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Nach einem 12jährigen Arbeitsleben in der Wirtschaft war für mich klar. Auch wenn die Arbeit bei Messerschmidt-Bölkow-Blohm, heute heißt es EADS, in Ottobrunn schon interessant war, vor allem die Zeit, als ich Raumfahrtprojekte betreut habe, es war mir klar geworden, ich muss meine Interessen zu meinem Beruf machen. Von heute auf morgen ohne festes Gehalt, der Sprung ins kalte Wasser sozusagen, nur 1 ganz guter Freund hat mir so die Stange gehalten, dass ich den Sprung gewagt habe. Und ich bin ihm dafür ewig dankbar. Die anderen haben mich alle ermahnt, ich müsse doch an die Rente denken. Ich bitte Sie, mit 35 an die Rente ... Ich habe als Ethnologin im afrikanischen Raum gearbeitet, habe zahlreiche Forschungsreisen nach Indien, Rotchina, Japan, Korea und viele andere Länder gemacht. Jede Ethnologin, jeder Ethnologe, favorisiert "seine" Ethnie ..., kurzum, die Vielfalt hat nach mir den Wunsch nach "Einheit" unwiderstehlich hervorgerufen. "Der Mensch" ist doch überall gleich, zumindestens sich sehr ähnlich, also habe ich "den Menschen" studiert, "Was ist der Mensch" war eine Frage des Philosophen Immanuel Kant, und in Philosophie dann auch promoviert. Habilitieren oder populäre Bücher schreiben,? das war meine entscheidende Frage. Und ich habe mich während meiner Arbeit über den ästhetischen Gehalt des Andachtsbilds, zusammen mit meinem Professor Wolfhart Henckmann, für populäre Bücher entschieden. Ich wollte meinen Blick wieder weiten für das Ganze des Lebens. Das Ganze des Lebens ist im Werk des oberfränkischen Dichters Jean Paul dargelegt, seine satirische Seite, das Leben mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtet, die Spezialität des oberfränkischen Originals gewesen. Und die hat mich gereizt. Bestimmt hätte Jean Paul so allerhand zu sagen gehabt, genauer gesagt Engel Jean Paul, wäre es nur möglich, ein 2. Mal auf die Welt zu kommen. Und das geht, vor allem dann, wenn man ja sogar zu Lebzeiten ein Stück geschrieben hat: Die wunderbare Gesellschaft in der Neujahrsnacht. Die armen Menschen können einem ja auch wirklich leid tun, zumal man es "da oben" so gut hat! Auch in meinem Klosterkrimi "Froschmädchen lieben anders" hat mich die Frage bewegt, wie schaut es aus in einem Benediktinermönch, der mit seinem Gefühlsleben nicht klar kommt, seine alte Liebe zwar verdrängt hat, aber nie richtig vergessen konnte. Wie schaut es aus in einem Mönch, der klar kommen muss mit allem, was ihm seine Berufung auferlegt. Und wie war das damals, mit den Hexen, oder auch heute. Wer sind diese armen Frauen und Männer, die man als "Hexen" abstempelte und warum? Gibt es sie heute auch noch? Mein Kinderbuch "Rashini und der Schmetterling" will zeigen, wie ein achtjähriges Mädchen seiner übermäßigen Phantasie und Lust am Tanzen und Leben zuerst nicht gewachsen ist. Es hat viele Helfer, da ist Ganesha, der indische Gott mit dem Elefantenkopf und dem kindlichen Körper mit den vier Armen, da ist Joe, der englische Junge, der so ganz anders ist, wie Rashini eben ... gerade durch Rashinis Phantasie und ihre heiße Liebe zu ihren wundervollen bunten Schmetterlingen schafft sie es, am Ende die Hauptrolle zu tanzen, in einem Schmetterlingskostüm. Seit mehreren Jahren bin ich zu meinen ethnologischen Wurzeln zurückgekehrt und verarbeite meine Ausflüge in die arabische Welt, nach Dubai, den Oman, zu den Beduinen Südtunesiens. Alle Erlebnisse mit Fotos sind über den Blackbetty Verlag in Wien als mobilebook zu kaufen bzw. herunterzuladen. Im Laufe des Jahres 2008 entsteht außerdem ein Buch über die Beduinen Südtunesiens mit vielen Farbbildern. Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular! |
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