethe mit Kutsche oder zu Fuß?

Eltern?

 

 

 

       

 

 

             WAS GESCHAH

             1832

 
 

1832: Goethe starb – 1832 Wilhelm Busch wurde geboren.

 

Goethe, Johann Wolfgang von, Dichter, *28. 8. 1749 Frankfurt a. M., †22. 3. 1832

Busch, Wilhelm, Maler, Graphiker u. Dichter, *15. 4. 1832 Wiedensahl, Hannover,

†9. 1. 1908

1832:

Ecuador: Klassizist. patriot. Oden schuf J. J. de Olmedo. Höhepunkt u. Abschluß der Romantik war J. León Mera (*1832, †1894)

Gegen die Diktatur in Ecuador kämpfte der Essayist J. Montalvo (*1832, †1889).

Jackson [!d)æks/n], Andrew, US-amerikanischer der 7. Präsident der USA (1832 wiedergewählt).

Balzac [-!zak], Honoré de, schrieb  „Oberst Chabert“ 1832;

Balzac [-!zak], Honoré de, schrieb die  „Tolldreisten Geschichten“ („Contes drôlatiques“ 1832–1837, dt. 1908)

Bazard [ba!zasr], Saint-Armand, französ.. Sozialist, *19. 9. 1791 Paris, †29. 7. 1832 Courtry;

Englische  Garten, der von Ludwig Sckell vollendet wurde (1804 –1832)

Fertiggestellt: der Park des  Fürsten Pückler in Muskau (1816–1832)

Frauenbewegung England 1832

Frauenbewegung Mary Smith focht ohne Erfolg das Reformgesetz von 1832 an.

Geijer Erik Gustaf, schwed. Schriftsteller „Geschichte des schwed. Volkes“ 1832–1836, dt. 1832–1836,

die Wahl Ottos I. zum König (1832).

griech. Malerei, Nikiphoros Lytras (*1832, †1904)

Großbritannien Wahlrechtsreform von 1832

Hambacher Fest, Massenkundgebung 1832 Repressionsmaßnahmen wie der Aufhebung der Presse- u. Versammlungsfreiheit am 28. 6. u. 5. 7. 1832.

Londoner Konferenz 1832

Schreyvogel, Joseph, österr. Schriftsteller, *27. 3. 1768 Wien, †28. 7. 1832 Wien;

Agendenstreit, erbitterten Streit in den preuß. Teilkirchen aus, der um 1832 durch das Zugeständnis eigener provinzialkirchl. Zusatzagenden beigelegt wurde

Alcott [!.slk/t], Louisa May, Tochter von `Amos B. Alcott, US-amerikan. Roman- u. Jugendschriftstellerin, *29. 11. 1832 Germantown bei Philadelphia, †6. 3. 1888 Boston

Aplanat [der; grch.], ein Doppelobjektiv, bei dem chromat. u. sphär. Seiten- u. Längenabweichungen korrigiert sind. Das A. wurde 1866 von Hugo Adolph Steinheil (*1832, †1893) erfunden.

Azoren 1832 nahm hier der Aufstand der Liberalen gegen die Herrschaft Dom Miguels seinen Ausgang.

Barker Charles Spackmann, engl. Orgelbauer, *10. 10. 1804 Bath, †26. 11. 1879 Maidstone; erfand 1832 den Barkerhebel, der die `Traktur der Orgel pneumatisch betätigt

 

Bartsch, Karl, Germanist u. Romanist, *25. 2. 1832 Sprottau, †19. 2. 1888 Heidelberg;  gab altdt. Dichtungen heraus, u. a. das Nibelungenlied, 3 Bde. 1870–1880.

Bentham [!b&nth/m], Jeremy, engl. Moral- u. Rechtsphilosoph, *15. 2. 1748 London, †6. 6. 1832

Komiker Karl Wilhelm Unzelmann (*1. 7. 1753 Braunschweig, †21. 4. 1832 Berlin),

Bildhauer Desiderius Lenz (*1832, †1928)

; 1832 von J. Biscoe entdeckt.

Bjørnson [!bjøsrns.n], Bjørnstjerne, norweg. Dichter, *8. 12. 1832 Kvikne in Österdalen, †26. 4. 1910 Paris;

Bonstetten, Karl Viktor von, schweizer. kulturpolit. Schriftsteller, *3. 9. 1745 Bern, †3. 2. 1832 Genf;

Carnot [kar!nos], Nicolas Léonard Sadi, Sohn von `Lazare Graf Carnot, französ.. Physiker, *1. 6. 1796 Paris, †24. 8. 1832 Paris; bestimmte den theoret. größtmöglichen Wirkungsgrad von Wärmekraftmaschinen; wichtiger Beitrag zum 2. Hauptsatz der Wärme.

Carroll [!kær/l], Lewis, eigentl. Charles Lutwidge Dodgson, engl. Schriftsteller u.  Porträt-Fotograf, *27. 1. 1832 Daresbury, Cheshire, †14. 1. 1898 Guildford;  schrieb gedankenvolle, heiter-skurrile Kunstmärchen („Alice's adventures in  wonderland“ 1865, dt. „Alice im Wunderland“ 1869; „Alice im Spiegelreich“ 1872,  dt. 1948) u. den Roman „Sylvie and Bruno“ 1889.

Champollion [(ãp.!li5], Jean François, französ.. Ägyptologe, *23. 12. 1790 Figeac, †4. 3. 1832 Paris; entzifferte die Hieroglyphen (1822) u. begründete die Ägyptologie.

 

Charrua [t(a!rua], 1830–1832 ausgerotteter Indianerstamm in Uruguay.

 

 

Oetker, August, Apotheker, *6. 1. 1862 Obernkirchen, †10. 1. 1918 Bielefeld; gründete 1891 die Dr. August Oetker Nährmittelfabrik GmbH, Bielefeld, zur Erzeugung von Backpulver, Puddingpulver, Backaromen, Kindernährmitteln u. a. Die O.-Gruppe umfaßt heute außer der Produktion von Nahrungsmitteln auch Brauereien, Reedereien, Banken u. Versicherungen. Die Vorfahren kommen ebenfalls aus Wiedensahl, wo Wilhelm Busch geboren ist. Witwe Bolte aus der Geschichte heißt Anna Maria Bolte und heiratete am 02.12.1732 Johann Jost Oetker. Sie lebten auf Hof Nr. 24.

Schopenhauer, Arthur, Sohn von `Johanna Schopenhauer, Philosoph, *22. 2. 1788 Danzig, †21. 9. 1860 Frankfurt a. M.;


 

 

 

       

 

 

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