Die klassischen (Denk-) Irrtümer über Dualseelen
Irrtümer über Dualseelen-Verbindungen - oder: woher das Leid kommt ...
Am Anfang nach der ersten Auge-in-Auge-Begegnung straucheln wir zunächst einmal durch rein menschliche Ego-Sorgen und -Herausforderungen. Das ist wichtig, richtig und "normal"-
Fatal wäre es nur, darin stecken zu bleiben. Denn dies ist nur der Geburtskanal! Dein Zutun und dein Wirken in dieser Welt aus der Kraft dieser Verbindung heraus ist das, worauf es ankommt! Deine Ent-wicklung ist im Fokus!
Nicht dieser Mensch hat dein Leben verändert - sondern die Begegnung mit ihm.
Dies ist eine sehr wichtige Erkenntnis, die du in deinem Herzen für dich prüfen kannst. Anfangs wirst du Zeter und Mordio schreien, weil dir dein Ego noch einredet, dass du selbst nicht so viel wert sein kannst und es daher der andere sein muss, der dich "ganz" macht und dir Wert verleiht.
Du selbst jedoch bist jeden Aufwand des Universums wert. Nur du allein :-) dazu brauchst du niemand anderen, nicht mal deinen energetischen Zwilling! Ihn (oder eben sie) auf einen Sockel zu stellen bringt dir eine Menge Leid.
Welchen Sinn sollte es wohl haben, wenn ein Mensch nur in Kombination mit einem speziellen anderen Menschen Ganzheit erfahren könnte? Das würde eine Abhängigkeit bedeuten, LIEBE jedoch ist absolute Freiheit und hat mit Abhängigkeit nichts zu tun.
Die Sehnsucht nach der Dualseele ist in Wahrheit die Sehnsucht nach der eigenen Ganzheit.
Diese erleben wir zwar erstmalig mit diesem speziellen Menschen, denn er spiegelt uns besonders perfekt etwas, das in uns noch nicht entwickelt ist bzw. das wir noch nie zuvor gesehen haben. Dennoch ist es in UNS und nicht in ihm, und es kommt schon gar nicht durch ihn von aussen in uns hinein!
Ein sehr gewaltiger Irrtum ist es zu glauben, der Seelenspiegel lese uns jeden Wunsch von den Augen ab! Das sind lediglich Projektionen des Idealbildes der Eltern aus unserer Kindheit.
Nein! Es ist vielmehr so, dass er uns sogar jeden allerheimlichsten Wunsch abliest, sogar und vor allem alle unsere unbewussten Wünsche. Nicht von den Augen, sondern direkt aus unserem Allerinnersten. Autsch!
"Wunsch" bedeutet nicht automatisch etwas für uns Erstrebenswertes, sondern Wunsch bedeutet in diesem Kontext: alles was ich ins Universum hinaus sende ist "Wunsch", denn das Universum wertet nicht und kennt daher nur diese eine Kategorie. Unbewusst oder bewusst gewünscht spielt ebenfalls keinerlei Rolle. Es gibt nur eine Kategorie, keine zwei Seiten, keine Dualität!
Das Seelendual ist wie das Universum - es wertet nicht, es antwortet nur. Eben wie die Liebe selbst - es sagt dir: Dein "Wunsch" ist mir Befehl, meine Geliebte/mein Geliebter, denn ich diene mir selbst, indem ich dir diene. Du lehnst dich ab? Ok, ich lehne dich ab. Du lässt dich permanent selbst im Stich? Ok, ich tue dasselbe. Denn damit diene ich dir am besten , ebenso mir und damit dem Ganzen! Denn nur so kannst du dir darüber bewusst werden, was du unbewusst tust und denkst, unbewusst entscheidest - kurz: völlig unbewusst lebst.
Die erste Begegnung Auge in Auge ist der Startpunkt für die Beendigung all deiner Illusionen, Lebenslügen, übernommenen Rollen, Fremdbestimmungen.
Das Ende der Illusionen ist erleichternd, aber zunächst sehr schmerzhaft. Nur so jedoch wirst du FREI.
Ich mache mir solche Sorgen um ihn/sie, er/sie macht diesen und jenen Fehler - naja ich sehe mal grosszügig zu. Aber besser wäre es für ihn/sie zu .... Ich weiss das, weil ich ihn wahrhaft liebe.
STOPP! LIEBE macht sich niemals Sorgen. LIEBE weiss auch nicht besser, was für den anderen gut ist, sie fesselt nicht und sie bevormundet nicht. Hier spricht lediglich dein Ego, deine eigenen Ängste. Du willst manipulieren und den anderen Menschen an dich binden, indem du ihm weismachen willst, dass du sein Heil bist.
Damit machst du den anderen menschen klein und dich gross.
LIEBE jedoch traut zu, lässt frei, lässt den anderen seine eigenen Fehler machen. Das ist auch der Grund, warum "Gott" keine Krankheiten verhindert. Nur durch eigene ERFAHRUNG lernt der Mensch, das ist der Vorzug einer Inkarnation auf der Erde in einem menschlichen Körper.
Liebe er-mächtigt, sie würde niemals ent-mächtigen! Das kann sie gar nicht.
"Wir sind die Auserwählten Gottes!"
Das hab ich schon oft zu lesen gekriegt. Klar, ich war selbst auch schon dort, das waren natürlich auch irgendwann einmal meine Gedanken, für eine bestimmte Zeit. Es gehört zur Ent-wicklung eines Menschen wohl dazu.
Das war damals, als mir aufging, dass "Gott" meine Anwesenheit auf diesem Planeten bemerkt hatte. Sofort blies sich mein Ego auf Ballongrösse auf! Vorher war der Gedanke unvorstellbar für mich. Und nun kam der grosse Umschwung und ich geriet naturgemäss erst einmal in das andere Extrem: Jetzt wo er weiss, dass ich hier bin, hat er natürlich meine grosse Einzigartigkeit erkannt (er ist ja nicht dumm!) und hat selbstverständlich etwas ganz Spezielles nur mit mir vor. Na gut,und mit meinem Liebsten.
Dies ist einer der grössten Tricks des Egos, es schürt nämlich den Gedanken der Trennung. Sich-getrennt-fühlen muss nicht heissen, sich "einsam" zu fühlen. Es kann ebenso bedeuten, sich auserwählt zu fühlen. Das kommt auf dasselbe heraus. Noch genauer gesagt: sich als auserwählter als die anderen Menschen zu fühlen. siehe: "Manche sind gleicher"
Ja, Dualgeschichten sind in der Tat einzigartig, und das Universum hat selbstverständlich jedes Detail mit Bedacht gewählt und für jedes Paar etwas ganz einzigartig Schönes, Wichtiges und Heiliges vorgesehen. Der Fallstrick hierbei ist nur, den Rest der Welt damit abzuwerten und mit dem Kopf in Wolkenkuckucksheim zu entschwinden.
Die LIEBE hat FÜR JEDEN MENSCHEN etwas Einzigartiges im Sinn. Und alle Menschen sind dabei Eins, ein Organismus, der einzelne ist eine Zelle im grossen Gesamtkörper, alles wirkt zusammen für das Gelingen des Gesamten. Weder Augen noch grosse Zehen werden bevorzugt, sie haben ganz einfach ihren einzigartigen vorgesehenen Platz mit ihren speziellen Aufgaben. Wertfrei.
Das Allerwichtigste, das man in der beschleunigten Entwicklung innerhalb des Rahmens einer Seelenpartnerschaft beachten sollte, ist die eigene ERDUNG. Der Himmel auf Erden, jaaaa den wünschen wir uns alle. Aber dazu müssen wir auch erst einmal auf der Erde anwesend sein! Sonst können wir den Himmel hier gar nicht etablieren. Wichtiger, als sich Liebesbotschaften an die Dualseele auszudenken und sich in der vermeintlichen Einzigartigkeit zu suhlen ist es also, die Füsse auf den Boden zu bekommen. Von dieser Basis aus geht der Rest dann auch viel leichter und unbeschwerlicher.
Ohne ihn (sie) bin ich halb, ich brauche ihn (sie) dringend um mich ganz und zu Hause zu fühlen!
Wer glaubt, er oder sie brauche eine anderen Menschen um ein glückliches Leben zu führen, wird immer weiter leiden, bis zu dem Tag, an dem er/sie erkennt, dass alles, was wir brauchen, bereits in uns selbst vorhanden ist! Uns fehlt nichts im Aussen, uns fehlt lediglich die Erinnerung daran, wer wir in Wahrheit sind. Dies gilt für alle Menschen, mit oder ohne Dualseelen-Begegnung. Wir selbst beinhalten die Dualseele, der Mensch im aussen spiegelt sie nur perfekt, um uns zu zeigen, wer und wie wir wirklich sind. Dazu haben wir uns hier in diesem Leben verabredet.
Sich in die Abhängigkeit eines anderen Menschen zu begeben hat mit Liebe nichts zu tun!
Wenn ich ihn (sie) nicht bald wiedersehe, sterbe ich. Ich brauche dringend eine weitere Begegnung! Sonst ist mein Leben sinnlos.
Begegnungen mit dem Seelendual finden dann statt, wenn sie geeignet sind, den nächsten Entwicklungsschub zu provozieren. Es gibt Zeiten ohne Kontakt im aussen, das bedeutet dann für uns, dass wir gerade mit uns alleine lernen sollen, nicht mehr und nicht weniger. Siehe oben!
WO IST ALSO DAS PROBLEM? :-) Du hast dich doch! Die Energie, die du fühlst und die dich so wohlig SEIN lässt, ist IN DIR. Sie kann nicht von aussen kommen, das ist unmöglich. Die Wahrheit führt auch hier in die Entspannung und aus dem inneren Kampf in den Frieden.
Hier steht man ja sich selbst gegenüber. Allein dies zeigt die Absurdität der Aussage, übersetzt hiesse sie nämlich: Wenn ich mich nicht selbst bald wiedersehe, sterbe ich. Ich brauche mich dringend, sonst ist mein Leben sinnlos.
Das Gefühl des zu-Hause-Seins mit der Dualseele entsteht somit in uns selbst und weist uns nur auf uns selbst hin. Es geht immer ausschliesslich um uns selbst!
Ich wünschte, er (sie) würde sich anders verhalten, ich glaube er (sie) ist doch nicht meine Dualseele, sonst würde er (sie) mich nicht so ignorieren/so behandeln/so selten anrufen.
Insbesondere dieser perfekte Spiegel wird sich genau so verhalten, wie es uns am besten hilft- und nicht so, dass das Ego befriedigt wird! Daher sind Dualseelen-Begegnungen echte Herausforderungen und Entwicklungsbeschleuniger. Je mehr man von ihnen etwas verlangt, desto weniger wird man es bekommen. Sie machen zu jedem Zeitpunkt alles ganz genau richtig.
Das eigentliche Problem besteht hier jedoch in der Tatsache, dass gegrübelt wird, ob es sich wirklich um die DS-Energie handelt. Sie ist unverwechselbar, sie ist sowas von "zu Hause", denn sie befindet sich ja IN DIR. Wie solltest du das verwechseln?
Schmoll, schmoll, schmoll. Sobald man sich wünscht, der andere möge anders sein als er ist, ist man ins Ego geraten. LIEBE will den anderen niemals verändern, LIEBE nimmt den anderen so, wie er ist und respektiert all seine Handlungen. Die reine LIEBE ist nicht an Bedingungen geknüpft, sie IST, frei von allem. Dieser Wunsch, der andere möge sich ändern, richtet sich eigentlich an uns selbst.
Dieses Vorgehen kommt gewohnheitsmässig aus dem Ego. So hat man seine bisherigen Beziehungen gelebt und man wendet es auch auf die Dualseelen-Verbindung an: Ich ziehe mir etwas aus der Beziehung, tanke dort auf, nehme mir etwas für mein Wohlergehen da heraus. Oder versuche es jedenfalls ...
Wenn ich dichtmache, hört das ganze Elend eines Tages einfach auf.
Sorry, aber das Leben hat den Abschaltknopf für deine spirituelle Entwicklung leider vergessen. Der Mechanismus kann nicht gestoppt werden, deine fortschreitende Entwicklung kann nur verzögert werden. Aber eine kleine Pause sei dir gerne gestattet. Warte aber nicht zu lange, sonst tut es irgendwann weh.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: wer einmal das Geschenk bekommen hat, die eigene Liebe zu fühlen, die man selbst in die Welt aussendet, der wird verblüfft sein, sprachlos, überwältigt. Und wieder einiges mehr verstehen ... Und weitergehen WOLLEN.
Was du eigentlich meinst: Dein Ego will das Leiden abstellen. Nun, daran arbeiten wir ja bereits, das ist Sinn der ganzen Aktion. Es braucht in dieser Dimension eben seine ZEIT.
Er (sie) muss das unbedingt auch verstehen mit den Dualseelen. Ich muss es ihm (ihr) dringend erklären!
Auch dies ist ein Trugschluss, denn der andere muss gar nichts. Siehe oben! Dies entspringt dem Gedanken, den anderen verändern zu wollen, seine Meinung zu brauchen usw. Es ändert sich für dich rein gar nichts, wenn der andere dasselbe versteht wie du oder auch nicht. Es spielt keine Rolle, was der andere für sich tut. Das Motto lautet stets: "Ich schaue auf mich, nicht auf das Aussen!"
Denn einzig in mir liegen alle MEINE Antworten, alles Heil und alles Glück dieser Welt FÜR MICH.
Sein Herz zu verschliessen ändert nichts an der Liebe, denn Liebe IST, unabhängig von Bedingungen. Ich kann sie ignorieren und mich verschliessen, oder ich kann mein Herz weit für sie öffnen. Liebe hat keinen Anfang und kein Ende, das gibt es nur in unserer Illusion der Dualität. Eines Tages schleicht sie sich also wieder ein, denn sie war immer da und kann nicht weggehen, und dann geht die Arbeit weiter. Mit fortschreitender Arbeit an sich selbst ist man immer mehr in der Lage, diese Liebe zu geniessen als das, was sie eigentlich ist: das Geschenk der Erkenntnis unserer ureigenen Existenz in diesem Universum.
Wir sind in dieser Welt, um uns zu ent-wickeln. Das hört niemals auf, egal ob mit oder ohne Dualseele. Dazu kommt, dass man sich von sich selbst abschneidet, wenn man sich von dieser Verbindung abtrennt. (Dies ist natürlich nur eine Illusion, denn auf der Seelenebene kann es keine Trennung geben. In dieser unserer Welt scheint es jedoch so zu sein und wirkt auch so.) Grundsätzlich gilt: alles in meinem Leben, was ich ablehne, leugne, aussperre - lehne ich in Wahrheit in mir selbst ab. Die Welt ist ein einziger grosser Spiegel!
Die Frage, ob und wie oft du deinen DS-Partner in diesem Leben wiedersiehst, ist - wie du nun wohl begreifen kannst - relativ unwichtig zum Ausmass des Geschehens auf spiritueller und Entwicklungs-Ebene für dein Leben und das der Welt - denn du existierst nicht separat von "der Welt" und "den Menschen", sondern du bist EINS mit ihnen.
Wie Geburt und Tod rührt auch die Begegnung mit dem Seelendual an das innerste Geheimnis des Mensch-Seins und verändert unser Dasein vollständig.
Die Geburtsschmerzen bei Seelendual-Begegnungen dauern unterschiedlich lang. Es kommt ganz darauf an, wie du mitarbeitest. Also auch hier ganz analog zu einer Geburt! Es muss vorangehen, sonst bleibst du im Leid stecken. Dein aktiver Einsatz ist also gefragt!
Seinen persönlichen Blickwinkel zu verändern bzw. an sich selbst zu arbeiten kann jedoch schmerzvoll sein und anstrengend. Viele ziehen es daher vor, weiterhin auf das Gegenüber zu zeigen und im Leiden und Anklagen zu verweilen. Jedoch steht einem jeden von uns zu jedem Zeitpunkt offen, mit anderen Augen zu schauen, mit den Augen der Liebe. Dies macht uns frei, in allen Lebensbereichen und in allen Beziehungen.
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