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Der Schreck jedes Terrarianers sind wohl die Krankheiten. Haltungsbedingte Mängel bei Reptilien sind für mehr als 95% aller Gesundheitsprobleme verantwortlich. Viele der folgenden Krankheiten könnten vermieden werden. Falsche Haltungsbedingungen wie z.B Temperatur, UV-Licht, Luftfeuchtigkeit, fehlende Versteckmöglichkeiten usw. können zu Stress bei den Tieren führen, welche den Krankheitsverlauf zusätzlich beschleunigt. Auf dieser Seite unserer Homepage haben wir Informationen zu Symptomen, möglichen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten verschiedener Krankheiten zusammengestellt. Bei den ersten Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung "nicht zögern" sondern schnellstmöglich einen fachkundigen Tierarzt zu konsultieren. Ihr tut diese euch und euren Tieren zum Gefallen.
Ein "normaler" Tierarzt kann leider nur selten helfen. Ihr solltet einen Tierarzt aufsuchen der sich auf Reptilien spezialisiert hat. Eine Liste mit möglichen Tierärzten findet ihr unter "Tierärzte"auf dieser Website. Jede Verzögerung der richtigen Behandlung kann zu einer Verschlechterung des Zustandes eurer Tiere führen.
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Außenparasiten
Früher oder später wird jeder Reptilienhalter mit Außenparasiten konfrontiert werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Krankheiten kann man hier in vielen Fällen selber Maßnahmen ergreifen. Um der für die Tiere so lästigen und schädlichen Parasiten Herr zu werden.
Die am häufigsten bei Reptilien diagnostiziert Milbenart ist die Schlangenmilbe „Ophionyssus natricis“.Zu einem ernsten Problem kann diese weltweit verbreitet Milbenart werden. Starker Blutentzug, Hautschädigungen und Entzündungen der Bissstellen können Folgen eines Milbenbefalls sein. Zecken:
Im Regelfall kommen Zecken nur bei frisch importierten Wildfängen vor. Zecken können Schädigungen durch starken Blutentzug und die Übertragung von Blutfilarien hervorrufen. Eine manuelle Entfernung der Parasiten kann jeder von Euch selber machen. |
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Rachitis ist wahrscheinlich die häufigste Knochenkrankheit bei Reptilien in Gefangenschaft. Die Rachitis tritt bei Tieren auf, die sich noch im Knochenwachstum befinden. Die Krankheit kann aufgehalten werden, aber die Folgen einer Rachitis sind nicht reversibel. Die betroffenen Tiere die an dieser Krankheit leiden, werden immer Deformierungen behalten. Was aber nicht bedeutet, dass sie nicht lebensfähig sind. Früher oder später werden unbehandelte Tiere jedoch eingehen. Symptome:
Die erstes Anzeichen einer Rachitis ist in vielen Fällen ein Zittern der Gliedmaßen. Betroffene Tiere fangen in fortgeschrittenem Stadium aufgrund gebrochener Knochen oft an zu hinken oder bewegen sich insgesamt unnormal. Sie bekommen Knochendeformierungen wie z. B. gekrümmte Gliedmaßen oder eine krumme Wirbelsäule und der weiche Unterkiefer wird durch den Zug der Muskeln bogenförmig geöffnet. Die Tiere hören auf zu wachsen. Um die Rachitis zu behandeln, muss man die Versorgung der Tiere mit Vitamin D3, Kalzium und Phosphor sicherstellen. Dabei ist auf ein Kalzium-Phosphor-Verhältnis von ca. 1,5:1 zu achten. Gleichzeitig muss man nach den Ursachen der Krankheit suchen. Meistens liegt eine Mangelversorgung wie z. B. unzureichende UV-B Strahlung vor. Das Tier sollte dann regelmäßig und ausgiebig mit einem UV-B Flächenstrahler bestrahlt werden. |
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Würmer sind langgestreckte, wirbellose Tiere die oftmals parasitisch in oder an anderen Tieren leben. Es gibt verschiedene Arten von Würmern, die verschieden Larvenstadien durchlaufen, welche wiederum verschiedene Wirte benötigen. Um die genaue Art des Wurmbefalls zu bestimmen, ist eine mikroskopische Kotuntersuchung durch einen Tierarzt notwendig. Fadenwürmer / Nematoden: Diese Würmer können fast alle Organe befallen. Bevorzugt halten sie sich im Magen-Darm-Trakt und in der Lunge auf. Die Tiere zeigen entgegen ihrer Nahrungsaufnahme körperliche Schwäche, apathisches Verhalten sowie ein Ausblassen der Körperfärbung. Manchmal treten auch Durchfall oder eingefallene Muskelpartien und Augenhöhlen auf. Bandwürmer/ Cestoden: Diese Würmer befallen meist den Darmbereich des Tieres. Dem Körper werden dabei wichtige Nährstoffen entzogen. Meist werden durch die Larven die im Wirtskörper wandern große Schäden in Organen und Gewebe angerichtet. Saugwürmer/ Trematoden:
Diese Würmer treten im Verdauungstrakt, der Harn- und Gallenblase, Niere, Leber, Lunge und im Blutsystem des Tieres auf. |
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Häutungsprobleme treten meist bei Jungtieren auf, bei denen Hautreste an Zehen hängen bleiben. Diese Hautreste lassen sich aber problemlos mit der Hand oder einer Pinzette vorsichtig entfernen. |
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Nekrose, abgestorbene Gliedmaßen
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