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Haltung der Bartagame Sie lautet: - die Terrariumlänge sollte 5x der KRL entsprechen (Kopf-Rumpf-Länge) - die Terrariumbreite 4x KRL - die Terrariumhöhe 3x KRL Natürlich ist diese Formel nicht immer anwendbar, da nicht jeder soviel Platz zum Stellen des Terraiums hat.
Einrichtung Wir haben Terrarien in unterschiedlichen Größen : 250 cm x 70 cm x 90 cm und 185 cm x 70 cm x 90 cm, es befinden sich folgende Einrichtungsgegenstände darin :
- 90 Kg Mineralsand : somit erreichen wir eine Höhe zwischen 10 und 15 cm Aber seht selber, unter "Terrariumbau" findet ihr noch eine Menge Informationen.
Heizung Wir haben Fassungen für Heizstrahler im Winter vorbereitet. Sonst nichts. Heizungen im Sand oder Heizsteine können die Bartagamen verbrennen oder noch viel schlimmer ist, wenn sie zulange auf solchen Heizsteinen liegen können sie austrocknen. Deshalb raten wir von Heizungen strengstens ab. In unserem Terrarium werden die Sonnenplätze mit Spotstrahlern angestrahlt, sodass die Sonnenplätze sehr warm werden und der Boden des Terrariums den kühleren Bereich abdeckt, den die Tiere auf jeden Fall auch haben sollten , wenn sie sich zurückziehen möchten.
Beleuchtung Terrariumtiere sind als wechselwarme Tiere auf Licht, d.h. auf dessen Qualität und Intensität, viel stärker angewiesen als gleichwarme Wirbeltiere. Aktivität, Nahrungsaufnahme, Verdauung oder Ruhephasen werden durch den Wechsel von Tag und Nacht sowie vor allem der Lichtintensität beeinflusst. Dazu kommen noch, dass viele Terrarientiere Licht gleichzeitig als Wärme assoziieren und helle Stellen im Terrarium aufsuchen, um sich zu "sonnen". Dies ist insbesondere bei der Beheizung von Wüstenterrarien zu berücksichtigen. Je nach verwendeter Lichtquelle gibt es Unterschiede in der Lichtausbeute und Qualität des Lichts. Leuchtstoffröhren z.B. bieten viel Licht bei geringer Wärmeentwicklung, während Glühlampen den größten Teil der aufgenommenen Energie in Wärme umsetzen und nur einen geringen Teil in Licht. Die Frage, welche Lichtqualität für ein Terrarium am geeignesten ist, kann leicht beantwortet werden, wenn man sich die Natur vor Augen hält: Seit Jahrmillionen haben sich Tiere und Pflanzen in einem langwierigen Evolutionsprozeß an das angepaßt, was die Sonne auf die Erde sendet. Betrachtet man sich das Spektrum des Sonnenlichts ( gemeint ist der für uns sichtbare Teil der Sonnenstrahlung ), so erkennt man eine sehr gleichmäßige Verteilung aller Spektralfarben. Aus diesem Grund sollen Leuchtmittel für Terrarien ein möglichst ausgeglichenes Spektrum ohne Lücken aufweisen. Gleichzeitig erscheinen alle Pflanzen und Tiere in ihrer vollen natürlichen Farbpracht. Bei Leuchtstoffröhren sind dies die sog. Vollspektrumröhren die vom Hersteller in zwei Ausführungen für Terrarien angeboten werden. Sog. HQI Lampen liefern ebenfalls ein sehr ausgeglichenes Spektrum und sind eine hervorragende Beleuchtung für größere Terrarien. Glühlampen haben einen sehr starken Rotanteil im Spektrum, der jedoch durch Einfärbung des Glaskolbens mehr oder weniger ausgeglichen werden kann. Ein wesentlicher Faktor bei der Beleuchtung von Terrarien spielt dann noch das UV-Licht und zwar in Bereichen UV-A und UV-B. Terrarientiere benötigen ja nach Herkunft mehr oder weniger UV-Licht für ihr Wohlergehen. UV-B regt die Vitamin D3 Synthese aus der Vorstufe Vitamin D2 an. UV-A regt die Pigmentierung an.
Außerdem bekommen unsere Bartys 3 mal die Woche eine UV Bestrahlung bis zu 30 Minuten ( je nach Alter ). Dazu setzten wir die Osram Ultra Vitalux 300 Watt ein.
Pflege
Die Pflege der Bartys ist relativ problemlos. Wir entfernen, sowie einer von uns gesehen hat, dass sich etwas im Terrarium befindet, mit einer kleinen Schaufel, die betroffenen Stellen komplett mit Sand, da sich die ausgeschiedene Flüssigkeit im Sand verbreitet und später verklumpt. Natürlich solltet ihr abends Futterreste und Futterschalen entfernen. Frisches Wasser und ein wenig Dragonfutter lassen wir drin. |
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