Wie aktivieren Heilpflanzen unsere Selbstheilungskräfte ?
Über eine bestimmte Reizwirkung auf den Körper werden seine Selbstheilungskräfte aktiviert, wie z. B.
- Sekretfördernde Inhaltsstoffe wie Ätherischen Öle, Scharf - und Bitterstoffe reizen die Magenschleimhaut, die
daraufhin mehr Sekret bildet.
- Saponine setzen die Oberflächenspannung zähen Schleims herab, und dadurch wird ein Abhusten möglich.
- Schleime schützen unsere Schleimhäute gegen Reize. Reizhusten wird ausgeschaltet. Dagegen wird bei synthe -
tischen Hustenstillern der Hustenreiz im Zentralen Nervensystem nur unterdrückt, die Schleimhäute bleiben
weiter gereizt.
- Gerbstoffe: die Einnahme großer Mengen kann zum Erbrechen führen. Gerbstoffmengen in geringer Dosis sind
in der Lage die Durchlaßfähigkeit des Magen z.B. zu verringern und eine leichte Abdeckung dieser Gewebe
zustande zu bringen. Bei Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut ist dieser Vorgang sehr wichtig, weil
dadurch ein gewisser Schutz gegen Giftstoffe und Krankheitserreger gewährleistet ist.
Heilpflanzen für die Seele
Dass zwischen Köper und Seele eine Wechselbeziehung mit formgebenden Kräften besteht- wodurch z.B.
chronischer Schmerz ein seelisches Leid oder ständiger Kummer eine organische Veränderung hervorrufen
kann, wird schon oft erwähnt.
Besonders in einer Zeit, wo Stess und Druck uns im Arbeits- und Familienleben, uns aus dem Gleichgewicht
bringen können, setzt die naturheilkundliche Bertachtungsweise die Lebenskraft des Meschen in den Mittel-
punkt.
Heilpflanzen können unserer Psyche helfen, wieder ins Glieichgewicht zu kommen.
Heilpflanzen können auch unser Nervensysten stärken, indem sie stabilisierend in das Körpersystem
eingreifen und so regulativ wirken.
Pflanzliche Mittel
Mittel die bei psychischen Erkrankungen eingesetzt werden können,sind:
- Zum Einen in sogennte Antidepressiva, bei leichter Depression und
- Zum Anderen in sogennate Sedativa, also Beruhigungsmittel, angewandt bei :
- allgemein nervöser Unruhezustände
- nervös bedingten Einschlafstörungen sowie
- nervöser Erschöpfung und Erregbarkeit
Die pflanzlichen Beruhigungsmittel lassen sich unterteilen in :
- Tagessedativa, wie Lavendel und Melisse
- Nachtsedativa, wie Baldrian und Hopfen, die schlafanstoßend wirken
Diese pflanzlichen Mittel wirken schlafanstoßend, ohne die Tiefschlafphase negativ zu beeinflussen.
D.h. die Seele bekommt die Gelegenheit, den Tag im Schlaf zu verarbeiten und es kommt auch zu keiner
Abhängigkeit, im Gegensatz zu synthetischen Mittel, wie Valium ,die die Tiefsclafphase unterdrücken.
So stauen sich die Eindrücke des Tages auf.
Aber auch pflanzliche Mittel haben ihre Grenzen. Kontrainduziert sind alle schweren, seelischen
Störungen eines Menschen, wie :
- akute Angstzustände
- Zwangs - und Wahnvorstellungen
- Epilepsie
- Halluzinationen
- schwere Depressionen
Diese Krankheiten gehören in ärztliche Aufsicht.