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Alt 18.01.2012, 00:34   #1 (permalink)
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Ich HASSE Sport!

Ich will abnehmen, aber ich hasse Sport wirklich mächtig abgrundtief. Mache einmal die Woche fast 2 Stunden Sport. Ich empfinde es als Schinderei! In vielen Foren heißt es immer, die Leute bekämen Glücksgefühle davon und fühlen sich irgendwie frisch und erholt nachdem sie sich ausgepowert hätten. Bei mir ist das überhaupt nicht so. Ich fühle mich danach einfach nur schlapp und Sport an und für sich fühlt sich einfach nur anstrengend an, wie Arbeit, auf die man keine Lust hat. Ich habe auch schon viel ausprobiert. Von Krafttraining über Ballsportarten und Konditionstraining. Das einzige was einigermaßen ging, war Radfahren, aber das ist auch nicht so der Hammer, weil ich nur Abends Zeit hab und ich als Frau einfach nicht allein im Finstern durch die Gegend strampeln kann. Ich habe auch niemanden der mit mir trainieren kann.

Wieso macht das allen Spaß außer mir?
 
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Alt 18.01.2012, 23:42   #2 (permalink)
sherryll
Beepworlder
 
Benutzerbild von sherryll
 
Registriert seit: 04.09.2011
Ort: Hölle
Beiträge: 72
Hast du es schon mal mit Tanzen versucht?
Vielleicht wäre das ja etwas für dich Dabei kann man auch ganz wunderbar abnehmen. Oder du probierst es einfach mal mit viel frischer Luft und einer Umstellung deiner Nahrungszufuhr. Das soll nicht bedeuten, dass du eine Diät machen sollst.

Versuch einfach weniger zu essen und dafür öfter, das kann dein Magen leichter vedauen und kann damit auch mehr anfangen. Viele Menschen nehmen über diesen Weg ab und sind damit viel zufriedener als durch Sport oder irgendwelche Diäten, die einen nur quälen und am Ende so wieso nichts bringen

Hast du es denn überhaupt nötig abzunehmen? Oder ist das eher eine Unzufriedenheit mit dir selbst, weil du noch nicht ganz so bist, wie du dich gern hättest?
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Alt 20.01.2012, 08:23   #3 (permalink)
Silly.
 
Beiträge: n/a
Geht mir genauso! Ich habe als Jugendlicher nur Ballsportarten gemocht, weil ich sie eher als "Spiel" und nicht als "Sport" empfunden habe.

Ich musste aber aus gesundheitlichen Gründen dringend eine Ausdauersportart machen, damit sich mein Blutdruck stabilisiert. Joggen geht nicht, weil meine Knie nicht belastet werden dürfen.

Perfekt für mich war dann ein Ellipsentrainer. (Ein Crosstrainer mit elliptischer Laufbewegung und dem Schwungrad vorne.) Das Ding steht vor dem Fernseher. Ich schaue dabei Filme, Serien etc. die ich vorher aufgenommen habe und sehe sie in kleinen "Häppchen".
20 Minuten laufen = 20 Minuten Film schauen

Man darf sich keinesfalls dabei überlasten und sollte eine bestimmte Herzfrequenz einhalten. Wenn du dich nach dem Training schlapp fühlst, machst du es falsch und strengst dich zu sehr an.

Wenn du dir was Gutes gönnen möchtest, leiste dir für ein oder zwei Stunden einen "Personal Trainer". Das sind Fachleute für Unsportliche und Unmotivierte wie uns. Die geben dir gute Trainingstipps und erklären dir, wie du durchhalten kannst, ohne, dass du die Lust verlierst.

Klar, ein bisschen muss man den inneren Schweinehund überwinden, aber wenn du es nur einen Monat lang regelmäßig durchhältst und es RICHTIG(!) machst - dann merkst du schon wie gut es dir tut.

Abnehmen kann man durch normalen Ausgleichssport nicht wirklich. Dafür verbraucht man zu wenig Kalorien. Lästiger als Sport wird die Ernährungsumstellung sein. Wenn du ein festes Ziel vor Augen hast und Profi-Unterstützung bekommst, ist das aber alles machbar.

Du solltest dich dringend richtig beraten lassen und ein paar Trainingseinheiten mit jemandem machen, der dir ein Training zusammenstellt, das dir richtig nützt und das sich auch durchhalten lässt!

Viel Erfolg!
 
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Alt 20.01.2012, 14:45   #4 (permalink)
dicker_the_real
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Beiträge: 1.258
Weniger ist mehr in dem Fall, versuch einfach mal die 2 Stunden auf 1 zu reduzieren und dafür 5mal die Woche. Wenn du wirklich nur 1 mal die Woche 2 Stunden Sport machst. Stresst du dein Herzkreislaufsystem nur einmal, aber gewöhnst es nicht an höhere Belastungen, oder reizt die Muskeln sich aufzubauen.

Fange erst mal mit leichten Übungen an und langsam steigen.
__________________
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Alt 21.01.2012, 15:25   #5 (permalink)
jean3tte
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Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
In vielen Foren heißt es immer, die Leute bekämen Glücksgefühle davon und fühlen sich irgendwie frisch und erholt nachdem sie sich ausgepowert hätten.
das gefühl kenne ich auch. (okay, frisch und erholt fühlen vielleicht nicht, aber gut und befriedigt fühlen auf alle fälle.) ich würde behaupten du kommst mit deinen einmal zwei stunden nicht in den "genuss" weil das schlicht zu wenig ist. (oder falsch verteilt, vier mal die woche eine halbe stunde könnte eventuell funktionieren.)
ich für mich fahre fahrrad. im sommer zwischen 150 und 250 km die woche (~7,5-12,5 stunden), ~4000 km im jahr.
(im winter mehr sporadisch als konsequent auf dem heimtrainer, da habe ich meine km aber nie mitgeschrieben. -wäre zu deprimierend.)
ich kenne dein angesprochenes problem gut. die ersten tage im frühjahr wenn ich mich nach der winterpause aufs rad setze frage ich mich die meiste zeit warum ich mir das ganze überhaupt antue. dann fühlt es sich an wie von dir beschrieben. arbeit, pflichtprogramm, anstrengung. spass fehlanzeige. wenn ich aber dann langsam reinkomme, nach den ersten fahrten, beginnt der spass an der sache zu wachsen. nach drei, vier wochen habe ich dann einen richtigen heisshunger. dann fiebere ich den ganzen tag bis endlich feierabend ist und ich mich aufs rad werfen kann. dann spule ich selbst im hochsommer bei 30 grad abends nach einem kompletten arbeitstag noch 50 kilometer ab und freue mich drüber.
das gefühl danach daheim anzukommen ist wirklich genial. dann bin ich platt und ausgepowert, total verschwitzt, die beine lahm, aber es fühlt sich einfach toll an. der körper gewöhnt sich an den sport, und stellt sich drauf ein, es wird fast zur sucht. ich habe dann schon ein schlechtes gefühl und werde hibbelig wenn ich drei tage nichts gemacht habe.
das funktioniert aber nicht mit einmal/zwei stunden pro woche.
so ist es zumindestens bei mir.

silly und dicker_the_real haben das wichtigste bereits angesprochen:
piano beginnen, langsam steigern! nicht übertreiben!
lieber öfters wenig als einmal zu viel!
__________________

der mensch ist nur ein seil, gespannt zwischen dem tier und dem übermensch. ein seil über dem abgrunde.
- friedrich nietzsche




Geändert von jean3tte (21.01.2012 um 22:42 Uhr). Grund: erweiterung eingefügt.
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Alt 22.01.2012, 14:49   #6 (permalink)
thk01
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Um durch eine sportliche Aktivität Glücksgefühle zu erhalten bedarf es einer gewissen Intensität, diese kann man am Anfang meist gar nicht erreichen. Jeder Langstreckenläufer kennt das, die ersten Meter sind die schlimmsten, danach setzen verschiedene Phasen ein und wenn man über die entsprechende Kondition verfügt kommt dann auch die Glücksphase die meist auch noch lange nach dem Laufen anhält.
Wie geschrieben, diese Phase werden Sportstarter erst mal nicht erreichen, sie müssen sich vorab mit kleinen Zielen und dem Erreichen dieser abfinden und motivieren.
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Alt 22.01.2012, 16:16   #7 (permalink)
jean3tte
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Zitat:
Zitat von thk01 Beitrag anzeigen
danach setzen verschiedene Phasen ein und wenn man über die entsprechende Kondition verfügt kommt dann auch die Glücksphase die meist auch noch lange nach dem Laufen anhält.
die glücksphase während der betätigung.

die gibts wohl auch. das ist was anderes als das was ich beschrieben habe.
Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
heißt es immer, die Leute bekämen Glücksgefühle davon und fühlen sich irgendwie frisch und erholt nachdem sie sich ausgepowert hätten.
gut rausgelesen thk. warscheinlich hat der threadersteller die glücksphase gemeint.

o weh. davon ist der normal-freizeitsportler meilen entfernt. diese glücksphase ist mir als theorie bekannt. die erreicht man wohl wirklich erst bei extremsten sportlichen betätigungen. ich kenne das noch nicht. ich kenne die unterschiedlichen phasen ein bisschen, ich darf ab und an mal in die thematik reinschnuppern. ich kenne den effekt vom bergfahren. am anfang gehts gut los. dann zieht sich die sache, es wird anstrengend, der puls kocht hoch, und ich beginne mich wieder zu fragen zu was das alles gut sein soll. das ist der moment wenn ich nur noch aufhören, umdrehen und heimfahren will. der trick ist, weiter zu machen (man muss dann aber schon gut im training sein um unbeschadet weitermachen zu können). denn dann kommt irgendwann die nächste phase. irgendwann ändert sich alles, das gefühl der anstrengung geht zurück und ich funktioniere nur noch. relativ emotionslos ist es dann einfach nur noch weiterfahren, tretimpuls halten, und ja, eben vor-sich-hin-fahren. irgendwann kommt dann wieder eine durchhängerphase und alles wird wieder schwerer. ds schwankt dann auch mal hin und her. weiter bin ich noch nicht gekommen. wenn man das spiel weiterspielt soll irgendwann auch die angesprochene glücksphase auftauchen. so kenne ich das aus erzählungen von echten ausdauersportlern. aber das ist was an das der nebenbei-sportler nicht denken muss. dafür muss man schon ziemlich radikal unterwegs sein.
von zwei stunden die woche bis dahin ist es ein weiter weg.
das sollte für jemanden der nur ein bisschen sport machen und etwas abnehmen will auch überhaupt nicht das ziel sein!

regelmässig überschaubar sport machen und auf die freude-am-sport-phase hinarbeiten ist da sinniger.
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Alt 22.01.2012, 17:59   #8 (permalink)
thk01
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Bei Ausdauersportarten wirst du recht schnell die nötige Kondition haben in diese besondere Phase zu gelangen. Man erreicht die auch nicht bei jedem Training, aber sie kommt immer häufiger, da gibt es dann Tage da kannst du laufen, laufen und fühlst dich danach noch immer frisch und frei.


Gibt natürlich logischerweise auch immer Tage da bist schon nach einigen Kilometern am Ende, hast kein Bock mehr und fühlst dich dabei und hinterher ausgelaugt.
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Alt 31.01.2012, 20:57   #9 (permalink)
jean3tte
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Zitat:
Zitat von thk01 Beitrag anzeigen
Bei Ausdauersportarten wirst du recht schnell die nötige Kondition haben in diese besondere Phase zu gelangen. Man erreicht die auch nicht bei jedem Training, aber sie kommt immer häufiger, da gibt es dann Tage da kannst du laufen, laufen und fühlst dich danach noch immer frisch und frei.
betreibst du ausdauersport? läufst du? und wie definierst du "recht schnell"?

ich für mich kann nur übers radfahren sprechen. mag sein dass sich das beim laufen ganz anders verhält, und der effekt dort schneller erreicht wird.
laufen ist auch anstrengender als radfahren.
__________________

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- friedrich nietzsche



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Alt 31.01.2012, 22:04   #10 (permalink)
timmy72
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Zitat:
Zitat von Silly. Beitrag anzeigen
Perfekt für mich war dann ein Ellipsentrainer. (Ein Crosstrainer mit elliptischer Laufbewegung und dem Schwungrad vorne.) Das Ding steht vor dem Fernseher. Ich schaue dabei Filme, Serien etc. die ich vorher aufgenommen habe und sehe sie in kleinen "Häppchen".
20 Minuten laufen = 20 Minuten Film schauen
Hallo. Ja, genau so mache ich das auch. Wir haben auch einen Crosstrainer und wenn man dabei Filme oder sonstige Sendungen schaut, dann vergeht die Zeit eigentlich wie im Flug. Oft vergisst man dabei sogar die Zeit und macht dann einfach weiter. Ich finde etwas Sport sollte man auf jeden Fall machen, damit man nicht einrostet.
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Alt 01.02.2012, 18:46   #11 (permalink)
thk01
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Zitat:
Zitat von jean3tte Beitrag anzeigen
betreibst du ausdauersport? läufst du? und wie definierst du "recht schnell"?
Leider nicht mehr, mir fehlt die Zeit, da auch mein Tag nur 24 Std hat.
Ich bezog mich darauf, das wenn du regelmäßig Ausdauersport betreibst dies sich schneller auf eine wachsende Kondition auswirkt, als wenn du einen Sport mit Kurzdistanz wählst.

Zitat:
Zitat von jean3tte Beitrag anzeigen
ich für mich kann nur übers radfahren sprechen. mag sein dass sich das beim laufen ganz anders verhält, und der effekt dort schneller erreicht wird.
laufen ist auch anstrengender als radfahren.
Auch beim Radfahren kommt es ja drauf an ob du dies auf Tempo, oder auf Ausdauer auslegst, oder ob du gemütlich 2-3Km radelst. Als Ausdauersport würde es bedeuten lange Strecke in mittelmäßigen Tempo, als Schnellkraftsport kürze Strecke aber im Sprint. Als Freizeitbewegung eben ab und zu mal normal radeln zur Arbeit, einkaufen ect.
Ist beim Laufen nicht groß anders,Belastung auf Gelenke ect ist beim Laufen höher weil du immer dein Gewicht trägst, während beim Radfahren dies dein Fahrrad macht
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Alt 05.02.2012, 11:26   #12 (permalink)
kanimia
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Such dir Bewegung, die Spaß macht. Sonst macht das nicht viel Sinn, wenn du dich dabei immer nur ärgerst und du es eigentlich hasst! Oder versuche einfach auch im Alltag Bewegung zu integrieren: Treppen statt Lift, früher aus dem Bus raus und den Rest zu Fuß gehen, etc.
Und: Wenn Sport nicht so dein Ding ist, mach lieber alle zwei-drei Tagen 20-30 Minuten als am Stück zwei Stunden! Das schafft nur Frust!
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Alt 05.02.2012, 12:27   #13 (permalink)
jean3tte
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Zitat:
Zitat von thk01 Beitrag anzeigen
Ich bezog mich darauf, das wenn du regelmäßig Ausdauersport betreibst dies sich schneller auf eine wachsende Kondition auswirkt, als wenn du einen Sport mit Kurzdistanz wählst.
das ist so nicht ganz korrekt.
kondition ist nicht mit ausdauer gleichzusetzen.
du kannst sowohl kraft, schnelligkeit, spurtstärke und ausdauer mit jeweiligem training konditionieren. in jedem fall wird deine kondition im "fachgebiet" erhöht.

Zitat:
Zitat von thk01 Beitrag anzeigen
Als Ausdauersport würde es bedeuten lange Strecke in mittelmäßigen Tempo, als Schnellkraftsport kürze Strecke aber im Sprint. Als Freizeitbewegung eben ab und zu mal normal radeln zur Arbeit, einkaufen ect.
oja, schwer. was sind denn (aus deiner sicht) lange und/oder distanzen? das verschwimmt mit zunehmenden trainingstand immer mehr und verschiebt sich. als ich damals meine ersten trainingsfahrten antrat dachte ich ernsthaft 20 kilometer wäre eine beachtliche distanz. heute fange ich unter 40 km gar nicht mehr an. da lohnt sich ja das umziehen nicht. das ist jetzt die sprintstrecke bei der es darum geht den 30 km/h schnitt zu halten. meine "langstrecken" sind 60-100 km, dabei sollte der schnitt sich um die 24 km/h bewegen, ist dabei aber nicht oberste prämisse. (angesichts dieser daten werden viele andere sportler jetzt lachend zusammenbrechen...) und das freizeitradeln (rumgurken) habe ich zur genüge. ich habe kein auto und fahre alles (besuche, einkaufen, termine, arbeit, bla) mit dem rad. bin nämlich eher lauffaul. ich fahr sogar jetzt bei -20°. spass ist anders, -aber die faulheit siegt sogar gegen solche bedingungen...^^ der trainingseffekt beim rumgurken ist allerdings eher uninteressant. die "glücksphase" sollte sich bei den ausdauerfahrten einstellen. allerdings müssten die dann vermutlich auch eher in den grenzbereich gehen.

Zitat:
Zitat von thk01 Beitrag anzeigen
Ist beim Laufen nicht groß anders,Belastung auf Gelenke ect ist beim Laufen höher weil du immer dein Gewicht trägst, während beim Radfahren dies dein Fahrrad macht
ich finde den unterschied riesig. ich meine dass du beim laufen in kürzerer zeit viel mehr erreichst. du machst dich schneller kaputt (^^), erreichst aber auch deine grenzen viel früher. wie du sagst, du musst alles alleine tragen. das rad nimmt dir viel ab. daher brauchst du auch viel mehr zeit um ein trainingziel zu erreichen. radfahren ist nichts für leute mit wenig zeit. mit einer halben stunde laufen hast du schon einiges bewerkstelligt, auf dem fahrrad bist du grad mal richtig warm geworden. ;D
man muss ja nur mal die distanzunterschiede bei lauf- und radveranstaltungen beachten.
und deshalb glaube ich dass man beim laufen die glücksphase eben schneller erreicht als beim radfahren. aufgrund der höheren permanenten anstrengung/belastung vermutlich sogar leichter.
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jean3tte ist offline  
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Alt 05.02.2012, 13:43   #14 (permalink)
thk01
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Beiträge: 26.910
Zitat:
Zitat von jean3tte Beitrag anzeigen
das ist so nicht ganz korrekt.
kondition ist nicht mit ausdauer gleichzusetzen.
du kannst sowohl kraft, schnelligkeit, spurtstärke und ausdauer mit jeweiligem training konditionieren. in jedem fall wird deine kondition im "fachgebiet" erhöht.
Ok, ich formuliere es neu. Wenn du Glückshormone bekommen möchtest, musst du eine bestimmte Dauer erreichen und diese ist bei Schnellkraftsport selten zu erreichen, da man meist sehr früh an Grenzen stößt.
Langsames Joggen, Radfahren kann fast jeder nach etwas Übung auch über eine rechte lange Distanz und Zeit ausüben und er kommt damit eher in die " Glücksphase".


Zitat:
Zitat von jean3tte Beitrag anzeigen
die "glücksphase" sollte sich bei den ausdauerfahrten einstellen. allerdings müssten die dann vermutlich auch eher in den grenzbereich gehen.
Grenzbereich vor allem auf die Zeit der Aktivität ist wichtig, nicht unbedingt auf das Leistungsvermögen. Man muss gar nicht immer bis zum möglichen gehen, die Dauer der Aktivität ist meist entscheidender. Wer 1-2 Stunden Radfahren kann und hierbei eben über das lockere Radeln hinausgeht sollte diese Phasen zumindest schon mal erlebt haben. Hierbei spielt natürlich auch die zurückgelegte Distanz eine Rolle. Sprints einzubauen ändern daran nur bedingt etwas, viel entscheidender ist eine relativ lange, gleichmäßige Belastung. Darum können diese Phasen auch Menschen erreichen die keine Spitzensportler sind, sie müssen nur wissen wie sie die Zeit schaffen und wie sie immer gerade so am Leistungspensum trainieren können.
Generelle Werte gibt es da keine, den es ist von der Konstitution und Kondition des jeweiligen Sportler abhängig.

Zitat:
Zitat von jean3tte Beitrag anzeigen
ich meine dass du beim laufen in kürzerer zeit viel mehr erreichst. du machst dich schneller kaputt (^^), erreichst aber auch deine grenzen viel früher.
Aber auch nur zeitlich gesehen und nur wenn du nicht richtig läufst. Trainierte Läufer können mehrere Stunden in einem recht hohen Tempo laufen, ohne wirklich danach völlig erledigt zu sein.
Mit dem Rad sind die Distanzen natürlich höher, weil die Muskeln weniger leisten müssen, wer aber gekonnt 2-3 Std. mit dem Rad mehrmals die Woche trainiert, wird auch, wenn er es richtig macht, an die selben Belastungsgrenzen stoßen.



Zitat:
Zitat von jean3tte Beitrag anzeigen
wie du sagst, du musst alles alleine tragen. das rad nimmt dir viel ab. daher brauchst du auch viel mehr zeit um ein trainingziel zu erreichen.
Nö, du brauchst eine höhere Distanz. Sonst wäre ja rudern, wo man im Bot sitzt und nur die Arme bewegt selbst bei Langstrecke kein Ausdauersport.

Zitat:
Zitat von jean3tte Beitrag anzeigen
radfahren ist nichts für leute mit wenig zeit. mit einer halben stunde laufen hast du schon einiges bewerkstelligt, auf dem fahrrad bist du grad mal richtig warm geworden. ;D
Wenn du Langstreckenlauf betreibst ist halbe Stunde gar nichts. Ich habe in meiner " Blütezeit" pro Trainingseinheit immer 2-3 Stunden laufen müssen.

Zitat:
Zitat von jean3tte Beitrag anzeigen
man muss ja nur mal die distanzunterschiede bei lauf- und radveranstaltungen beachten.
Das liegt einfach daran das man beim Radfahren eben seinen Körper nicht tragen muss und die Muskeln nur das Rad bewegen müssen. Dadurch hat man logischerweise auch eine höhere Distanz zu erledigen um denselben Effekt zu erzielen. Aber das ist ja auch kein Maßstab um den Unterschied zu definieren.

Zitat:
Zitat von jean3tte Beitrag anzeigen
und deshalb glaube ich dass man beim laufen die glücksphase eben schneller erreicht als beim radfahren. aufgrund der höheren permanenten anstrengung/belastung vermutlich sogar leichter.
Das würde ich bezweifeln weil es, wie gesagt, eher auf die Dauer der Belastung ankommt als auf die Grenzüberschreitung der Leistungsfähigkeit.
Bedeutet, wähle eine Sportart und ein Tempo in dem du mindestens 1 Stunde dein Leitungsspektrum fast ausfüllen kannst und danach ist der Weg zu den Glückshormonen nicht mehr weit.
Es äußert sich fast immer in dem Gefühl heute kann ich den ganzen Tag so weiter machen und werde nie müde. Es gleicht einer Leistungsexplosion, man befindet sich in der besten Trainingsphase denn auch danach wird man nicht völlig erschöpft und ausgepowert sein.
Wie gesagt, bei jedem Training kann man das gar nicht erreichen aber erlebt man das möchte man dies natürlich wiederholen und das reicht als beste Motivation es bei jedem Wetter, an jedem Tag und immer wieder zu versuchen.
thk01 ist offline  
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Alt 05.02.2012, 23:06   #15 (permalink)
jean3tte
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jetzt stelltsich mir erst einmal wieder die frage von welcher glücksphase wir eigentlich sprechen.
ich habe beide in meinen beiden ersten postings thematisiert.
einmal die glücksphase a die ein kontinuierliches training produziert, bei dem man eine einer sucht ähnlichen phase erreicht die einen immer wieder zu training treibt, und den spass am training fördert.
zu anderen die glücksphase b die einen durchströmt wenn der körper an seine grenzen getrieben wird, und die ersten symptome des auspowerns überschreitet.
beide haben aber ersteinmal überhaupt nichts miteinander zu tun.
gut, um in genuss der variante b zu kommen ist meines erachtens grundsätzlich ein trainingspensum notwendig das dann die version a nahezu zwangsläufig einschliesst.

in den ersten beiden abschnitten und im überwiegenden teil des restes deines letzten beitrages scheinst du die phase a zu meinen.
aber bei:
Zitat:
Zitat von thk01
Es äußert sich fast immer in dem Gefühl heute kann ich den ganzen Tag so weiter machen und werde nie müde. Es gleicht einer Leistungsexplosion, man befindet sich in der besten Trainingsphase denn auch danach wird man nicht völlig erschöpft und ausgepowert sein.
klingt mir das schwer nach glücksphase b.
die erreicht man jedoch nur wenn man an seine grenzen geht.
man muss dazu ein gehöriges stück über den punkt hinaus an dem man eigentlich schon aufhören will.
zwei, drei stunden laufen ist auch schon recht extrem muss ich sagen, das hat mit lässigem freizeitlaufen schon lange nichts mehr zu tun. das lässt mich ebenfalls wieder auf die variante b schliessen.
man muss die beiden variationen aber trennen, und darf sie nicht vermischen.

Zitat:
Zitat von thk01 Beitrag anzeigen
Nö, du brauchst eine höhere Distanz. Sonst wäre ja rudern, wo man im Boot sitzt und nur die Arme bewegt selbst bei Langstrecke kein Ausdauersport.
dauer, distanz...
das eine bringt das andere mit sich. wenn ich die distanz verlängere fahre ich länger, und umgekehrt. gut, man kann beide faktoren gegeneinander verschieben und verändert dabei die trainingsintensität, aber das ist wieder ein anderes thema. fakt ist, (soweit sind wir uns ja einig) du brauchst beim rad länger (distanz und/oder zeit) um das gleiche trainingsergebnis wie beim laufen zu erzielen. ich weis, wir vergleichen irgendwie äpfeln mit birnen. aber man ja mal versuchen das auf theoretischer ebene anzugehen.
aber rudern: nur arme bewegen?
so wie ich rudern kenne ist das ein ganzkörpersport.
man rudert mit den armen und der rückenmuskulatur. der bauch / rumpf stabilisiert den körper beim zug und die beine halten den körper gegen das boot um die kraft umzusetzen und auf das sportgerät umzuleiten. beim sportboot mit schlittensitz sind die beine sogar aktiv an der zugbewegung beteiligt.
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- friedrich nietzsche



jean3tte ist offline  
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